Themen – Sozialpolitik – AHV

Würdigen Ausstieg aus dem Arbeitsleben ermöglichen

In Zeiten wirtschaftlicher Abkühlung sind ältere Arbeitnehmende die ersten, die von den Betrieben entlassen oder via Invalidenversicherung abgeschoben werden. Für viele bleibt nach einem langen Arbeitsleben nur Verbitterung. Die Initiative „für ein flexibles AHV-Alter“ ermöglicht den Betroffenen einen würdigen Ausstieg aus dem Arbeitsleben. Deshalb setzt sich Travail.Suisse mit aller Kraft für ein Ja am 30. November ein.

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10. November 2008, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon

AHV: Wahlfreiheit für mehr Gerechtigkeit

Heute können nur Gutbetuchte flexibel über den Zeitpunkt ihrer Pensionierung entscheiden. Wer ein kleines Einkommen hat, muss sich hingegen bis zum bitteren Ende durchbeissen. Die Initiative für ein flexibles AHV-Alter ändert dies und ermöglicht auch Personen mit kleinen und mittleren Einkommen, bei der Pensionierung Rücksicht auf ihre Lebenssituation zu nehmen. Travail.Suisse unterstützt diese Initiative. mehr

Heute ist die flexible Pensionierung ein Privileg der Gutverdienenden. Mehr als die Hälfte von ihnen geht vor dem gesetzlichen Rentenalter in Pension. Die Gutverdienenden haben eine gut ausgebaute zweite und dritte Säule und können die Rentenkürzungen in der AHV verkraften. In den unteren Einkommenskategorien hingegen ist dies kaum möglich. Wer auf die AHV angewiesen ist, den treffen die Rentenkürzungen hart: Pro Vorbezugsjahr wird die AHV-Rente um 6.8 Prozent gekürzt. Wer während seines Berufslebens mit weniger Lohn auskommen musste, wird also nochmals bestraft und muss länger arbeiten. Das ist nicht fair.

Mehr Rücksicht auf die individuelle Lebenssituation dank der Initiative „für ein flexibles AHV-Alter“

Die Initiative „für ein flexibles AHV-Alter“ verlangt mehr Gerechtigkeit bei der Wahl des Pensionierungszeitpunkts. Auch Arbeitnehmende mit kleinen und mittleren Einkommen wollen ihren Pensionierungszeitpunkt mit Rücksicht auf ihre Lebenssituation mitbestimmen können. Je nach persönlicher Gesundheit, Arbeitsmarkt- und konjunktureller Situation sollen Arbeitnehmende mit kleinen und mittleren Einkommen ohne Rentenkürzungen in der AHV entscheiden können, wann der Zeitpunkt für den Altersrücktritt gekommen ist.

Gerade in wirtschaftlich raueren Zeiten sind ältere Arbeitnehmende die ersten, die entlassen werden. Mit Blick auf die Leistungen der Arbeitslosenversicherung werden sie kurz vor der Pensionierung abgeschoben ohne Chance, überhaupt wieder eine Beschäftigung zu finden. Für manche bleibt gar nur der Gang auf das Sozialamt. Für die Betroffenen bedeutet dies Bitterkeit und das Gefühl, am Ende der Berufskarriere definitiv nicht mehr gebraucht zu werden. Die Initiative „für ein flexibles Rentenalter“ bietet hier eine sozialverträgliche und faire Lösung.

04. November 2008, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon

AHV: Wahlfreiheit für mehr Gerechtigkeit

Heute können nur Gutbetuchte flexibel über den Zeitpunkt ihrer Pensionierung entscheiden. Wer ein kleines Einkommen hat, muss sich hingegen bis zum bitteren Ende durchbeissen. Die Initiative für ein flexibles AHV-Alter ändert dies und ermöglicht auch Personen mit kleinen und mittleren Einkommen, bei der Pensionierung Rücksicht auf ihre Lebenssituation zu nehmen. Travail.Suisse unterstützt diese Initiative. mehr

Heute ist die flexible Pensionierung ein Privileg der Gutverdienenden. Mehr als die Hälfte von ihnen geht vor dem gesetzlichen Rentenalter in Pension. Die Gutverdienenden haben eine gut ausgebaute zweite und dritte Säule und können die Rentenkürzungen in der AHV verkraften. In den unteren Einkommenskategorien hingegen ist dies kaum möglich. Wer auf die AHV angewiesen ist, den treffen die Rentenkürzungen hart: Pro Vorbezugsjahr wird die AHV-Rente um 6.8 Prozent gekürzt. Wer während seines Berufslebens mit weniger Lohn auskommen musste, wird also nochmals bestraft und muss länger arbeiten. Das ist nicht fair.

Mehr Rücksicht auf die individuelle Lebenssituation dank der Initiative „für ein flexibles AHV-Alter“

Die Initiative „für ein flexibles AHV-Alter“ verlangt mehr Gerechtigkeit bei der Wahl des Pensionierungszeitpunkts. Auch Arbeitnehmende mit kleinen und mittleren Einkommen wollen ihren Pensionierungszeitpunkt mit Rücksicht auf ihre Lebenssituation mitbestimmen können. Je nach persönlicher Gesundheit, Arbeitsmarkt- und konjunktureller Situation sollen Arbeitnehmende mit kleinen und mittleren Einkommen ohne Rentenkürzungen in der AHV entscheiden können, wann der Zeitpunkt für den Altersrücktritt gekommen ist.

Gerade in wirtschaftlich raueren Zeiten sind ältere Arbeitnehmende die ersten, die entlassen werden. Mit Blick auf die Leistungen der Arbeitslosenversicherung werden sie kurz vor der Pensionierung abgeschoben ohne Chance, überhaupt wieder eine Beschäftigung zu finden. Für manche bleibt gar nur der Gang auf das Sozialamt. Für die Betroffenen bedeutet dies Bitterkeit und das Gefühl, am Ende der Berufskarriere definitiv nicht mehr gebraucht zu werden. Die Initiative „für ein flexibles Rentenalter“ bietet hier eine sozialverträgliche und faire Lösung.

04. November 2008, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon

1 x UBS = 100 Jahre flexibles AHV-Alter

Die Rettung der UBS kostet gegen 70 Milliarden Franken. Die Frage, ob dieser Betrag für die Schweizer Volkswirtschaft tragbar ist und zur Rettung einer Bank aufgewendet werden soll, steht bei den bürgerlichen Parteien nicht zur Diskussion. Bezüglich des flexiblen Rentenalters wird hingegen von den gleichen Leuten argumentiert, dass das Geld fehlt. Dabei kostet die Rettung der UBS gleich viel wie hundert Jahre flexibles AHV-Alter.

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PD 1 x UBS 100 Jahre flexibles Rentenalter.doc 135 KB

28. Oktober 2008, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

1 x UBS = 100 Jahre flexibles AHV-Alter

Die Rettung der UBS kostet gegen 70 Milliarden Franken. Die Frage, ob dieser Betrag für die Schweizer Volkswirtschaft tragbar ist und zur Rettung einer Bank aufgewendet werden soll, steht bei den bürgerlichen Parteien nicht zur Diskussion. Bezüglich des flexiblen Rentenalters wird hingegen von den gleichen Leuten argumentiert, dass das Geld fehlt. Dabei kostet die Rettung der UBS gleich viel wie hundert Jahre flexibles AHV-Alter.

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PD 1 x UBS 100 Jahre flexibles Rentenalter.doc 135 KB

28. Oktober 2008, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon