Medien – Medienkonferenzen

Klimapolitik als Wirtschaftprogramm und Standortpolitik

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert zusammen mit dem Direktor des Basler Gewerbeverbandes und mit Swissolar eine griffige Energie- und Klimapolitik. Nur so kann die einmalige Gelegenheit genutzt werden, in der Schweiz tausende neue Arbeitplätze zu schaffen und am schnell wachsenden Weltmarkt teilzuhaben. Zudem kann der Wirtschaft auch kurzfristig ein Impuls gegeben werden, was im momentanen Zeitpunkt dringend ist. mehr

Eine intelligente Klima- und Energiepolitik schafft in der Schweiz Tausende von Arbeitsplätzen mit mittlerer und hoher Wertschöpfung und in Branchen mit hohem Wachstumspotential auf dem Weltmarkt. Damit das möglich wird, fordert Travail.Suisse:

- Gebäudesanierungsprogramm jetzt: Mit Gebäudesanierungen können der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoss rasch und wirksam gesenkt werden. Bereits aus der laufenden CO2-Abgabe stehen ca. 200 Mio. Franken zur Verfügung, die sofort für ein Gebäudesanierungsprogramm eingesetzt werden können. Damit kann der Wirtschaft bereits im Verlauf des nächsten Jahres ein Impuls gegeben werden. Das ist angesichts der drohenden Rezession dringend notwendig.

- Einführung von CO2-Abgabe und Teilzweckbindung: In der anstehenden Revision des CO2-Gesetzes muss eine Reduktion des CO2-Ausstosses in der Schweiz vorgesehen werden. Dazu braucht es eine CO2-Abgabe. Nur so ist das Gebäudesanierungsprogramm auch längerfristig finanzierbar.

- Förderblockade bei Solarenergie aufheben: Im Moment sind wegen einer mangelhaften Umsetzung der kostendeckenden Einspeisevergütung für erneuerbare Energien 500 Mio. Franken an Investitionen in Fotovoltaikanlagen blockiert. Diese Blockade muss aufgehoben und die entsprechende Verordnung angepasst werden.

Für Travail.Suisse ist es unverständlich, dass sich economiesuisse weiterhin gegen eine griffige Energie- und Klimapolitik stellt. Damit verteidigt economiesuisse nicht-nachhaltige Industrien, verzichtet auf positive wirtschaftliche und technologische Impulse und belastet Firmen und Haushalte mit Milliardenzahlungen ins Ausland (Öl, CO2-Kompensation).

28. Oktober 2008, Denis Torche, Leiter Energie- und Klimapolitik und Martin Flügel, Präsident

Klimapolitik als Wirtschaftprogramm und Standortpolitik

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert zusammen mit dem Direktor des Basler Gewerbeverbandes und mit Swissolar eine griffige Energie- und Klimapolitik. Nur so kann die einmalige Gelegenheit genutzt werden, in der Schweiz tausende neue Arbeitplätze zu schaffen und am schnell wachsenden Weltmarkt teilzuhaben. Zudem kann der Wirtschaft auch kurzfristig ein Impuls gegeben werden, was im momentanen Zeitpunkt dringend ist. mehr

Eine intelligente Klima- und Energiepolitik schafft in der Schweiz Tausende von Arbeitsplätzen mit mittlerer und hoher Wertschöpfung und in Branchen mit hohem Wachstumspotential auf dem Weltmarkt. Damit das möglich wird, fordert Travail.Suisse:

- Gebäudesanierungsprogramm jetzt: Mit Gebäudesanierungen können der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoss rasch und wirksam gesenkt werden. Bereits aus der laufenden CO2-Abgabe stehen ca. 200 Mio. Franken zur Verfügung, die sofort für ein Gebäudesanierungsprogramm eingesetzt werden können. Damit kann der Wirtschaft bereits im Verlauf des nächsten Jahres ein Impuls gegeben werden. Das ist angesichts der drohenden Rezession dringend notwendig.

- Einführung von CO2-Abgabe und Teilzweckbindung: In der anstehenden Revision des CO2-Gesetzes muss eine Reduktion des CO2-Ausstosses in der Schweiz vorgesehen werden. Dazu braucht es eine CO2-Abgabe. Nur so ist das Gebäudesanierungsprogramm auch längerfristig finanzierbar.

- Förderblockade bei Solarenergie aufheben: Im Moment sind wegen einer mangelhaften Umsetzung der kostendeckenden Einspeisevergütung für erneuerbare Energien 500 Mio. Franken an Investitionen in Fotovoltaikanlagen blockiert. Diese Blockade muss aufgehoben und die entsprechende Verordnung angepasst werden.

Für Travail.Suisse ist es unverständlich, dass sich economiesuisse weiterhin gegen eine griffige Energie- und Klimapolitik stellt. Damit verteidigt economiesuisse nicht-nachhaltige Industrien, verzichtet auf positive wirtschaftliche und technologische Impulse und belastet Firmen und Haushalte mit Milliardenzahlungen ins Ausland (Öl, CO2-Kompensation).

28. Oktober 2008, Denis Torche, Leiter Energie- und Klimapolitik und Martin Flügel, Präsident

Lohnerhöhungen – damit der Wachstumsmotor weiterläuft

Durch das verlangsamte Wirtschaftswachstum wird der private Konsum zur wichtigsten Konjunkturstütze. Vor diesem Hintergrund fordert Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, substanzielle Lohnerhöhungen für die Arbeitnehmenden. Die Kaufkraftverluste müssen ausgeglichen und der Lohnrückstand aufgeholt werden. Die Lohnerhöhungen sollen in erster Linie generell gewährt werden, damit alle Arbeitnehmenden profitieren können. mehr

Travail.Suisse und die Gewerkschaften Syna, Hotel & Gastro Union und transfair fordern substanzielle Lohnerhöhungen. Dies aus folgenden Gründen:

Konjunktur stärken: Der private Konsum ist die wichtigste Stütze des sich abschwächenden Wirtschaftswachstums. Lohnerhöhungen sind das notwendige Schmiermittel, damit der Wachstumsmotor auf hohem Niveau weiterläuft.
Kaufkraft erhalten: Der Kaufkraftverlust ist voll auszugleichen und Löhne sind in entsprechendem Ausmass zu erhöhen. Zudem muss der automatische Teuerungsausgleich wiedereingeführt werden.
Lohnrückstand aufholen: Die Arbeitnehmenden müssen an dem von ihnen getragenen Aufschwung teilhaben. Die gestiegene Arbeitsproduktivität muss in Form von Reallohnerhöhungen abgegolten werden.
Lohnzuwachsraten anpassen: Gegen eine weitere Öffnung der Lohnschere muss angekämpft werden. Die Löhne der Arbeitnehmenden müssen im gleichen Ausmass steigen wie die Saläre des Kaders und des Topmanagements.
Generelle Lohnerhöhungen sind der richtige Weg: Weg von untransparenten und ungerechten Leistungslohnsystemen hin zu regulären Lohnerhöhungen. Mittlere Lohnklassen müssen vermehrt wieder ins Zentrum gestellt werden.
Löhne substanziell erhöhen: Nominallohnerhöhungen fürs Jahr 2009 von 4 bis 5 Prozent bzw. Reallohnerhöhung von zwischen 1.5 bis 2.5 Prozent (nach Abzug der Jahresteuerung 2008 von 2.5 Prozent) sind gerechtfertigt.

04. August 2008, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik

Lohnerhöhungen – damit der Wachstumsmotor weiterläuft

Durch das verlangsamte Wirtschaftswachstum wird der private Konsum zur wichtigsten Konjunkturstütze. Vor diesem Hintergrund fordert Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, substanzielle Lohnerhöhungen für die Arbeitnehmenden. Die Kaufkraftverluste müssen ausgeglichen und der Lohnrückstand aufgeholt werden. Die Lohnerhöhungen sollen in erster Linie generell gewährt werden, damit alle Arbeitnehmenden profitieren können. mehr

Travail.Suisse und die Gewerkschaften Syna, Hotel & Gastro Union und transfair fordern substanzielle Lohnerhöhungen. Dies aus folgenden Gründen:

Konjunktur stärken: Der private Konsum ist die wichtigste Stütze des sich abschwächenden Wirtschaftswachstums. Lohnerhöhungen sind das notwendige Schmiermittel, damit der Wachstumsmotor auf hohem Niveau weiterläuft.
Kaufkraft erhalten: Der Kaufkraftverlust ist voll auszugleichen und Löhne sind in entsprechendem Ausmass zu erhöhen. Zudem muss der automatische Teuerungsausgleich wiedereingeführt werden.
Lohnrückstand aufholen: Die Arbeitnehmenden müssen an dem von ihnen getragenen Aufschwung teilhaben. Die gestiegene Arbeitsproduktivität muss in Form von Reallohnerhöhungen abgegolten werden.
Lohnzuwachsraten anpassen: Gegen eine weitere Öffnung der Lohnschere muss angekämpft werden. Die Löhne der Arbeitnehmenden müssen im gleichen Ausmass steigen wie die Saläre des Kaders und des Topmanagements.
Generelle Lohnerhöhungen sind der richtige Weg: Weg von untransparenten und ungerechten Leistungslohnsystemen hin zu regulären Lohnerhöhungen. Mittlere Lohnklassen müssen vermehrt wieder ins Zentrum gestellt werden.
Löhne substanziell erhöhen: Nominallohnerhöhungen fürs Jahr 2009 von 4 bis 5 Prozent bzw. Reallohnerhöhung von zwischen 1.5 bis 2.5 Prozent (nach Abzug der Jahresteuerung 2008 von 2.5 Prozent) sind gerechtfertigt.

04. August 2008, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik

Managerlöhne 2007: Von Mässigung keine Spur

Die Kluft zwischen den Löhnen der Topmanager und jenen der normalen Arbeit-nehmer wird nicht kleiner. Im Gegenteil. Immer deutlicher zeigt sich, dass die Topmanager in einer eigenen Welt mit eigenen Regeln leben, wo Leistung, Fleiss und Anstand keine Rolle mehr spielen. So sind denn auch Lohnerhöhungen von über 20 Prozent in diesem Umfeld gang und gäbe. mehr

Travail.Suisse, die Dachorganisation der Arbeitnehmenden, hat heute die Resultate ihrer Managerlohnstudie präsentiert. Auch in diesem Jahr weisen die Managerlöhne im Sample von 28 Schweizer Unternehmen ganz klar in eine Richtung: steil nach oben. Lohnerhöhungen von über 10 Prozent sind die Regel, Lohnerhöhungen von über 20 Prozent keine Seltenheit – von Mässigung weit und breit keine Spur.

Helvetia Patria erhält die „Travail.Suisse-Lohnschere 2007“

Die Travail.Suisse-Lohnschere wird jeweils an das Unternehmen verliehen, in dem sich die Lohnschere zwischen dem tiefsten Lohn und dem durchschnittlichen Lohn für ein Konzernleitungsmitglied am weitesten geöffnet hat. Dieses Jahr führt die Helvetia Patria mit einer Lohnscherenöffnung von 69 Prozent die Rangliste an und tritt somit die Nachfolge der Oerlikon, dem letztjährigen Gewinner, an. Wie bereits im letzten Jahr ist somit auch dieses Jahr der Gewinner nicht unter den üblichen Verdächtigen zu finden, sondern inmitten bisher unbescholtener Unternehmen.

Travail.Suisse präsentiert das „Kartell der Lohnhaie“

Wenn es um Managerlöhne geht, kann längst nicht mehr von freiem Markt und Lohn-Wettbewerb gesprochen werden, sondern von einem Kartell der Lohnhaie, einer eigenen Kaste von Managern fern der Realität der Arbeitnehmenden. Travail.Suisse listet all jene Manager auf, deren Lohn den Tiefstlohn in ihrem Unternehmen um mindestens das Hun-dertfache übersteigt. Die 55 Topmanager aus 12 Unternehmen zeigen mehr als deutlich, dass sich Lohnexzesse nicht nur auf einzelne schwarze Schafe konzentrieren, sondern dass im Windschatten der bekannten Abzocker ganze Konzernleitungen nahezu unbemerkt ebenfalls im grossen Stil absahnen.

23. Juni 2008, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik

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