Medien – Medienmitteilungen

Aktuelle Medienmitteilungen

Nationalrat ignoriert einmal mehr Bedürfnisse der Familien

Heute hat der Nationalrat eine moderate Erhöhung der Familienzulagen abgelehnt. Einmal mehr zeigt er den Familien damit die kalte Schulter. Die heutigen Mindestansätze von 200 Franken (Kinderzulagen) und 250 Franken (Ausbildungszulagen) entsprechen den weiter gestiegenen Kinderkosten in keiner Art und Weise. mehr

Kinder bringen viel Freude – kosten aber auch viel Geld. Seit dem Beschluss über die gesamtschweizerische Mindesthöhe der Familienzulagen von 200 (Kinderzulagen) bzw. 250 Franken (Ausbildungszulagen) sind die direkten Kinderkosten deutlich angestiegen: Für den Zeitraum 2000 bis 2005 betrugen sie bei einem Paar mit einem Kind noch 819 Franken pro Monat. Für den Zeitraum 2009 bis 2011 stiegen sie gemäss Bundesamt für Statistik auf 942 Franken (123 Franken) an. Bei einem Paar mit zwei Kindern sind die direkten Kinderkosten im gleichen Zeitraum von 1310 Franken auf 1507 Franken gestiegen (197 Franken).
Dem Nationalrat ist das offensichtlich egal. Er gab heute einer parlamentarischen Initiative, welche die Zulagen um 50 Franken pro Monat und Kind erhöhen wollte, keine Folge. Er nimmt damit nicht nur in Kauf, dass viele Familien finanziell unten durch müssen, sondern trägt zu einem gesamtschweizerischen Wirrwarr bei: Rund die Hälfte der Kantone kennt nämlich heute wegen der angespannten finanziellen Situation vieler Familien Leistungen, die über dem gesamtschweizerischen Minimum liegen. Anstatt die Mindestansätze auch moderat zu erhöhen und damit die kantonalen Praktiken zu harmonisieren, nimmt der Nationalrat die steigenden Unterschiede schulterzuckend in Kauf.

Mehr Informationen:
Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Travail.Suisse, Tel. 031 370 21 11, Mobil: 079 777 24 69

Anhang Grösse

2016 05 31 NR-ignoriert-einmal-mehr-Beduerfnisse-der-Familien d.docx 46 KB

31. Mai 2016, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon

Unnötige und kontraproduktive Sparmassnahmen

Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, lehnt das vom Bundesrat heute verabschiedete Stabilisierungsprogramm ab. Die aktuelle und künftige Finanzlage des Bundes rechtfertigt die darin vorgesehenen Ausgabenkürzungen in keiner Weise. mehr

Es ist unverständlich, dass der Bundesrat sein Sparprogramm trotz des gegenüber dem Budget wesentlich besseren Rechnungsabschlusses 2015 (+ 2 Milliarden Franken) nicht angepasst hat. Besonders stossend ist die Tatsache, dass die Regierung im Gegensatz zur Vorlage, die der Vernehmlassung unterbreitet worden ist, nur bei der Armee auf Sparmassnahmen verzichten will, bei für die Schweiz wesentlich wichtigeren Bereichen wie der Bildung und der Forschung hingegen kaum.

Die beschlossenen Kürzungen sind unnötig aufgrund der sehr tiefen Verschuldungsquote des Bundes, die im Übrigen seit 2003 stetig sinkt. Der zur Verfügung stehende finanzielle Spielraum muss für Ausgaben und Investitionen genutzt werden, die für die Schweiz von zentraler Bedeutung sind. Dazu gehören die Bildung und Forschung, die öffentliche Infrastruktur, die Energiewende und Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Letztere sind gerade im Hinblick auf den Erhalt der Erwerbsquote vor dem Hintergrund der Alterung der Bevölkerung wichtig.

Die Ausgabenkürzungen sind aber auch kontraproduktiv angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds, in dem sich die Schweiz wegen des überbewerteten Schweizer Frankens befindet. Sie werden die Konjunktur noch zusätzlich schwächen und zu tieferen Einnahmen führen. „Die Schweiz schiesst damit ein Eigengoal“, warnt Denis Torche, Leiter Finanz- und Steuerpolitik bei Travail.Suisse..

Für mehr Informationen
Denis Torche, Leiter Finanz- und Steuerpolitik, Tel. 031 370 21 11 oder 079 846 35 19

Anhang Grösse

2016 05 26 Communiqué Stabilisierungsprogramm.docx 14 KB

25. Mai 2016, Denis Torche, Leiter Steuer- und Finanzpolitik Drucker-icon

Lancierung der Volksinitiative „Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie“

Das Parlament hat den Vaterschaftsurlaub insgesamt über 30 Mal von Tisch gewischt. Doch der Puls beim Volk fühlt sich anders an: 80% der Stimmberechtigten wollen einen Vaterschaftsurlaub. Aus diesem Grund hat sich eine breite, zivilgesellschaftliche Allianz unter dem Dach des Vereins „Vaterschaftsurlaub jetzt!“ zusammengeschlossen und lanciert heute die Volksinitiative für 20 Tage Vaterschaftsurlaub – flexibel und tageweise zu beziehen innert einem Jahr nach der Geburt des Kindes. mehr

Die Kluft zwischen Politik und Bevölkerung beim Thema Vaterschaftsurlaub ist gross. Deshalb nehmen die Dachverbände der Arbeitnehmenden (Travail.Suisse), der Männer- und Väterorganisationen (männer.ch), der Frauenorganisationen (Alliance F) und der Familienorganisationen (Pro Familia) – zusammen über 140 Vereine und Verbände – das Heft in die Hand und lancieren heute die Volksinitiative „Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie“.

Vaterschaftsurlaub: Zum Nutzen von Familie und Gesellschaft

Die Geburt eines Kindes verändert alles: Die Familie, das Paar, die Arbeit, die Freizeit. Es ist ein Findungsprozess, in dem Mutter und Kind ihren biologischen Platz und die nötigen gesetzlichen Rahmenbedingungen haben. Beim Vater ist das anders: In der Schweiz existiert kein Recht auf bezahlten oder unbezahlten Urlaub. Das ist umso schlimmer, als die positiven Effekte eines frühen väterlichen Engagements belegt sind: Die Bindung zum Baby ist stärker und die Teilnahme am Aufwachsen des Kindes intensiver. Kinder involvierter Väter sind sozial kompetenter, haben mehr schulischen Erfolg und sind psychisch robuster. Die Väter profitieren, indem sie das Gleichgewicht schneller finden zwischen den verschiedenen Rollen als Partner, Vater und Berufsmensch – was sich positiv auf ihr Gesundheit sogar auf die Produktivität im Job auswirkt. Auch für die Mütter sind präsente Väter wichtig, sie werden mehr unterstützt, ihre Gesundheit ist besser und die Beziehungszufriedenheit ist höher. Ausserdem erleichtert ein Vaterschaftsurlaub den Frauen den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben und fördert so die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, was wiederum eine höhere Erwerbskontinuität, bessere berufliche Karriereaussichten und höhere AHV/EO/IV-Einnahmen ermöglicht.

Vaterschaftsurlaub: Fördert die Vereinbarkeit und wirkt gegen den Fachkräftemangel

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist von höchster volkswirtschaftlicher Wichtigkeit. Trotzdem macht die Schweiz sehr wenig dafür und das, obschon die Politik ständig den Fachkräftemangel beklagt. Die erste Zeit nach der Geburt ist weichenstellend, auch bezüglich Erwerbstätigkeit der Frauen: Sind die Väter in dieser Zeit nicht bei der Familie, so verpassen sie eine wichtige Lernerfahrung – sie riskieren, fachlich von den Müttern abgehängt zu werden. Dies wiederum festigt die Rolle der Mutter zu Hause. Das hat zu Folge, dass Frauen weniger oder gar nicht erwerbstätig sind. 20 Tage flexibel beziehbarer Vaterschaftsurlaub ermöglicht dem Vater, nach der Geburt ein starker Partner zu sein. Dies indem er z.B. nebst der Umsorgung von Mutter und Kind auch allfällige Geschwister des Neugeborenen betreuen, die Eingewöhnung in der Kindertagesstätte übernehmen, im Haushalt anpacken oder bei den Grosseltern das Kinderzimmer einrichten kann. So könnte ein Vater z.B. zwei Wochen nach der Geburt zu Hause bleiben und mit den verbleibenden Tagen während 10 Wochen um 20 Prozent reduzieren – damit gewinnen die Arbeitnehmenden, die so das Teilzeitmodell ausprobieren können, wie auch die Arbeitgeber, welche die Absenzen gut einplanen und vorbereiten können.

Vaterschaftsurlaub: Eine Chance für die Schweizer Wirtschaft

Ein Vaterschaftsurlaub von 20 Tagen wirkt sich positiv auf die KMU aus, denn die heutige Situation ist weder gerecht, noch solidarisch. Glück hat, wer in einer grossen Firma oder in der Verwaltung angestellt ist. Arbeitet der Vater jedoch in einer KMU, so hat er höchst wahrscheinlich weniger Glück und muss sich entweder mit einem Tag zufrieden geben, Ferientage opfern oder – wenn die Familie es sich leisten kann und der Arbeitgeber einverstanden ist – unbezahlten Urlaub nehmen. Das vorgeschlagene Modell mit der Finanzierung über die Erwerbsersatzordnung (EO) erlaubt es allen Firmen einen Vaterschaftsurlaub anzubieten, der seinen Namen auch verdient und verschiedene Bezugsmöglichkeiten bietet. Das bedeutet gleich lange Spiesse für alle Unternehmen. Das Beispiel des Mutterschaftsurlaubs zeigt, dass die Betriebe mit den Absenzen umzugehen wissen. Kommt hinzu, dass Abwesenheiten wegen Militärdienstpflicht in den Unternehmen heute deutlich seltener geworden sind. 20 Tage Vaterschaftsurlaub sind deshalb gut verkraftbar.

Vaterschaftsurlaub: Nicht teurer als eine Tasse Kaffee im Monat

Der Bundesrat veranschlagt in seinem Bericht von 2013 die Kosten für einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub (28 Taggelder) auf rund 384 Millionen Franken. Das entspricht rund 0,12 Prozent der Lohnsumme in der Schweiz, d.h. auf die Arbeitnehmenden und Arbeitgeber entfallen je rund 0.06 Lohnprozente. Bei einem Monatslohn von 6000 Franken bedeutet das 3.60 Franken – nicht mehr als eine Tasse Kaffee. Ein Vaterschaftsurlaub ist bezahlbar.

Ein echter Vaterschaftsurlaub von 20 Tagen ist eine Investition in die Zukunft: notwendig, zeitgemäss und bezahlbar. Er stellt einen ersten konkreten Schritt hin zu einer Elternzeit dar, mit dem die Errungenschaft des Mutterschaftsurlaubs keinesfalls angetastet werden darf. Der Vaterschaftsurlaub nützt den Vätern, den Kindern, den Müttern, den Arbeitnehmenden und den Arbeitgebern – der ganzen Gesellschaft.

Mehr Infos unter: www.vaterschaftsurlaub.ch

Die Unterschriftensammlung der Vaterschaftsurlaub-Initiative startet gleichzeitig auf der Strasse wie auch im Internet. Die Initiative kann auf https://www.wecollect.ch/de/campaign/vaterschaftsurlaub/ unterzeichnet werden. Über die unabhängige Plattform wurden bereits über 40’000 Unterschriften gesammelt.

Weitere Auskünfte:
• Adrian Wüthrich, Präsident Verein „Vaterschaftsurlaub jetzt!“; Präsident Travail.Suisse, Mobil: 079 287 04 93
• Clivia Koch, Vize-Präsidentin Verein „Vaterschaftsurlaub jetzt!“; Vorstandsmitglied Alliance F, Mobile: 079 417 79 58
• Arno Kerst, Präsident Syna, Mobile: 079 598 67 70
• Markus Theunert, Generalsekretär männer.ch, Mobile: 079 238 85 12
• Stefan Müller-Altermatt, Präsident transfair, Mobile: 076 332 15 26
• Laurent Wehrli, Präsident Pro Familia Schweiz, 079 221 80 62
• Gerhard Andrey, Partner Liip AG, Mobil: 078 694 25 11

Anhang Grösse

Medienkonferenz Vaterschaftsurlaub Foto-highres.jpg 2606 KB

2016 05 24 Factsheet-Modell-20-Tage-Vaterschaftsurlaub d.docx 54 KB

2016 05 24 Factsheet-Vaterschaftsurlaub Rechtl-Situation-heute d.docx 54 KB

2016 05 24 Dossier MK-Lancierung-Vaterschaftsurlaub d.pdf 956 KB

24. Mai 2016, Adrian Wüthrich, Präsident Drucker-icon

Lohnunterbietungen müssen sanktioniert werden

Der Bundesrat hat heute die Ratifizierung von zwei Übereinkommen des Europarates beschlossen. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, begrüsst diese Vereinfachung der Durchsetzung der flankierenden Massnahmen (FlaM). Die Einführung einer Pflicht, wonach ausländische Entsendebetriebe für die Zeit ihrer Tätigkeit in der Schweiz über eine inländische Zustelladresse verfügen müssen, sollte dennoch ernsthaft geprüft werden. mehr

Der Entscheid des Bundesrates zur Ratifizierung des Europäischen Übereinkommens über die Zustellung von Schriftstücken in Verwaltungssachen im Ausland (Übereinkommen Nr. 94) könnte mithelfen, ein Problem aus der Anwendung der flankierenden Massnahmen zu entschärfen. Die Zustellung von amtlichen Dokumenten ins Ausland ist oftmals schwierig, langwierig und teilweise nicht erfolgreich.

„Werden Sanktionen bei Lohnunterbietungen durch ausländische Entsendebetriebe nicht durchgesetzt, so leidet die Glaubwürdigkeit der flankierenden Massnahmen“, sagt Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail.Suisse. Eine vereinfachte und raschere Zustellung der Entscheide aus der Anwendung der FlaM stärkt das Schutzdispositiv zum Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen und verbessert die Rechtsgleichheit. Für Travail.Suisse ist die Ratifizierung dieses europäischen Abkommens ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings sollte die Einführung einer Pflicht für ausländische Entsendebetriebe in der Schweiz über eine Zustelladresse zu verfügen ernsthaft geprüft werden, so wie dies von einem Postulat (14.3106) gefordert wird.

Mehr Informationen:
Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik Travail.Suisse, Tel. 031 370 21 11, Mobil: 076 412 30 53

Anhang Grösse

2016 05 18 MM-TravailSuisse FlaM Sanktionen d.docx 46 KB

18. Mai 2016, Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Lohnunterbietungen sind eine Realität – Es braucht einen Ausbau der flankierenden Massnahmen

Das SECO hat heute den FlaM-Bericht veröffentlicht. Dieser zeigt deutlich, dass Unterbietungen der Lohn- und Arbeitsbedingungen an der Tagesordnung sind. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, ist klar, dass der Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen wichtig ist und zukünftig noch wichtiger wird. Nur mit funktionierenden und effektiven flankierenden Massnahmen können die politischen Aufgaben der Zukunft bewältigt werden. mehr

Im Bericht zu den Flankierenden Massnahmen des SECO wird detailliert Buch geführt über die Durchführung und Ergebnisse der Kontrollen auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt. „Es wird deutlich, dass die flankierenden Massnahmen einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen leisten, dass aber gleichzeitig Lohnunterbietungen eine Realität sind“, sagt Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail.Suisse.

Ein besonderes Risiko für Unterbietungen herrscht in Branchen ohne AVE GAV, da es dort keine verbindlichen Mindestlöhne gibt. Dies bedeutet einerseits, dass bei den Kontrollen auf schwammige und teilweise willkürliche orts- und branchenübliche Löhne abgestützt werden muss. Andererseits können Lohnunterbietungen nicht sanktioniert werden, es bleibt lediglich das Instrument des Verständigungsverfahrens. Der Bericht weist nun aus, dass in diesem Bereich 2015 bei 1‘014 Schweizer Betrieben und bei 681 Entsendebetrieben Lohnunterbietungen festgestellt wurden. Die Lohnunterbietungsquoten stiegen bei Schweizer Arbeitgebern auf 11% und den Entsendebeitreiben auf 14 % und liegen damit so hoch wie noch nie. Gleichzeitig sind die Verständigungsverfahren bei den Schweizer Arbeitgebern nur zur Hälfte (50%) erfolgreich, während die Erfolgsquote 2013 noch bei 69 Prozent lag.

Auch in Branchen mit Mindestlöhnen gibt es Verstösse, wobei hier immerhin Sanktionsmöglichkeiten bestehen. Probleme gibt es allerdings, wenn Arbeitgeber die Mindestlöhne umgehen, sei es über den Einsatz von Scheinselbständigen und falsch deklarierten Löhnen oder wenn die Sanktionen bei ausländischen Entsendebetrieben nicht durchgesetzt werden können, weil effiziente Kanäle fehlen.

Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen muss verbessert werden

Der FlaM-Bericht macht deutlich, dass dem Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen auch zukünftig grösste Beachtung geschenkt werden muss. Für Travail.Suisse ist daher eine Erleichterung der Allgemeinverbindlicherklärung von GAV, eine Analyse der bestehenden Instrumente gegen die Scheinselbständigkeit und eine Garantie für die Durchsetzung der Sanktionsentscheide bei Lohnunterbietungen zentral, wie es die Delegiertenversammlung von Travail.Suisse von Ende April in einer Resolution beschlossen hat (siehe Anhang).

Gerade für die grosse politische Herausforderung der Umsetzung von Art. 121 a der BV sind effektive flankierende Massnahmen und ein funktionierender Lohnschutz in der Schweiz unabdingbar. „Der Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen muss sichergestellt, die Integration von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt verbessert, die Arbeitsmarktpartizipation der Frauen erhöht und der Verbleib von älteren Arbeitnehmenden im Arbeitsmarkt gesichert werden. Nur so wird es gelingen, die Bevölkerung weiter vom bilateralen Weg mit der europäischen Union zu überzeugen“, so Fischer.

Für weitere Informationen:
Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik, 076 412 30 53

Anhang Grösse

2016 04 29 DV Resolution Arbeitsmarkt.pdf 110 KB

12. Mai 2016, Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Medienkontakte

Kontaktperson für Medienanfragen

Kontaktperson für Medienanfragen:

Linda Rosenkranz
Leiterin Kommunikation
031 370 2111 oder
079 743 5047
rosenkranz@travailsuisse.ch

Anwesend: Montag bis Mittwoch

Medienmitteilungen

Medienservice

Medienkonferenzen

Breite Allianz lanciert Volksinitiative für Vaterschaftsurlaub

Zum Mediendossier

Archiv