Versicherungsindustrie lebt gut auf Kosten der Versicherten
Seit der Einführung der Legal-Quote-Regelung sind fast 5 Milliarden Franken aus der beruflichen Vorsorge an die Lebensversicherer abgeflossen. Auch 2014 war ein sehr gutes Jahr für die Lebensversicherer. Sie erwirtschafteten mit der 2. Säule 686 Millionen Franken Gewinn. Die hohen Gewinne gehen auf Kosten der Arbeitnehmenden, welche zu hohe Prämien bezahlen und nur ungenügend an den Überschüssen beteiligt werden. Das ist für eine Sozialversicherung inakzeptabel. Zehn Jahre nach Einführung der Mindestquote ist klar: Die heutige Regelung zur Gewinnbegrenzung in der beruflichen Vorsorge ist gescheitert.