Direkt zum Inhalt
  • Kontakt
  • Mitglied werden
  • Unterstützen
  • LinkedIn
  • Instagram
  • Facebook
  • Suche
  • Deutsch
  • Français
Logo der Website
  • Projekte und Kampagnen
    • Familienzeit-Initiative
    • Barometer Gute Arbeit
    • RESPECT8-3.CH
    • swype
    • info work+care
    • mamagenda
    • Info.Mutterschaft
  • Blog
  • Medien
    • Medienmitteilungen
    • Medienkonferenzen
    • Medienkontakt
    • Fotos
  • Themen
    • Arbeit & Wirtschaft
      • Löhne
      • Arbeitsbedingungen
      • Arbeit
      • Europa / International
    • Gleichstellung & Vereinbarkeit
      • Lohndiskriminierung
      • Vereinbarkeit
      • Elternschaft und Familienzeit
      • Wiedereinstieg
      • Betreuende Angehörige
    • Bildung
      • Berufsbildung
      • Höhere Berufsbildung
      • Weiterbildung
      • Hochschulen
    • Soziale Sicherheit
      • AHV & IV
      • Berufliche Vorsorge
      • Arbeitslosenversicherung
    • Weitere Themen
      • Europa / International
      • Service public
      • Steuern & Finanzen
      • Klima & Energie
      • Integration & Migration
      • Jeunesse.Suisse
  • Über uns
    • Vorstand
    • Geschäftsleitung und Geschäftsstelle
    • Mitgliedsverbände
    • Kommissionen und Regionen
    • Mandate
    • Offene Stellen
  • Publikationen
    • Positionspapiere
    • Sessionsvorschau
    • Kongresspapiere
    • Vernehmlassungen
    • Barometer Gute Arbeit
    • Broschüren
    • Jahresberichte
    • Newsletter
  1. Startseite
  2. Bildung
  3. Berufsbildung

Berufsbildung öffnet Türen – auch über die Landesgrenzen hinaus

6. Oktober 2026
Miriam sw
Miriam Häfliger
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
swype 2026 teilnehmende
swype 2026
swype 2026
swype 2026
swype 2026
swype 2026
swype 2026
swype 2026

Was passiert, wenn junge Berufsleute kurz nach ihrem Lehrabschluss ihre vertraute Umgebung verlassen und für einen Monat in einem anderen Land arbeiten? Genau das haben 42 Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger aus der ganzen Schweiz gewagt. Mit dem Projekt «swype» erhielten sie die Möglichkeit, erste internationale Berufserfahrungen zu sammeln und den Arbeitsalltag in Irland kennenzulernen. Hinter dem Angebot stehen Travail.Suisse und seine Mitgliedsverbände. 

Pully, Niederbüren, Soubey, Biberist, Winterthur, Malters oder Vésenaz – aus allen Ecken des Landes sind die 42 Teilnehmenden Ende Juni nach Bern gereist, um an einem gemeinsamen Kennenlern- und Vorbereitungstreffen teilzunehmen. Was sie zu diesem Zeitpunkt verbindet, ist ihr gemeinsames Reiseziel: Cork, die zweitgrösste Stadt Irlands. Dort werden sie während vier Wochen leben und arbeiten. Für über 70 Prozent der Teilnehmenden ist es der erste Sprach- oder Auslandaufenthalt ihres Lebens. Entsprechend gross ist die Vorfreude, als nach den bestandenen Lehrabschlussprüfungen Anfang August endlich die Abreise bevorsteht.   

Eintauchen in eine neue Arbeitswelt 

Nach ihrer Ankunft in Cork besuchen die Teilnehmenden während einer Woche einen Sprachkurs, um sich gezielt auf den Berufsalltag vorzubereiten. Danach folgt ein dreiwöchiger Praxiseinsatz in einem lokalen Betrieb. Von der Autowerkstatt, über das 4-Sterne Hotel, die Bootswerft, die Restaurantküche, die Papeterie bis hin zum Irish Pub: Die Einsatzorte sind ebenso unterschiedlich wie die Berufe der Teilnehmenden. So können sie erleben, wie sich Arbeitsabläufe und Arbeitskultur in Irland von ihren bisherigen Erfahrungen in der Schweiz unterscheiden. Dabei ist Englisch plötzlich nicht mehr nur Unterrichtsfach. Die Teilnehmenden kommunizieren tagtäglich mit ihrem Team und mit Kundinnen und Kunden, lernen berufsspezifische Begriffe und gewinnen zunehmend Sicherheit im Gespräch. Die meisten kamen bereits mit guten Englischkenntnissen nach Irland – auch wenn der irische Dialekt teilweise noch für eine zusätzliche Herausforderung sorgt, wie einzelne Teilnehmende schmunzelnd erzählen.  

Vor Ort erleben die Teilnehmenden die offene und umgängliche Art ihrer irischen Arbeitskolleginnen und -kollegen als besonders positiv. Dadurch fühlen sie sich rasch gut aufgehoben und werden unkompliziert in den laufenden Betrieb integriert. So erzählen die Teilnehmerinnen Seraina und Déborah, die in einem traditionellen irischen Pub arbeiteten, wie sie sich bereits nach wenigen Tagen im Betrieb mit den lokalen Spezialitäten auskannten, wussten, wer zur Stammkundschaft gehörte und so gut ins Team eingebunden waren, dass sie dieses auf den gemeinsamen Teamausflug begleiten durften.  

Erfahrungen, die bleiben 

Nebst dem Arbeitsalltag bleibt auch Zeit, um die Region rund um Cork zu bereisen und Ausflüge zu unternehmen. Untergebracht sind die Teilnehmenden während ihres Aufenthalts bei Gastfamilien in Cork und der umliegenden Agglomeration. Dementsprechend nennt auch die Mehrheit der Teilnehmenden es als besonders positiv, während dem Aufenthalt mehr über die Kultur Irlands gelernt zu haben. Ein weiterer grosser Pluspunkt, den die Teilnehmenden besonders herausstreichen, sind die neuen Begegnungen und die Freundschaften, die sie knüpfen konnten: Nicht nur mit ihrem irischen Umfeld, sondern auch mit anderen jungen Berufsleuten aus anderen Regionen der Schweiz und über den Röstigraben hinweg.  

Der Auslandaufenthalt ist auch ein Gewinn für die persönliche Entwicklung. Denn der Sprung aus der Komfortzone in eine komplett neue Umgebung fördert auch die eigene Anpassungsfähigkeit und Selbstständigkeit. Auch das sind wertvolle Kompetenzen, welche die Teilnehmenden auf ihren weiteren Weg mitnehmen, der sie nach der gemeinsamen Rückreise aus Cork wieder in ganz verschiedene Richtungen weiterführen wird: Zu einer neuen Arbeitsstelle, in die Rekrutenschule, auf eine nächste Auslandsreise, zurück in den Lehrbetrieb oder zu einer Weiterbildung.  

Evaluationsergebnisse zeigen ein klares Bild 

Zurück in der Schweiz ziehen die Teilnehmenden eine sehr positive Bilanz über ihre Zeit in Cork. Die Resultate der Nachbefragung sprechen eine klare Sprache: Über 95 Prozent der Teilnehmenden schätzen es als grossen Mehrwert ein, in Irland ein anderes Arbeitsumfeld und eine andere Arbeitskultur kennengelernt zu haben. Die Evaluation zeigt auch, dass die Teilnehmenden den Aufenthalt mit swype durchwegs an Freunde oder Arbeitskolleginnen weiterempfehlen würden.  

Dass das Interesse an berufsbezogenen Auslandserfahrungen gross ist, zeigte sich bereits bei der Anmeldung. Die Plätze für die Durchführungen 2025 und 2026 waren innerhalb kürzester Zeit vergeben. Für Travail.Suisse ist dies ein wichtiges Signal: Junge Berufsleute wollen über die Landesgrenzen hinausblicken und Erfahrungen sammeln, die sie beruflich und persönlich weiterbringen. Das Projekt swype zeigt damit, dass internationale Mobilität auch in der Berufsbildung auf grosses Interesse stösst – und dass es sich lohnt, entsprechende Angebote zu schaffen und weiterzuentwickeln. 

Ein Gewinn für die Berufsbildung in der Schweiz 

Internationale Mobilitätangebote für Studierende sowie Gymnasiastinnen und Gymnasiasten sind im Bildungsweg fest etabliert. Wer eine Berufslehre absolviert, hat dagegen deutlich weniger Möglichkeiten, während oder nach der Ausbildung internationale Erfahrungen zu sammeln. Das Projekt swype – getragen von Travail.Suisse und seinen Mitgliedsverbänden – trägt dazu bei, diese Lücke zu füllen. Denn für Travail.Suisse ist klar: Eine starke Berufsbildung braucht attraktive Perspektiven. Dazu gehören nicht nur gute Ausbildungsbedingungen und gute Einstiegsmöglichkeiten in die Arbeitswelt, sondern auch Perspektiven zur Weiterentwicklung. Swype ist ein konkreter Beitrag dazu.  

Die Zugänglichkeit zum Projekt ist dabei ein zentrales Anliegen. Die Teilnahme an swype steht grundsätzlich allen Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern aus allen Sprachregionen der Schweiz offen. Das Angebot beschränkt sich nicht auf einzelne Berufe oder Branchen. Travail.Suisse und seine Verbände sind zudem der Überzeugung, dass der Zugang zu internationaler Mobilität nicht einzig an finanziellen Hürden scheitern darf. Die Kosten für die Teilnehmenden werden deshalb bewusst so niedrig wie möglich angesetzt. Ermöglicht wird dies durch eine Ko-Finanzierung von Movetia, der nationalen Agentur zur Förderung von Austausch und Mobilität.  

Travail.Suisse plant, das Programm in den kommenden Jahren weiterzuführen. So soll swype auch in Zukunft jungen Berufsleuten die Möglichkeit geben, ihren beruflichen und persönlichen Horizont über die Landesgrenzen hinaus zu erweitern. 

 

Weitere Informationen zu swype: www.swype.swiss

Anmeldungen für 2027 werden ab Frühjahr 2027 auf der Webseite publiziert.


Über Travail.Suisse

Travail.Suisse ist der wichtigste unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden in der Schweiz, er ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Travail.Suisse vertritt die Interessen der 130’000 Mitglieder seiner Mitgliedsverbände und aller Arbeitnehmenden in Politik und Öffentlichkeit. Travail.Suisse ist einer der vier nationalen Sozialpartnerdachverbände, ihm gehören zehn Mitgliedsverbände an.

Travail.Suisse

Travail.Suisse
Hopfenweg 21
Postfach
3001 Bern
031 370 21 11
info@travailsuisse.ch

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
To top

© Copyright 2019-2026 Travail.Suisse. Alle Rechte vorbehalten. Erstellt mit PRIMER - powered by Drupal.