Themen – Weitere Schwerpunkte – International

Fair Play – auch im Wirtschaftsleben!

Fairness ist nicht nur in Spiel und Sport, sondern auch im Wirtschaftsleben nötig. Leider fehlt sie dort am allermeisten. In ihrer Mai-Aktion fordert Brücke • Le pont Rücksicht auf die Schwächeren im Überlebenskampf.

14. April 2008, José Balmer, Brücke-Le pont Drucker-icon

Afrika wehrt sich

Am Gipfeltreffen Europäische Union – Afrika vom vergangenen Dezember in Lissabon lehnten die afrikanischen Staaten das vorgeschlagene Wirtschaftsabkommen ab. Diese Entscheidung ist auch das Ergebnis der langfristigen Stärkung der afrikanischen Bauernorganisationen und ein gutes Beispiel für den geduldigen Aufbau von Gewerkschaften.

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31. März 2008, José Balmer, Brücke-Le pont Drucker-icon

Brücke • Le pont: Schoggi soll allen schmecken

Der Preis für Kakao steigt, aber die Kleinbauern, die ihn produzieren, profitieren wenig davon. Unter dem Motto „Muss die Schokolade bitter sein?“ thematisierte Brücke • Le pont an der Ausstellung Goûts & Terroirs in Bulle den Handel mit Kakao und stellte neue Sorten von Fair-Trade-Schokoladen vor.

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10. Dezember 2007, José Balmer, Brücke-Le pont Drucker-icon

Brücke • Le pont: Schoggi soll allen schmecken

Der Preis für Kakao steigt, aber die Kleinbauern, die ihn produzieren, profitieren wenig davon. Unter dem Motto „Muss die Schokolade bitter sein?“ thematisierte Brücke • Le pont an der Ausstellung Goûts & Terroirs in Bulle den Handel mit Kakao und stellte neue Sorten von Fair-Trade-Schokoladen vor.

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10. Dezember 2007, José Balmer, Brücke-Le pont Drucker-icon

Bilaterale Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und den Schwellenländern: Die sozialen Aspekte und die Arbeit einbeziehen

Travail.Suisse fordert Bundesrätin Doris Leuthard auf, die sozialen Aspekte und die Arbeit in die bilateralen Freihandelsabkommen einzubeziehen, welche die Schweiz derzeit aushandelt. mehr

Da die Doha-Runde in der WTO an einem toten Punkt angelangt ist, gibt es immer mehr bilaterale Freihandelsabkommen. Diese decken ein weites Feld ab: Zollfragen, aber auch Dienstleistungen, Investitionen, öffentliche Aufträge usw. Die Regelungen zum Schutz der Interessen der Unternehmen und Investoren entwickeln sich rasch, während die Bestimmungen zum Schutz der Arbeitnehmenden hinterherhinken.

Um ein akzeptables Gleichgewicht zwischen den Interessen der Investoren und jenen der Arbeitnehmenden zu gewährleisten, müssen soziale Aspekte und Arbeitsfragen in die künftigen Verhandlungen über Freihandelsabkommen einbezogen werden. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) muss in diesem Sinne handeln. Diese Forderung ist umso wichtiger, als die nächsten Verhandlungspartner grosse Schwellenländer wie Indien, Brasilien usw. sind, deren wirtschaftliches Gewicht auf dem Weltmarkt stark wächst.

Die Schweiz kann sich in dieser Hinsicht von der Europäischen Union (EU) inspirieren lassen, denn die Förderung der sozialen Rechte und der Arbeit ist integrierender Bestandteil der neueren Handelsabkommen der EU. Für die Abkommen, die derzeit ausgehandelt werden, sieht die EU sogar eine besondere Klausel vor. Diese besagt im Wesentlichen, dass nichts eine Abkommenspartei daran hindern darf, ihre Gesetze über die Beschäftigung, die Arbeit und die soziale Sicherheit, einschliesslich Mindestlöhne und Gesamtarbeitsverträge, anzuwenden.

Beitrag an eine gerechtere und stabilere Wirtschaftsordnung

Der Einbezug der sozialen Aspekte und der Arbeit in bilaterale Freihandelsabkommen verbessert die Arbeitsnormen in den Schwellen- und Entwicklungsländern – was gut für die Produktivität ist – und trägt zur Aufrechterhaltung der in Industrieländern wie der Schweiz geltenden Bestimmungen bei. So wird eine gerechtere und stabilere Wirtschaftsordnung geschaffen, was auch im Interesse der Exportwirtschaft ist.

Die Aussenwirtschaftspolitik der Schweiz muss mit ihren allgemeinen aussenpolitischen Zielen wie Förderung der Menschenrechte, Milderung des Elends und Umweltschutz vereinbar sein. Der Einbezug der sozialen Aspekte und der Arbeit in bilaterale Freihandelsabkommen deckt sich genau mit dieser Vision.

03. Dezember 2007, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon