Themen – Arbeit – Arbeitsbedingungen

6 Wochen Ferien für alle – wir haben’s verdient!

Travail.Suisse und ihre Verbände haben die Lancierung einer neuen Volksinitiative, die 6 Wochen Ferien für alle verlangt, in die Wege geleitet. Belastung und Arbeitsdruck haben in den letzten Jahren massiv zugenommen. Dazu braucht es einen Ausgleich in Form von mehr Ferien. Die Arbeitnehmenden haben sich die zusätzliche Freizeit mit der gestiegenen Arbeitsproduktivität verdient. mehr

An der heutigen Medienorientierung haben Travail.Suisse, die Dachorganisation der Arbeitnehmenden und die Verbände Syna, Angestellte Schweiz, OCST, Hotel & Gastro Union, Transfair, SCIV und VSPB ihr Vorhaben erläutert, eine Volksinitiative für 6 Wochen Ferien zu lancieren. Gemessen am heutigen Durchschnitt bedeutet dies 1 Woche zusätzliche Ferien.

Die Grenzen der Belastbarkeit sind erreicht
In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat das Arbeitstempo massiv zugenommen, die Arbeit wurde immer mehr verdichtet und die Arbeitnehmenden mussten immer grössere Flexibilität und Anpassungsbereitschaft an den Tag legen. Die Grenzen der Belastbarkeit sind erreicht. Der zunehmende Druck am Arbeitsplatz ist zu einem bedeutsamen Gesundheitsrisiko geworden: Burn-Out heisst das Stichwort. Diese Entwicklung führt auch zu hohen volkswirtschaftlichen Kosten.

Volkswirtschaftlich und gesellschaftspolitisch sinnvoll
Das Erwerbsleben ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Dabei ist es wichtig, die Kräfte gut einzuteilen. Mit mehr Ferien haben die Arbeitnehmenden die Möglichkeit, für beschränkte Zeit aus der Belastung des Arbeitsalltags auszusteigen und Zeit für sich und die Familie zu haben.

Produktivitätsfortschritte weitergeben
In den letzten Jahren ist die Arbeitsproduktivität stetig gestiegen; allerdings haben die Arbeitnehmenden nur beschränkt davon profitiert. Mit der Volksinitiative «6 Wochen Ferien für alle» wollen die Verbände von Travail.Suisse, dass ein Teil der Produktivitätssteigerun-gen in Form von mehr Freizeit an die Arbeitnehmenden weitergegeben wird.

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MK 120707 Ferien Redetexte.pdf 340 KB

Mehr Ferien Hintergrund.pdf 101 KB

12. Juli 2007, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Projekt „Unter Druck und trotzdem gelassen“: Ein Kontrapunkt am Arbeitsplatz

Der Druck am Arbeitsplatz ist oft gross; so gross, dass die Arbeit zum Stress wird. Berechnungen des Staatssekretariates für Wirtschaft SECO zeigen, dass jährlich über 4 Milliarden Franken für stressbedingte Krankheiten ausgegeben werden. Travail.Suisse setzt mit einem neuen Produkt einen Kontrapunkt.

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PD Ein Kontrapunkt am Arbeitsplatz.doc 29 KB

12. März 2007, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Mindestens fünf Wochen Ferien für alle!

Ferien: ein magisches Wort. Ferien bedeutet, Zeit zur freien Verfügung zu haben – für Familie und Freunde, fürs Ausspannen, Entdecken und vieles mehr. In der Schweiz gibt es ein gesetzliches Minimum von vier Wochen Ferien. Der Durchschnitt über alle Branchen beläuft sich hingegen mittlerweile auf fünf Wochen. Doch zwischen den verschiedenen Branchen und Altersklassen der Arbeitnehmenden gibt es grosse Unterschiede. Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert mehr bezahlte Ferien, mindestens aber fünf Wochen für alle.

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PD Mindestens fünf Wochen Ferien für alle.doc 62 KB

26. Februar 2007, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Revision des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG)

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20061222 Passivrauchen.pdf 67 KB

22. Dezember 2006, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Jugendschutzalter 20 zentral für eine attraktive Berufsbildung

Der Nationalrat berät demnächst über eine Senkung des Jugendschutzalters für Nacht- und Sonntagsarbeit. Eine solche Senkung bei Lehrlingen ist für Travail.Suisse inakzeptabel. Sie gefährdet den Lernerfolg der Jugendlichen, setzt sie zusätzlichen gesundheitlichen Risiken aus und führt letztlich zu einem Attraktivitätsverlust der dualen Berufsbildung.

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PD Jugendschutz 20 zentral für eine attraktive Berufsbildung.doc 37 KB

12. Juni 2006, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon