«Bei einem Ja könnten immer noch 40’000 Personen jährlich in die Schweiz einwandern, sagt die Volkspartei.»
(Tagesanzeiger, 25. März 2026)
Wir rechnen nach:
Aktuell hat die Schweiz 9‘148‘240 Einwohnerinnen und Einwohner. Bis zum Bevölkerungsdeckel von 10 Millionen fehlen somit noch 851‘760 Personen.
Bei einer Annahme der Initiative darf die Schweizer Bevölkerung bis zum Jahr 2050 die Zahl von 10 Millionen Einwohner:innen nicht überschreiten – somit darf die Bevölkerung pro Jahr um 34‘070 Personen wachsen (851‘760 geteilt durch 25 Jahre).
Die Bevölkerung der Schweiz wächst aber nicht nur durch die Zuwanderung. Trotz historischem Tiefstand übersteigen die Geburten die Todesfälle pro Jahr um 6‘200 Personen.
Somit kann die Zuwanderung pro Jahr um 27‘870 Personen pro Jahr steigen (34‘070 minus 6'200).
Pro Jahr gegen in der Schweiz etwa 14‘000 Personen mehr in Pension als neu ins Erwerbsleben einsteigen.
Für einen Ersatz dieser Pensionierungen ist somit die Einwanderung von 14‘000 Erwerbstätigen notwendig. Dadurch stehen noch 13‘870 Zugewanderte für ein Wachstum in anderen Branchen zur Verfügung.
Allein im Gesundheitswesen ist die Anzahl an Arbeitsplätzen in den letzten zehn Jahren um mehr als 10‘000 gewachsen. Nehmen wir an, dass die Zugewanderten nur dem Gesundheitswesen zugeteilt werden und gehen wir davon aus, dass manche dieser Zugewanderten mit Ehepartner:in oder Kindern in die Schweiz kommen, führt der Bevölkerungsdeckel der SVP dazu, dass allein im Gesundheitswesen mindestens 3'000 Stellen pro Jahr nicht besetzt werden könnten.
Hier die Rechnung: 13‘870 geteilt durch 2, weil Ehepartner:in oder Kinder mitkommen = 6’935. 10‘000 neue Stellen im Gesundheitswesen abzüglich der knapp 7’000 möglichen Zugewanderten entspricht mindestens 3‘000 Stellen, die nicht besetzt werden können.