Die Schwerpunkte von Travail.Suisse

Die Schwerpunkte der Arbeit von Travail.Suisse liegen vor allem in jenen Themenbereichen, welche für die Arbeitnehmenden von besonderer Wichtigkeit sind. Unter jedem der hier aufgeführten Themen finden Sie Stellungnahmen, fundierte Hintergrundpapiere, Argumentarien usw. dazu.

Gegen den unseriösen Schuldenabbau und die reine Kostenverschiebung in der Arbeitslosenversicherung

Die Flexibilität des Arbeitsmarktes und die guten Leistungen einer solid finanzierten Arbeitslosenversicherung stellen ein sorgfältig austariertes Gleichgewicht dar. Die 4. AVIG-Revision zerstört dieses Gleichgewicht durch einen mutwilligen Leistungsabbau und die Gefährdung der finanziellen Sicherheit. Dazu kommt, dass ein grosser Teil der vermeintlich erzielten Einsparungen als Kosten bei den Kantonen und Gemeinden anfallen. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, lehnt die 4. AVIG-Revision deshalb entschieden ab. 17.08.2010, Martin Flügel

Soziale Integration und berufliche Eingliederung: Ausbildung vor Integration!

Ausbildung vor Integration: Dieser Schluss zog Travail.Suisse aus dem im Mai 2009 veröffentlichten Bericht des Büro BASS über die gesellschaftlichen Kosten der Ausbildungslosigkeit in der Schweiz. Dabei wurde das erhöhte Risiko für Armut und soziale Ausgrenzung bei Menschen ohne Berufsbildung aufgezeigt. Im Laufe des letzten Jahres wurden alle parlamentarischen Vorstösse zu dieser Problematik abgelehnt, ohne dass das Grundproblem gelöst wäre. Travail.Suisse hat deshalb am 12. August 2010 mit Interesse Kenntnis von der Studie des SECO mit dem Titel «Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe: Zusammenarbeit bei der Arbeitsvermittlung» Kenntnis genommen. 23.08.2010, Josiane Aubert

Angriff auf die Unfallversicherung stoppen

Die Unfallversicherung ist eine finanziell gesunde, tadellos funktionierende Sozialversicherung. Nun soll sie nach dem Willen der Sozialkommission des Nationalrates verschlechtert und verteuert werden. Für Travail.Suisse ist klar, dass eine solche Revision zum Scheitern verurteilt ist. Der unabhängige Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden fordert deshalb vom Nationalrat in der kommenden Herbstsession den Übungsabbruch und die Rückweisung der Vorlage an den Bundesrat. 02.09.2010, Matthias Kuert Killer

Eine inakzeptable Belastung für die Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen

Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation von 170'000 Arbeitnehmenden, lehnt einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz von 6,2 Prozent kategorisch ab. Ein solcher Einheitssatz würde die Belastung der Haushalte mit mittleren und tiefen Einkommen, insbesondere jene mit Kindern, massiv erhöhen. 24.06.2010, Denis Torche

Der Zugang zu einer Berufslehre für junge Sans-Papiers liegt im Interesse der Allgemeinheit

Travail.Suisse ruft den Ständerat zur Annahme der Vorstösse auf, die den Zugang zu einer Berufslehre für junge Sans-Papiers fordern. Mit der Zulassung von Sans-Papiers zur Berufslehre fördern wir die Integration und verschwenden keine für den Wohlstand unseres Landes wertvollen Kompetenzen. 07.06.2010, Denis Torche

CO2-Gesetz : mindestens eine positive Massnahme für die Beschäftigung

Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass der Nationalrat die Bedeutung einer Reduktion des Treibhausgasausstosses in der Schweiz erkannt hat. Die von der grossen Kammer verabschiedeten Massnahmen im Bereich des Strassenverkehrs sind indessen unerfreulich. 01.06.2010, Denis Torche

Europäische Sozialcharta: Es wird Zeit, sie zu ratifizieren!

Die Schweiz übernimmt ab November den Vorsitz des Ministerkomitees des Europarates. Dieses Jahr wird auch der 60. Jahrestag des Europarates begangen. Die Gelegenheit ist günstig, um die Ratifizierung der Sozialcharta zu beantragen. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Schweiz: Unter den 47 Mitgliedstaaten des Europarates ist die Schweiz eines der letzten Länder, welche die Charta nicht ratifiziert haben. 26.10.2009, Denis Torche