Themen – Bildung – Höhere Berufsbildung

BFI-Botschaft 2008-2011: Die Lücken sind zu schliessen

Der Bundesrat zeigt mit der Präsentation der Botschaft Bildung, Forschung, Innovation (BFI-Botschaft) seinen Willen, den Bildungsbereich prioritär zu behandeln. Trotzdem bleiben finanzielle Lücken, die nach Meinung von Travail.Suisse vom Parlament zu schliessen sind. mehr

Der Bund hat in den letzten Jahren wichtige bildungspolitische Entscheidungen getroffen. Die Berufmaturität wurde eingeführt, die Fachhochschulen aufgebaut, das neue Berufsbildungsgesetz mit der Integration der Berufe der Gesundheit, des Sozialen und der Kunst in Kraft gesetzt, das Bologna-System bei den Fachhochschulen eingeführt und auch definiert, wie viel der Bund sowohl an die Berufsbildung (25%) wie auch an die Fachhochschulen (33%) zahlen soll. Die vom Bundesrat präsentierte BFI-Botschaft nimmt diese Entwicklungen ernst, bleibt aber hinter den gesetzlichen Vorgaben zurück. Bei der Berufsbildung fehlen rund 125 Mio. Franken pro Jahr, bei den Fachhochschulen rund 50 Mio. Franken.

Travail.Suisse fordert das Parlament auf, diese Lücken zu schliessen. Tut es dies nicht, ist zu befürchten, dass in der Berufsbildung vor allem die höhere Berufsbildung und die Berufsberatung die Folgen zu tragen haben und die Einführung der Attestausbildungen erschwert wird. In Bezug auf die Fachhochschulen erschweren die fehlenden Gelder vor allem die Einführung von Masterstudiengängen. Diese sind wichtig für die Positionierung und die Weiterentwicklung der Fachhochschulen wie auch für die Stärkung der angewandten Forschung und Entwicklung in der Schweiz.

24. Februar 2007, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

BFI-Botschaft 2008-2011: Die Lücken sind zu schliessen

Der Bundesrat zeigt mit der Präsentation der Botschaft Bildung, Forschung, Innovation (BFI-Botschaft) seinen Willen, den Bildungsbereich prioritär zu behandeln. Trotzdem bleiben finanzielle Lücken, die nach Meinung von Travail.Suisse vom Parlament zu schliessen sind. mehr

Der Bund hat in den letzten Jahren wichtige bildungspolitische Entscheidungen getroffen. Die Berufmaturität wurde eingeführt, die Fachhochschulen aufgebaut, das neue Berufsbildungsgesetz mit der Integration der Berufe der Gesundheit, des Sozialen und der Kunst in Kraft gesetzt, das Bologna-System bei den Fachhochschulen eingeführt und auch definiert, wie viel der Bund sowohl an die Berufsbildung (25%) wie auch an die Fachhochschulen (33%) zahlen soll. Die vom Bundesrat präsentierte BFI-Botschaft nimmt diese Entwicklungen ernst, bleibt aber hinter den gesetzlichen Vorgaben zurück. Bei der Berufsbildung fehlen rund 125 Mio. Franken pro Jahr, bei den Fachhochschulen rund 50 Mio. Franken.

Travail.Suisse fordert das Parlament auf, diese Lücken zu schliessen. Tut es dies nicht, ist zu befürchten, dass in der Berufsbildung vor allem die höhere Berufsbildung und die Berufsberatung die Folgen zu tragen haben und die Einführung der Attestausbildungen erschwert wird. In Bezug auf die Fachhochschulen erschweren die fehlenden Gelder vor allem die Einführung von Masterstudiengängen. Diese sind wichtig für die Positionierung und die Weiterentwicklung der Fachhochschulen wie auch für die Stärkung der angewandten Forschung und Entwicklung in der Schweiz.

24. Februar 2007, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Berufswahl als Familienprojekt

Untersuchungen zeigen: Die Eltern sind nach wie vor die wichtigsten Partner für die Jugendlichen bei der Berufswahl. Die Reformen im Bildungssystem, die Veränderungen in der Arbeitswelt und die Probleme auf dem Lehrstellenmarkt erleichtern allerdings die Unterstützungsarbeit der Eltern nicht gerade. Oft sind sie selber verunsichert und überfordert. Um hilfreiche Partner bei der Berufswahl sein zu können, sind sie daher darauf angewiesen, dass sie ihre Kompetenzen in diesem Bereich erhöhen können. Das Institut für Berufs- und Lebensgestaltung S&B bietet zu diesem Zweck das Programm „Berufswahl als Familienprojekt“ an. Travail.Suisse hat dieses Projekt mit angestossen und unterstützt es.

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PD Berufswahl als Familienprojekt.doc 31 KB

09. Oktober 2006, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Gerecht verteilen und in Weiterbildung investieren

Die Wirtschaft boomt. Die Gewinne vieler Firmen sind historisch hoch, und die Konjunkturaussichten sind rosig. Das Investitionsklima ist sonnig und die Konsumentenstimmung gut. Was will man mehr?

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PD Gerecht verteilen und in Weiterbildung investieren.doc 31 KB

25. September 2006, Hugo Fasel, Präsident Travail.Suisse bis 2008 Drucker-icon

Das System der Berufsbildung verdient grosse Sorgfalt

Gemäss Bundesrat soll das finanzielle Engagement des Bundes im Bildungsbereich in den Jahren 2008 – 2011 jährlich um 4,5 Prozent wachsen. Trotz Steigerung ist es letztlich ein Abbauszenario. Allein in der Berufsbildung würde diese Entscheidung zu einem Fehlbetrag bei den Kantonen von 800 Millionen bis 1 Milliarde Franken führen. Für Travail.Suisse zeichnet sich darin eine überaus problematische Entwicklung ab. Die Aufbauarbeit von vielen Jahren wird damit gefährdet. Vier Thesen, warum Sparen in der Berufsbildung gefährlich ist.

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PD Das System der Berufsbildung verdient grosse Sorgfalt.doc 32 KB

11. September 2006, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon