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Ausführungsbestimmungen zu den verstärkten flankierenden Massnahmen zur erweiterten Personenfreizügigkeit

10. November 2005, Hugo Fasel, Präsident Travail.Suisse bis 2008 und Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Flankiernde Massnahmen rasch und wirkungsvoll umsetzen

Das Schweizer Stimmvolk hat am 25. September der Ausdehnung der Personenfreizügigkeit zugestimmt und gleichzeitig die Verstärkung der flankierenden Massnahmen bejaht. Die Verordnung zu den flankierenden Massnahmen II steht jetzt zur Vernehmlassung. Travail.Suisse fordert, dass das bundesrätliche Abstimmungskampfversprechen, schweizweit 150 Inspektoren für Kontrollen gegen Lohndumping einzusetzen, realisiert wird. Ihr Pflichtenheft darf nicht durch zusätzliche, nicht direkt mit der Kontrolle verbundene Aufgaben belastet werden. Zudem sind alle GAV-Bestimmungen auch für die Temporärfirmen ab dem ersten Tag gültig zu erklären.

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31. Oktober 2005, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Freier Personenverkehr: Volk spricht sich für verbesserten Schutz und Kontinuität aus

Travail.Suisse, die Dachorganisation der Arbeitnehmenden, freut sich über die Zustimmung der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zur Ausdehnung des freien Personenverkehrs auf die neuen EU-Staaten. Die intensive Informations- und Aufklärungsarbeit hat sich gelohnt. Die Angstkampagne und die ausländerfeindlichen Argumente der Gegner vermochten nicht zu überzeugen. Mit der Verstärkung der flankierenden Massnahmen sind der Bund und die Kantone verpflichtet, ein wirksames Schutzinstrumentarium gegen Lohnunterbietungen zu installieren. mehr

Travail.Suisse, die Dachorganisation der Arbeitnehmenden, ist erfreut über das Ja zur Ausdehnung des Personenfreizügigkeitsabkommens auf die neuen EU-Staaten. Travail.Suisse hatte seine Zustimmung von der Bedingung abhängig gemacht, dass das Schutzinstrumentarium gegen Lohnunterbietung auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt verstärkt wird. Dies ist mit der Einstellung von 150 Inspektoren, der Verschärfung des Entsendegesetzes, dem Einbezug der Verleihfirmen und den Massnahmen zur Aufdeckung von Scheinselbständigkeit der Fall. Damit sind die Voraussetzungen gegeben, flächendeckende Kontrollen durchzuführen und Verstösse zu sanktionieren.

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben den Gewerkschaften ihr Vertrauen geschenkt und sind nicht der Angstkampagne der Gegner gefolgt. Jetzt sind Bund und Kantone gefordert, das Schutzinstrumentarium konsequent und ohne Abstriche zu implementieren. Travail.Suisse und seine angeschlossenen Verbände werden diese Umsetzung – auch in ihrer Funktion als Mitglieder der tripartiten Kommissionen – mitverfolgen und falls not-wendig Anpassungen verlangen.

Die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben sich heute für die logische Fortsetzung des bilateralen Wegs mit der EU entschieden. Mit dem Ja werden die geregelten Beziehungen zwischen der Schweiz und ihrem wichtigsten Handelspartner EU aufrechterhalten.

25. September 2005, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Nicaragua: Kleinbauern denken wirtschaftlich

Von der Selbstversorgung zum ländlichen Kleinunternehmen: Brücke • Le pont, das Hilfswerk von Travail.Suisse, fördert langfristiges Planen unter den KleinbäuerInnen.

16. September 2005, José Balmer, Brücke-Le pont Drucker-icon

25 Jahre Solidarnosc: Das Feuer von einst neu entfachen

Etwa dreitausend Delegierte nahmen am 30. August 2005 an den Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag der Gründung von Solidarnosc in Danzig teil. Über hundert ausländische Gäste waren anwesend. Die Versammlung fand auch im Gedenken an Johannes Paul II. statt. Solidarnosc ist aufgefordert, auf die Ideale zurückzukommen, welche die Gewerkschaft in ihren Anfängen leiteten.

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12. September 2005, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon