Die Schwerpunkte von Travail.Suisse

Die Schwerpunkte der Arbeit von Travail.Suisse liegen vor allem in jenen Themenbereichen, welche für die Arbeitnehmenden von besonderer Wichtigkeit sind. Unter jedem der hier aufgeführten Themen finden Sie Stellungnahmen, fundierte Hintergrundpapiere, Argumentarien usw. dazu.

Voraussetzungen für eine bessere Zukunft schaffen

Der Schweizer Arbeitsmarkt befindet sich in einer tiefen Krise, die noch länger dauern wird. Um die katastrophalen Folgen abzuwenden, die Arbeitslosigkeit und Aussteuerung für die Betroffenen und die gesamte Gesellschaft mit sich bringen, fordert Travail.Suisse Sofortmassnahmen in der Arbeitslosenversicherung. Gleichzeitig bietet die Krise auch die Gelegenheit, auf dem Arbeitsmarkt strukturelle Verbesserungen zu erzielen. Diese Chance will Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden nutzen, um den Schweizer Arbeitsmarkt fit für die Zukunft zu machen. 08.03.2010, Martin Flügel

Projekt „Zukunft statt Herkunft“ gut aufgegleist

Ende 2008 wurde die Webseite www.zukunftstattherkunft.ch aufgeschaltet. Sie richtet sich an Lehrbetriebe, insbesondere an Klein- und Kleinstbetriebe, die den Grossteil der Lehrstellen anbieten. Die Webseite thematisiert zum einen die Diskriminierung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund bei der Lehrstellenvergabe. Zum anderen stellt sie den Lehrbetrieben einen Leitfaden für eine faire Selektion zur Verfügung (siehe Infobox). Im 2009 hat Travail.Suisse das Projekt mit Erfolg bei den anvisierten Lehrbetrieben bekannt gemacht. 08.03.2010, Angela Zihler

Nationalrat schwenkt ein – Vorlage bleibt ungenügend

Offensichtlich steckt den Bürgerlichen der Schrecken des letzten Abstimmungssonntags zu wenig tief in den Knochen: Zwar hat der Nationalrat bei der Zweitlesung der Arbeitslosenversicherungsrevision auf die etwas moderatere Schiene des Ständerates eingeschwenkt. Dennoch bleibt der vorgesehene Leistungsabbau in Zeiten höchster Arbeitsmarktkrise unakzeptabel. Gleichzeitig hat das Parlament es unterlassen, ein seriöses Sanierungskonzept für den milliardenhoch verschuldeten Arbeitslosenversicherungsfonds zu beschliessen. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, bleibt dabei und ergreift das Referendum. 10.03.2010, Martin Flügel, Susanne Blank

Kein Sparpaket ab 2011!

Trotz der Wirtschaftskrise schliesst die Rechnung des Bundes 2009 mit einem Überschuss von 2,7 Milliarden Franken weit besser ab als budgetiert. Angesichts dieser Resultate und der Tatsache, dass die Spannungen auf dem Arbeitsmarkt andauern werden, muss die für 2011 geplante Haushaltsentlastung in Höhe von 1,5 Milliarden Franken gestrichen werden. 22.02.2010, Denis Torche

Chancengleichheit auf dem Lehrstellenmarkt

Der Nationalrat hat heute morgen im Rahmen der Debatte zur Zuwanderung den Bundesrat beauftragt zu überprüfen, ob Jugendliche ausländischer Herkunft bei der Lehrstellensuche die gleichen Chancen haben wie Schweizer Jugendliche. Sollte die Chancengleichheit nicht gegeben sein, müsste die Landesregierung Massnahmen zur Verbesserung des Zugangs dieser Gruppe zum Lehrstellenmarkt vorsehen. Die grosse Kammer ist damit einem Postulat von Travail.Suisse-Vizepräsidentin und Nationalrätin Josiane Aubert (SP/VD) gefolgt. 03.03.2010, Josiane Aubert, Matthias Kuert Killer

Ja zur Volksinitiative „Für ein gesundes Klima“ und zum Solarfonds!

Mit der Annahme der Volksinitiative „für ein gesundes Klima“ und die Errichtung eines Solarfonds würde der Nationalrat eine engagierte Klimapolitik unterstützen und gleichzeitig für die kurz- und mittelfristige Schaffung von Tausenden von Arbeitsplätzen in der Schweiz sorgen. 08.03.2010, Denis Torche

Europäische Sozialcharta: Es wird Zeit, sie zu ratifizieren!

Die Schweiz übernimmt ab November den Vorsitz des Ministerkomitees des Europarates. Dieses Jahr wird auch der 60. Jahrestag des Europarates begangen. Die Gelegenheit ist günstig, um die Ratifizierung der Sozialcharta zu beantragen. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Schweiz: Unter den 47 Mitgliedstaaten des Europarates ist die Schweiz eines der letzten Länder, welche die Charta nicht ratifiziert haben. 26.10.2009, Denis Torche