Medienmitteilung
Der Nationalrat hat heute entschieden, die Erhöhung der Familienzulagen weiter zu behandeln. Er hat die Abschreibung der parlamentarischen Initiative Jost für höhere Familienzulagen abgelehnt. Travail.Suisse ist sehr erfreut, dass der Nationalrat die finanziellen Sorgen von Familien ernst nimmt und den Weg öffnet, um die dringend nötige Erhöhung der Familienzulagen anzugehen.
Die parlamentarische Initiative Jost fordert eine Erhöhung der Kinder- und Ausbildungszulagen um 50 Franken pro Monat. Für Travail.Suisse ist klar, dass eine Erhöhung der Familienzulagen dringend angezeigt ist. Viele Familien sind finanziell stark belastet. Insbesondere die hohen Mieten und die steigenden Krankenkassenprämien beeinträchtigen die Kaufkraft der Familien in der Schweiz erheblich.
Dank einer Volksinitiative von Travail.Suisse wurden 2009 schweizweit Familienzulagen eingeführt, um Familien finanziell zu entlasten. Die Familienzulagen wurden 2025 zwar erstmals an die Teuerung angepasst. Dabei wurden die stark gestiegenen Krankenkassenprämien jedoch nicht berücksichtigt. Für Travail.Suisse ist deshalb klar, dass die Familienzulagen dringend erhöht werden müssen, um die Familien in der Schweiz zu entlasten.
Travail.Suisse ist sehr erfreut, dass der Nationalrat mit dem heutigen Beschluss den Entscheid seiner vorberatenden Kommission korrigiert. Diese wollte die parlamentarische Initiative Jost nach der Vernehmlassung abschreiben. Mit dem heutigen Entscheid anerkennt der Nationalrat die finanziellen Herausforderungen vieler Familien und ebnet den Weg für eine Verbesserung der Familienzulagen. Nun ist die Kommission gefordert, zügig eine Vorlage auszuarbeiten und dem Parlament zu unterbreiten.
Auskünfte
Edith Siegenthaler, Leiterin Sozialpolitik, 077 405 34 21, siegenthaler@travailsuisse.ch