Nein zur SVP-Chaos-Initiative


Nein zur Chaos-Initiative

Am 14. Juni kommt die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» zur Abstimmung. Die gefährliche Chaos-Initiative gefährdet Arbeitsplätze, Löhne und die Stabilität der Schweiz. Sie erzwingt die Kündigung der bilateralen Verträge und schwächt den Lohnschutz, mit direkten Folgen für die Arbeitnehmenden sowie die Rentnerinnen und Rentner. Die internationale Lage ist geprägt von Unsicherheit und zunehmenden Spannungen im Welthandel. Gerade in dieser Situation wäre eine Abschottung gegenüber Europa ein grosser Fehler für die Schweiz. 


Mit der Chaos-Initiative fallen die bilateralen Verträge mit der EU weg. Damit wird der Zugang zum europäischen Markt für Schweizer Unternehmen viel schwieriger.  Das gefährdet Arbeitsplätze und Wohlstand in der Schweiz.

💡Ohne bilaterale Verträge: 2'545 Franken weniger Einkommen pro Jahr.

Ein grosser Teil des Pflegepersonals in der Schweiz kommt aus dem Ausland, trotzdem fehlt es schon heute an Pflegefachpersonen. Die Chaos-Initiative verschärft den Personalmangel massiv und gefährdet unsere Gesundheitsversorgung.

💡Rund ein Drittel des Pflegepersonals kommt aus dem Ausland.

Heute schützen Kontrollen und klare Regeln die Schweizer Löhne und Arbeitsbedingungen. Fallen diese Schutzmassnahmen weg, drohen tiefere Löhne und mehr Unsicherheit.

💡Jedes Jahr werden 35'000 Lohnkontrollen zum Schutz der Schweizer Löhne durchgeführt.

In einer unsicheren Welt braucht die Schweiz verlässliche Partner. Die Chaos-Initiative setzt das Verhältnis zu unseren befreundeten Staaten aufs Spiel. Gerade in der aktuellen Weltlage ist das ein grosses Risiko für die Schweiz. 

💡50% des Schweizer Handels findet mit Europa statt.

Die Bevölkerung in der Schweiz wird immer älter. Viele Zugewanderte arbeiten hier und zahlen in die AHV ein. Ohne sie gerät unsere Altersvorsorge stärker unter Druck. 

💡Die AHV wird zu 1/3 von Zugewanderten finanziert.

Früher durften viele ausländische Arbeitnehmende ihre Familien nicht in die die Schweiz holen. Das so genannte «Saisonnier-Statut» trennte viele Familien über Jahre. Mit der Chaos-Initiative droht wieder ein System mit weniger Rechten für unsere ausländischen Kolleginnen und Kollegen. 

💡500'000 Kinder waren wegen des Saisonnierstatuts von ihren Eltern getrennt.

«Die Chaos-Initiative bringt keine Lösungen. Sie gefährdet unsere Jobs, unsere Gesundheitsversorgung und unsere Sicherheit.»

Adrian Wüthrich

Adrian Wüthrich, Präsident Travail.Suisse

«Die Initiative verschärft den Personalmangel im Gesundheitswesen und gefährdet damit unsere Gesundheitsversorgung.»

Léonore Porchet

Léonore Porchet, Vizepräsidentin Travail.Suisse, Nationalrätin VD

«Im Tessin ist es offensichtlich: Die Probleme sind real. Aber sie lassen sich nicht mit einer Zahl lösen, sondern nur durch den Schutz von Löhnen und Arbeitsplätzen.»

Giorgio Fonio

Giorgio Fonio, Vizepräsident Travail.Suisse, Nationalrat TI

«Für einen starken Service public sind wir auf Spezialistinnen und Spezialisten aus dem Ausland angewiesen.»

Greta Gysin

Greta Gysin, Vizepräsidentin Travail.Suisse, Nationalrätin TI

«Diese Initiative ist ein frontaler Angriff auf den Lohnschutz – mit der Folge tieferer Löhne und schlechterer Arbeitsbedingungen für alle Arbeitnehmenden.»

Yvonne Feri

Yvonne Feri, Präsidentin Syna

«In der Gastronomie arbeiten viele schon heute am Limit – die Chaos-Initiative verschärft den Druck weiter.»

Esther Lüscher

Esther Lüscher, Präsidentin Hotel & Gastro Union

«Die Chaos-Initiative gefährdet die Finanzierung der AHV – und setzt damit unsere Renten aufs Spiel.»

Marcel Bayard

Marcel Bayard, Präsident SCIV – die Gewerkschaft

«Die Chaos-Initiative gefährdet die stabilen Beziehungen zu Europa – und damit viele Arbeitsplätze in der Schweizer Exportindustrie.»

Alexander Bélaz

Alexander Bélaz, Präsident Angestelltenvereinigung AV ABB