Themen – Weitere Schwerpunkte – International

50-Jahr-Jubiläum von Brücke • Le pont: Die Bankengewinne gehören unseren Armen!

Stimmen aus dem Süden klagen das neoliberale Wirtschaftssystem als ausbeuterisch an und fordern Gerechtigkeit.

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22. Mai 2006, José Balmer, Brücke-Le pont Drucker-icon

Welthandelsgespräche bei der WTO: Die Verhandlungen unter Druck abschliessen wäre kontraproduktiv!

Eine weitere Liberalisierung des Welthandels setzt zwei Bedingungen voraus: erstens die aktive Suche nach Lösungen zur Bekämpfung der negativen Auswirkungen der Liberalisierung auf die Beschäftigungslage und die Arbeitsbedingungen; zweitens müssten die reichen Länder ihre Märkte ernsthaft für die Entwicklungsländer öffnen.

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24. April 2006, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon

Europäische Dienstleistungsrichtlinie: Ein grosser Sieg für die Gewerkschaften

Die Bolkestein-Richtlinie hat sich überlebt. Das ist ein grosser Sieg für die europäische Gewerkschaftsbewegung, der – wenigstens vorläufig – den neoliberalen Angriff auf das europäische Sozialmodell stoppt.

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13. März 2006, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon

Brücke in die richtige Richtung

Die Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit fordern ein Zusammengehen von Armutsbekämpfung und Förderung der Demokratie. Das Hilfswerk Brücke • Le pont arbeitet in diese Richtung.

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27. Februar 2006, José Balmer, Brücke-Le pont Drucker-icon

Travail.Suisse demonstriert gegen die europäische Dienstleistungsrichtinie

Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, und sein Mitgliedsverband Syna nehmen heute an der Grossdemonstration teil, die in Strassburg im Hinblick auf grundsätzliche Verbesserungen der europäischen Dienstleistungsrichtlinie stattfindet. Die Demonstration wird vom Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) organisiert. mehr

Die Liberalisierung der Dienstleistungen in der EU gemäss der „Bolkestein-Richtlinie“ gefährdet die Dienstleistungen zugunsten der Allgemeinheit, weil die Richtlinie keinen Unterschied macht zwischen kommerziellen Dienstleistungen und Dienstleistungen im allgemeinen Interesse. Das in der Richtlinie vorgesehene Herkunftslandprinzip untergräbt zudem die Lohn- und Arbeitsbedingungen. Ziel der heutigen Grossdemonstration in Strassburg ist es, Druck auf das europäische Parlament auszuüben, damit dieses die Richtlinie massgeblich verbessert. Es sind zwar bereits Anpassungen im positiven Sinne in die Wege geleitet worden; trotzdem gilt es, den Druck weiterhin aufrecht zu erhalten. Noch sind nämlich nicht alle Probleme gelöst und noch ist nichts definitiv.

Auswirkungen auf die Schweiz
Für Travail.Suisse, Mitglied des Europäischen Gewerkschaftsbundes EGB, ist es wichtig, dass die Liberalisierung der Dienstleistungen in der EU nicht zulasten der Arbeitsbedingungen und der Dienstleistungen im allgemeinen Interesse erfolgt. Eine solche Entwicklung hätte unmittelbare Auswirkungen auf die Schweiz, insbesondere wenn die Schweiz und die EU beschliessen würden, Verhandlungen für ein bilaterales Abkommen über die Dienstleistungen aufzunehmen.

14. Februar 2006, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon