Vereinbarkeit von Beruf und Pflege: Zeit, Geld und Infrastruktur als Voraussetzung

Die Delegierten von Travail.Suisse, der unabhängigen Dachorganisation von 170‘000 Arbeitnehmenden, fordern eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Angehörigenbetreuung. Das haben sie heute an ihrer Versammlung in Bern mit einer Resolution unterstrichen. Mit einer zweiten Resolution fordern sie das Parlament auf, die flankierenden Massnahmen zum freien Personenverkehr zu verschärfen und damit dem steigenden Druck auf die Löhne und Arbeitsbedingungen einen Riegel zu schieben. 11.05.2012, Therese Schmid

Delegiertenversammlung bestätigt Martin Flügel als Präsident von Travail.Suisse

Martin Flügel wird Travail.Suisse für weitere vier Jahre präsidieren. Als Vizepräsidenten werden ihm Nationalrätin Josiane Aubert und Eric Dubuis von der Hotel & Gastro Union zur Seite stehen. Das haben die Delegierten von Travail.Suisse, der unabhängigen Dachorganisation von 170‘000 Arbeitnehmenden, heute anlässlich ihrer Versammlung in Bern entschieden. Sie haben zudem der Aufnahme des Verbands der Personalvertretungen der Schweizerischen Elektrizitätswirtschaft (vpe) als neues Mitglied von Travail.Suisse zugestimmt. 11.05.2012, Therese Schmid

Achtung Gefahr: Mehr Meldepflichtige – weniger Kontrollen – viele Verstösse

Während die Zahl der meldepflichtigen Kurzaufenthalter aus dem EU-Raum im 2011 auf ein Rekordniveau stieg, sank die Zahl der Kontrollen der Lohn- und Arbeitsbedingungen. Die Verstossquoten verharren auf einem hohen Niveau. Das zeigt der heute vom Seco veröffentlichte Bericht zur Umsetzung der flankierenden Massnahmen zum freien Personenverkehr. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden, fordert die sofortige Einführung der Solidarhaftung, eine Bussenerhöhung und mehr regionale und branchenspezifische Mindestlöhne. 27.04.2012, Susanne Blank

Knappes Nein zur KVG-Revision

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, lehnt alle drei Vorlagen, die am 17. Juni 2012 zur Abstimmung kommen, ab. Das hat der Vorstand an seiner Sitzung vom 18. April 2012 in Bern beschlossen. 19.04.2012, Martin Flügel

Verstärkung der flankierenden Massnahmen beschliessen!

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden, erachtet die Anrufung der Ventilklausel als wenig wirksam. Zentral sind die Einführung einer wirksamen Solidarhaftung sowie die Erhöhung der Verwaltungsbussen. Zudem braucht es flächendeckende regionale oder branchenweite Mindestlöhne. 18.04.2012, Susanne Blank

Nachbesserungen nötig

Travail.Suisse begrüsst grundsätzlich, dass der Bund erstmals ein eidgenössisches Weiterbildungsgesetz zu schaffen sucht. Für Travail.Suisse ist die Schaffung eines Weiterbildungsgesetzes ein wichtiger politischer Schritt, der für die gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Schweiz von grosser strategischer Relevanz ist. Allerdings sind wir der Überzeugung, dass der gegenwärtige Entwurf noch nachgebessert werden muss. 10.04.2012, Bruno Weber-Gobet

Ein Schritt in die richtige Richtung

Der Bundesrat sieht vor, die Beiträge an die Durchführung der eidgenössischen Prüfungen zu erhöhen, von heute 25 Prozent auf zukünftig 60 bis maximal 80 Prozent. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, begrüsst diese Absicht des Bundesrates. 04.04.2012, Bruno Weber-Gobet

Nachholbildung zahlt sich aus

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, fordert, dass in den nächsten 10 Jahren mindestens 30‘000 Erwerbstätige ohne Ausbildung einen Berufsabschluss nachholen können. Ein Berufsabschluss verbessert nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig, sondern ist auch für die Gesellschaft höchst profitabel und trägt dazu bei, den absehbaren demografischen Fachkräftemangel zu lindern. 03.04.2012, Bruno Weber-Gobet

IV begibt sich auf Blindflug

Obwohl noch nicht bekannt ist, wie die 5. IV-Revision und die Revision 6a wirkt, hat die Sozialkommission des Nationalrates beschlossen, die Rentenkürzungsvorlage 6b in Angriff zu nehmen. Das ist unseriös. Damit begibt sich das Parlament auf einen Blindflug. Bevor massive Einschnitte beschlossen werden, müssen die beiden vorhergehenden und im Falle von 6a erst gerade angelaufenen Revisionen evaluiert werden. Die gegenwärtigen Projektionen zeigen: Wird die Energie in eine gelungene Umsetzung der Revision 6a und in die darin vorgesehenen Wiedereingliederungen investiert, so braucht es keine Revision 6b. 30.03.2012, Matthias Kuert Killer