Aktuell – Abstimmungen

6 Wochen Ferien für alle – die Initiative ist zustande gekommen

Mit 107’639 gültigen Unterschriften hat die Bundeskanzlei heute die Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ als zustande gekommen erklärt. Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden und die ihr angeschlossenen Verbände freuen sich darüber. mehr

Die Bundeskanzlei hat heute grünes Licht gegeben. Die Volksinitiaive « 6 Wochen Ferien für alle » ist mit 107’639 gültigen Unterschriften zustande gekommen. Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisaion der Arbeitnehmenden und die ihr angeschlossenen Verbände freuen sich über dieses gute Resultat. Jetzt müssen sich Bundesrat und Parlament mit der Initiative befassen. Damit kommen die Themen Arbeitsbelastung und Erholung endlich auf die politische Agenda.

In den letzten zwei Jahrzehnten hat die Arbeitsbelastung stark zugenommen. Das Arbeitstempo ist gestiegen und die Arbeitsinhalte verdichten sich immer mehr. Dies und die zunehmende Flexibilität, die von den Arbeitnehmenden gefordert wird, verursachen Stress. Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmenden leidet heute unter dem zunehmenden Druck am Arbeitsplatz. Das darf nicht sein. Alle Arbeitnehmenden in der Schweiz sollen genügend Zeit haben, sich von der steigenden Arbeitsbelastung erholen zu können. Deshalb ist es wichtig, dass das gesetzliche Minimum von 4 auf 6 Wochen bezahlter Ferien pro Jahr angehoben wird.

15. Juli 2009, Valérie Borioli Sandoz, Leiterin Gleichstellungspolitik

6 Wochen Ferien für alle: Initiative wird heute eingereicht

Heute reichen Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, und die ihr angeschlossenen Verbände die Unterschriften für ihre Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ mit fast 108‘000 gültigen Unterschriften bei der Bundeskanzlei in Bern ein (siehe Bilder im Anhang). mehr

Die Belastung und der Zeitdruck am Arbeitsplatz haben in den letzten Jahren massiv zugenommen. Von den Arbeitnehmenden wird heute höchste Flexibilität und Anpassungsbereitschaft verlangt. Fast die Hälfte der Erwerbstätigen leidet am Arbeitsplatz unter Stress. Die Folgen des zunehmenden Arbeitsdrucks kosten die Schweizer Volkswirtschaft jährlich mehrere Milliarden Franken.

Um die langfristige Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmenden zu erhalten, ist ein Ausgleich in Form von mehr Ferien nötig. Mit mehr Ferien haben die Arbeitnehmenden die Möglichkeit, für beschränkte Zeit aus der Belastung und der Hektik des Arbeitsalltags auszusteigen und sich zu erholen.

Deshalb haben Travail.Suisse und die angeschlossenen Verbände die Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ lanciert. Ziel der Initiative ist es, den gesetzlichen Mindestanspruch auf Ferien von 4 Wochen auf 6 Wochen zu erhöhen.

Heute (14.30 Uhr) reichen die Initianten das Volksbegehren bei der Bundeskanzlei ein. Mehr als 126‘000 Personen haben die Initiative unterschrieben, fast 108‘000 gültige Unterschriften können der Bundeskanzlei übergeben werden. Damit kommen die Themen Arbeitsbelastung und Erholung endlich auf die politische Agenda.

26. Juni 2009, Martin Flügel, Präsident

Mehr als 125’000 Unterschriften für die Initiative “6 Wochen Ferien für alle”

Die Volksinitiative “6 Wochen Ferien für alle” ist zustande gekommen und wird am 26. Juni 2009 bei der Bundeskanzlei eingereicht. Mit der Initiative kämpfen Travail.Suisse und die angeschlossenen Mitgliedsverbände für die Erhöhung des gesetzlichen Mindestferienanspruchs von vier auf sechs Wochen pro Jahr. Mehr als 125’000 gesammelte Unterschriften verdeutlichen, dass für eine breite Bevölkerung Erholung als Ausgleich zur steigenden Arbeitsbelastung ein notwendiges Bedürfnis ist. mehr

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die Hektik am Arbeitsplatz rapide zugenommen, die Arbeitsprozesse wurden immer stärker verdichtet und der Arbeitsrhythmus wurde ständig erhöht. Die Arbeitnehmenden müssen immer mehr Flexibilität und Anpassungsbereitschaft an den Tag legen. Mehr als 40 Prozent der Beschäftigten gibt an, während der Arbeit unter starker nervlicher Belastung zu stehen (Gesundheitsbefragung 2007, Bundesamtes für Statistik). Die Folgen des zunehmenden Arbeitsdrucks kosten die Schweizer Volkswirtschaft jährlich mehrere Milliarden Franken.

Travail.Suisse ist überzeugt, dass vermehrt in Gesundheit und Erholung investiert werden muss und mehr Ferien als Ausgleich zur hohen Arbeitsbelastung dringend notwendig sind. Mit mehr Ferien haben die Arbeitnehmenden die Möglichkeit, für beschränkte Zeit aus der Belastung und Hektik des Arbeitsalltags auszusteigen und sich zu erholen. Erholte Beschäftigte sind während der Arbeit produktiver, motivierter und leistungsfähiger und haben weniger Fehlzeiten.

Deshalb hat Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, gemeinsam mit den angeschlossenen Mitgliedsverbänden im Dezember 2007 die Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“, welche die Erhöhung des minimalen Ferienanspruchs von vier auf sechs Wochen für alle Arbeitnehmenden fordert, lanciert.

Mehr als 125‘000 Bürgerinnen und Bürger haben die Initiative unterschrieben und damit unterstrichen, dass endlich eine Lösung für ein akutes Problem in der heutigen Arbeitswelt in die öffentliche und politische Debatte eingebracht werden muss.

Die Einreichung der Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ bei der Bundeskanzlei wird am 26. Juni 2009 erfolgen.

26. Mai 2009, Eva Linder, Öffentlichkeitsarbeit

Initiative „6 Wochen Ferien für alle“: Erfolgreiche Unterschriftensammlung

Die Unterschriftensammlung für die Initiative „6 Wochen Ferien“ schreitet gut voran. Innerhalb von knapp 10 Monaten sind bereits mehr als 90‘000 Unterschriften gesammelt worden. Vor allem der Altersgruppe der 21- bis 50-Jährigen brächte die Initiative eine willkommene Verbesserung in Sachen Ferien. Das zeigt auch ein Blick auf die gesamtarbeitsvertraglich festgelegten Ferienregelungen im Detailhandel.

28. Oktober 2008, Martin Flügel, Präsident

Der Mensch ist mehr als Arbeitskraft

Tagtäglich lesen und hören wir in den Medien von Wirtschaftsleistungen, Produktivität, Rentabilität, Wertschöpfung etc. Gemessen wird die Leistung des Betriebes, der Output der Unternehmung. Selten wird über die Arbeitsbedingungen gesprochen. Diese sind in den letzten Jahren unter Druck geraten. Travail.Suisse kämpft gegen die zunehmende Prekarisieriung der Arbeitsbedingungen und setzt sich ein für genügend Freizeit und mehr Ferien.

28. April 2008, Eva Linder, Öffentlichkeitsarbeit

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