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Kommission will Verkaufspersonal an 12 Sonntagen arbeiten lassen – Travail.Suisse droht mit Referendum

17. Februar 2026

Medienmitteilung

Vibrant neon 'Open' sign displaying business hours inside a shop at night.

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates (WAK-S) befürwortet eine weitere Liberalisierung der Sonntagsarbeit im Detailhandel. In Zukunft sollen Verkaufsläden an zwölf Sonntagen pro Jahr geöffnet werden können. Sollten beide Räte diesen Entscheid bestätigen, würde Travail.Suisse dagegen das Referendum ergreifen. 

Die ständerätliche Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) hat an ihrer heutigen Sitzung eine Standesinitiative des Kantons Zürich angenommen. Diese fordert, dass in allen Verkaufsläden neu an zwölf Sonntagen pro Jahr Personal bewilligungsfrei angestellt werden kann. Bereits heute gibt es beim Sonntagsverkauf weitgehende Ausnahmen – etwa für Tourismusgebiete, Bahnhöfe oder Tankstellenshops. Geht es nach der WAK-S, sollen nun in allen Läden der Schweiz Arbeitnehmende an zwölf Sonntagen arbeiten müssen. Travail.Suisse lehnt diesen erneuten Angriff auf das Sonntagsarbeitsverbot ab und wird, falls der Entscheid von beiden Räten bestätigt wird, das Referendum ergreifen. 

«Das Parlament versucht, immer mehr Grenzen in der Arbeitswelt einzureissen. Die Folge davon ist eine stetige Zunahme von erschöpften Arbeitnehmenden. Der arbeitsfreie Sonntag ermöglicht Arbeitnehmenden zumindest einmal in der Woche eine Erholung von der Arbeit. Aufgrund der zunehmenden Entgrenzung der Arbeit wird der freie Sonntag immer wichtiger. Er darf nicht zum Werktag werden», so Thomas Bauer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail.Suisse. 

Die Arbeitsbedingungen im Verkauf haben sich in den vergangenen Jahren vielerorts verschlechtert. Immer mehr Angestellte beginnen ihre Arbeit frühmorgens und verlassen den Betrieb erst am späteren Abend. Dazwischen liegen lange Pausen, die aber kaum sinnvoll genutzt werden können. Diese überlangen und zerstückelten Arbeitstage sind für viele Arbeitnehmende ermüdend und erschweren die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. 

«Erholung und die Möglichkeit, gemeinsame Zeit mit der Familie oder Freunden zu verbringen, sind gerade für Arbeitnehmende im Detailhandel zentral. Viele arbeiten unter der Woche bis spätabends und häufig auch am Samstag. Deshalb ist es umso wichtiger, dass der Sonntag für sie arbeitsfrei bleibt», so Yvonne Feri, Präsidentin der Gewerkschaft Syna. 
 


Auskünfte
Thomas Bauer, Leiter Wirtschaftspolitik Travail.Suisse, 077 421 60 04, bauer@travailsuisse.ch
Yvonne Feri, Präsidentin Gewerkschaft Syna, 079 781 20 43, yvonne.feri@syna.ch 

Über Travail.Suisse

Travail.Suisse ist der wichtigste unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden in der Schweiz, er ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Travail.Suisse vertritt die Interessen der 130’000 Mitglieder seiner Mitgliedsverbände und aller Arbeitnehmenden in Politik und Öffentlichkeit. Travail.Suisse ist einer der vier nationalen Sozialpartnerdachverbände, ihm gehören zehn Mitgliedsverbände an.

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