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Neue Präsidentin von Brücke • Le pont

Am 8. Mai wählte die Delegiertenversammlung von Brücke • Le pont die Freiburger CSP-Nationalrätin Marie-Thérèse Weber-Gobet zur neuen Präsidentin. Eine Podiums-diskussion konfrontierte prominente Gäste mit der Frage „Wie trifft die Wirtschafts-krise die Entwicklungsländer?“ mehr

An ihrer ordentlichen Jahresversammlung in Freiburg wählten die Delegierten von Brücke • Le pont in Marie-Thérèse Weber-Gobet eine Person zur Präsidentin, die bereits über gute Kontakte zur Geschäftsstelle von Brücke • Le pont in Freiburg verfügt und die Anliegen des Hilfswerks voll und ganz teilt. Nach dem Lehrerinnenseminar studierte die in Schmitten wohnhafte Freiburgerin Psychologie und Pädagogik und arbeitete als Journalistin bei den Freiburger Nachrichten und beim Schweizer Fernsehen. Während vier Jahren vertrat sie die CSP im Freiburger Kantonsparlament. 2008 wurde sie in den Nationalrat gewählt. Dort hat sie Einsitz in der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) und in der Geschäftsprüfungskommission (GPK). Marie-Thérèse Weber-Gobet ist verheiratet und hat drei Kinder. Der Einsatz für „Arbeit in Würde“ – das Entwicklungsprogramm von Brücke • Le pont in sechs Ländern Afrikas und Lateinamerikas – entspricht ihren eigenen christlich-sozialen Anliegen und politischen Forderungen. Das Präsidium wurde ihr von ihrem Vorgänger Hugo Fasel übergeben, der seit Herbst 2008 Direktor von Caritas Schweiz ist.

An der Podiumsdiskussion zur Frage „Wie trifft die Wirtschaftskrise die Entwicklungsländer?“ beteiligten sich der Freiburger Staatsrat Erwin Jutzet, Prof. Dr. Eva Maria Belser von der Universität Freiburg, Denis Torche von Travail.Suisse und Delegierter bei der ILO sowie Thierry Pleines, Verantwortlicher für das Programm Afrika von Brücke • Le pont. Das von Rouven Gueissaz von Radio Fribourg moderierte Gespräch machte deutlich, dass die globale Krise die Entwicklungsländer weniger im Finanzsektor als viel mehr in ihren Arbeitsmärkten trifft. Massenentlassungen und starke Einbrücke im Handel machen der ohnehin armen Bevölkerung zusätzlich zu schaffen, zumal keine Sozialnetze vorhanden sind. Eine Chance der Krise, so wurde gesagt, bestehe darin, dass die Staaten nebst den Rettungsplänen für Banken und Industriebetriebe einen “globalen Pakt für Arbeit” entwerfen, der die Arbeitslosigkeit auch in Entwicklungsländern verringern soll. Brücke • Le pont ihrerseits unterstützt mit dem Programm „Arbeit in Würde“ lokale Initiativen, die Auswege aus der chronischen Armutssituation bieten.

09. Mai 2009, José Balmer, Brücke-Le pont Drucker-icon

Ein globaler Pakt für die Beschäftigung ist auch im Interesse der Schweiz

Die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) plädiert zur Bekämpfung der Rezession für einen globalen Pakt für die Beschäftigung. Stärkere Massnahmen zugunsten der sozialen Sicherheit und der Beschäftigung auf globaler Ebene werden die allgemeine wirtschaftliche Situation verbessern. Die Schweiz muss diesen Pakt unterstützen, schliesslich verdient sie jeden zweiten Franken im Ausland.

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20. April 2009, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon

Mai-Aktion von Brücke • Le pont: Bildung ist Zukunft

Jugend ist Zukunft, heisst es oft. In vielen Ländern stellt sich aber die Frage: Hat die Jugend selber eine Zukunft? In ihrer Mai-Aktion stellt Brücke • Le pont Bildungsprojekte für Jugendliche aus armen Verhältnissen vor.

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Brücke - Bildung ist Zukunft.doc 53 KB

30. März 2009, José Balmer, Brücke-Le pont Drucker-icon

Wirtschaftskrise und Entwicklungsländer

Unter Krisen und Kriegen leidet meist die arme Bevölkerung am stärksten. Brücke • Le pont beobachtet die Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise auf Menschen in Entwicklungsländern – und auf das Verhalten der SpenderInnen in der Schweiz.

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23. Februar 2009, José Balmer, Brücke-Le pont Drucker-icon

Abstimmung zur Personenfreizügigkeit: Flankierende Massnahmen zum Schutz gegen Lohndumping konsequent weiterführen

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, freut sich über das Ja der Stimmbevölkerung zur Weiterführung und Erweiterung der Personenfreizügigkeit. Damit in der aktuellen Wirtschaftskrise der Druck auf die Arbeitsbedingungen nicht weiter steigt, müssen die flankierenden Massnahmen gegen Lohndumping mit aller Härte angewendet werden. mehr

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, ist erfreut über das Ja zur Weiterführung und Erweiterung der Personenfreizügigkeit. Dank den gesicherten Beziehungen zum europäischen Markt kann die Schweizer Wirtschaft – letztlich auch im Interesse der hiesigen Arbeitnehmenden – die aktuelle Wirtschaftskrise schneller überwinden.

Flankierende Massnahmen konsequent weiterführen

Die abermalige Zustimmung der Arbeitnehmenden zur Personenfreizügigkeit war einmal mehr ein Vernunftentscheid. Ausschlaggebend waren die flankierenden Massnahmen, welche es ermöglichen, konsequent mit Kontrollen und Sanktionen gegen Lohndumping vorzugehen.

Travail.Suisse und die angeschlossenen Verbände werden dafür sorgen, dass dieses Schutzinstrumentarium nicht aufgeweicht oder durchlöchert wird. Die von Bundesrätin Leuthard im Vorfeld der Abstimmung gemachten Versprechungen müssen jetzt schnellstens erfüllt werden.

Konkret muss noch im ersten Halbjahr 2009 der Temporärgesamtarbeitsvertrag allgemeinverbindlich erklärt und ein umfassender Normalarbeitsvertrag für die Arbeitnehmenden in den privaten Haushalten erlassen werden. Zudem erwartet Travail.Suisse, dass das seco sämtliche inländischen und ausländischen Attacken gegenüber den flankierenden Massnahmen konsequent abschmettert.

Bei den Kontrollen und Sanktionen muss mit aller Härte vorgegangen werden. Denn in der aktuellen Wirtschaftskrise muss alles getan werden, damit der Druck auf die Arbeitsbedingungen nicht noch weiter steigt.

08. Februar 2009, Martin Flügel, Präsident und Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon