Aus- und Weiterbildung ist für Arbeitnehmende zentral

Bildung, Arbeitsmarktfähigkeit, life long learning

Bildung ist ein zentrales Gut für Arbeitnehmende. Mindestens über eine berufliche Grundbildung zu Verfügen ist zentral für ein Erwerbsleben. Doch heute ist lebenslanges Lernen das Credo: Arbeitnehmende müssen sich ständig neue Kompetenzen aneignen. Wer den Zugang zu neuen Kompetenzen nicht findet, verliert früher oder später seine Arbeitsmarktfähigkeit.

Neue Kompetenzen können über verschiedene Wege angeeignet werden, zum Beispiel informell durch Lernen am Arbeitsplatz, nichtformal über die Teilnahme an strukturierten Weiterbildungen oder formal durch die Teilnahme an staalich geregelter Bildung. Aufgrund der Veränderungen sind auf allen Ebenen und in allen Bildungsbereichen die Bildungsanstrengungen zu verstärken. Dabei darf nicht nur die Bildung, die Lücken schliesst, verstärkt werden, sondern Bildung soll auch generell Räume für innovatives Denken schaffen. Zudem ist zu beachten, dass angesichts der demografischen Entwicklung die Bedeutung der über 45-jährigen Personen für den Arbeitsmarkt steigt. Wer diese Zielgruppe bildungsmässig vernachlässigt, schafft sich sowohl auf dem Arbeitsmarkt wie auch bei den Sozialversicherungen zunehmend Probleme. Aufgabe der Gewerkschaften ist es mitzuhelfen, den Zugang zur Bildung für alle zu verbessern.