Themen – Arbeit – Managerlöhne

Aktienrechtsrevision: Arbeitnehmer in den Verwaltungsrat!

Über die letzten Jahre hinweg hat sich die Wirtschaft mehr und mehr von den Arbeitnehmenden und der von ihnen geleisteten Arbeit entfernt und sich viel zu einseitig auf die Interessen der Manager und Kapitalgeber abgestützt. Der Bedeutung der Arbeit wurde deutlich zu wenig Geltung verliehen auf der Jagd nach immer höheren Renditezielen. Die Finanzkrise hält uns nun die Quittung dafür vor. Doch jede Krise birgt auch eine Chance und diese gilt es nun zu nutzen. Travail.Suisse fordert deshalb Arbeitnehmervertreter im Verwaltungsrat, um dem Faktor Arbeit wieder den Wert zu geben, der ihm gebührt. Die laufende Aktienrechtsrevision bietet dafür den idealen Rahmen.

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PD Aktienrecht - Arbeitnehmer in Verwaltungsrat.doc 43 KB

30. März 2009, Matthias Humbel, transfair Drucker-icon

Aktienrechtsrevision: Arbeitnehmer in den Verwaltungsrat!

Über die letzten Jahre hinweg hat sich die Wirtschaft mehr und mehr von den Arbeitnehmenden und der von ihnen geleisteten Arbeit entfernt und sich viel zu einseitig auf die Interessen der Manager und Kapitalgeber abgestützt. Der Bedeutung der Arbeit wurde deutlich zu wenig Geltung verliehen auf der Jagd nach immer höheren Renditezielen. Die Finanzkrise hält uns nun die Quittung dafür vor. Doch jede Krise birgt auch eine Chance und diese gilt es nun zu nutzen. Travail.Suisse fordert deshalb Arbeitnehmervertreter im Verwaltungsrat, um dem Faktor Arbeit wieder den Wert zu geben, der ihm gebührt. Die laufende Aktienrechtsrevision bietet dafür den idealen Rahmen.

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PD Aktienrecht - Arbeitnehmer in Verwaltungsrat.doc 43 KB

30. März 2009, Matthias Humbel, transfair Drucker-icon

Pharmaindustrie: Die Bonus-Krösusse der Schweiz

Während als Folge der Finanzkrise die Diskussion über überrissene Managerlöhne eine breite Öffentlichkeit erreicht hat, scheinen sowohl Roche als auch Novartis von der Kritik gänzlich unberührt zu bleiben. So erhielt Daniel Vasella 2008 von der Novartis einen Lohn von unglaublichen 40.3 Millionen Franken. Auch Franz Humer erhielt für 2008 mit 15.2 Millionen Franken einen mehr als fürstlichen Lohn. Dies wohlgemerkt obwohl er nur zwei Monate operativ tätig war und im März 2008 als CEO von Roche zurücktrat.

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PD Managerlöhne Pharmaindustrie.doc 110 KB

16. März 2009, Matthias Humbel, transfair Drucker-icon

Pharmaindustrie: Die Bonus-Krösusse der Schweiz

Während als Folge der Finanzkrise die Diskussion über überrissene Managerlöhne eine breite Öffentlichkeit erreicht hat, scheinen sowohl Roche als auch Novartis von der Kritik gänzlich unberührt zu bleiben. So erhielt Daniel Vasella 2008 von der Novartis einen Lohn von unglaublichen 40.3 Millionen Franken. Auch Franz Humer erhielt für 2008 mit 15.2 Millionen Franken einen mehr als fürstlichen Lohn. Dies wohlgemerkt obwohl er nur zwei Monate operativ tätig war und im März 2008 als CEO von Roche zurücktrat.

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16. März 2009, Matthias Humbel, transfair Drucker-icon

Roche: Durch Führungswechsel zurück zur Vernunft?

Die Lohnscheren bei der Roche schliessen sich. So verringerte sich die Lohnschere zwischen dem tiefsten Lohn und dem Lohnaufwand pro Konzernleitungsmitglied um 18 Prozent. Auch die Lohnschere zwischen dem tiefsten Lohn und der Entschädigung pro Verwaltungsratsmitglied schloss sich um 4 Prozent. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, stellt indes fest, dass von einer Rückkehr zur Vernunft nicht die Rede sei kann. mehr

2007 erhielt Franz Humer für sein Doppelmandat als CEO und Verwaltungsratspräsident von Roche einen Lohn von 22.3 Millionen Franken. Wie aus dem Jahresbericht hervorgeht, erhielt er 2008 mit 16.5 Millionen Franken rund 26 Prozent weniger. Allerdings hat sich Humer Anfangs März 2008 aus der operativen Führung der Roche zurückgezogen. Für einen Verwaltungsratspräsidenten der nur zwei Monate operativ tätig war, sind 16.5 Millionen Franken ein mehr als fürstliches Honorar.

Addiert man des Weiteren die Löhne von Verwaltungsratspräsident Humer und CEO Severin Schwan1, ergibt dies 23.7 Millionen Franken oder ein Plus von 6 Prozent verglichen zu den 22.3 Millionen Franken, die Humer 2007 für die beiden Ämter zusammen erhielt.

Die Lohnschere zwischen dem Tiefstlohn und dem Durchschnittslohn der Konzernleitung hat sich für 2008, nicht zuletzt durch Humers Rücktritt als CEO, um 18 Prozent geschlossen. Die Lohnschere weist aber weiterhin ein Verhältnis von 1: 143 aus. Das Verhältnis zwischen Tiefstlohn und der Durchschnittsentschädigung für ein Verwaltungsratsmitglied beträgt 1: 6.3, eine Senkung von 4 Prozent zum Vorjahr.

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Entschädigungen Roche 1.doc 68 KB

10. März 2009, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik und Matthias Humbel, transfair Drucker-icon