Themen – Familie – Familienzulagen

Medienkonferenz: Das Familienzulagengesetz bringt der ganzen Gesellschaft Vorteile

Mitglieder des Co-Präsidiums des Nationalen Komitees „Ja zum Familienzulagengesetz“ haben heute an einer Medienkonferenz in Bern erläutert, warum ein Ja am 26. November 2006 zum Familienzulagengesetz nicht nur den Familien, sondern der ge-samten Gesellschaft nur Vorteile bringt. Im Nationalen Komitee „Ja zum Familienzulagengesetz“ haben sich über 60 familienpolitische Organisationen, Parteien und Jungparteien, Gewerkschaften und Angestelltenverbände, weit über 100 Bundesparlamentarier/innen und zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Kultur zusammengeschlossen. mehr

Nachdem das Nationale Komitee „Ja zum Familienzulagengesetz“ die Kampagne zugunsten von besseren Kinder- und Ausbildungszulagen am vergangenen Samstag in Bern mit einem fröhlichen Kinderfest eingeläutet hatte, gingen heute verschiedene Mitglieder des Präsidiums vor den Medien auf die wichtigsten Gründe ein, die für das Gesetz sprechen.

Nationalrätin Liliane Maury Pasquier (SP/GE) betonte, dass das Familienzulagengesetz „sowohl Fortschritte für die Familien bringt als auch die Wirtschaft ankurbelt“. Die Familien hätten gegenüber allen anderen Bevölkerungsgruppen im Verlauf der letzten zehn Jahre bis zu zehn Prozent mehr an Kaufkraft verloren. 250’000 Kinder lebten unter der Armutsgrenze und 75 Prozent der Kinder wachsen in einem Haushalt mit tiefen und mittleren Einkommen auf. „Es ist also dringend, die finanzielle Situation der Kinder zu verbessern“, unterstrich die Gen-fer Nationalrätin. Gemäss Nationalrat Hugo Fasel (CSP/FR), Präsident von Travail.Suisse, sind „Kinderzulagen das beste Instrument zur finanziellen Stärkung der Familien“. Vor allem Familien mit mittleren und tiefen Einkommen profitierten von besseren Kinderzulagen, weil ihnen aufgrund der Steuerprogression deutlich mehr davon im Portemonnaie bleibt als einer Familie mit hohen Einkommen.

Ständerat Urs Schwaller (CVP/FR) wies angesichts der wachsenden Mobilität der Bevölkerung auf die Wichtigkeit einer Harmonisierung der Kinderzulagen hin. Das Familienzulagengesetz werde diesem Anliegen gerecht, ohne dabei die Aktionsfreiheit der Kantone einzuschränken. Urs Schwaller: „Es geht darum, das System der Kinderzulagen zusammenhängender, einfacher und gerechter zu machen.“.

Nationalrätin Ruth Genner (ZH), Präsidentin der Grünen Schweiz, unterstrich, dass Kinder- und Ausbildungszulagen als Investition in die Zukunft zu betrachten seien. Es sei ein Armutszeugnis für die Gewerbe- und Wirtschaftskreise, die das Geld für die Zukunftsaufgabe „Kinder“ nicht aufbringen wollten: „Denn sinnvoller kann kam in Kinder kaum investieren“. Und Marc Jost, EVP-Grossrat aus dem Kanton Bern, gab zu bedenken: „Die Wirtschaft wächst und wächst – und unsere Gesellschaft schrumpft und schrumpft. Es ist nichts als logisch, dass die Wirtschaft Familien und Kinder unterstützt, letztlich sind auch sie wieder Konsumenten“.

10. Oktober 2006, Hugo Fasel, Präsident Travail.Suisse bis 2008

Familienzulagengesetz: Heutige Mobilität macht Harmonisierung dringend nötig!

Die Arbeitnehmenden von heute sind immer mobiler. Diese Mobilität wird sowohl vom Staat als auch von Arbeitgeberseite erwartet. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, auch die Kinderzulagen, welche an den Arbeitsort gekoppelt sind, schweizweit einheitlicher zu regeln. Die unverständlichen Ungerechtigkeiten und Lücken müssen abgebaut werden. Genau dies ist das Ziel des neuen Familienzulagengesetzes, über welches am 26. November abgestimmt wird.

09. Oktober 2006, Daniel Furter, Geschäftsführender Parteisekretär SP

Kinderzulagen: Fundament einer wirkungsvollen Familienpolitik

Kinderzulagen sind das beste Instrument zur finanziellen Stärkung der Familien. Deshalb sind sie ein zentrales Element einer wirkungsvollen Familienpolitik. Eine Verbesserung und Vereinheitlichung der Kinderzulagen steht seit 15 Jahren auf der politischen Agenda. Dank der Travail.Suisse-Initiative „Für faire Kinderzulagen!“ ist es im Parlament zum familienpolitischen Durchbruch gekommen. Am 26. November entscheidet sich, ob die Familienpolitik der Schweiz ein neues Fundament erhält.

09. Oktober 2006, Hugo Fasel, Präsident Travail.Suisse bis 2008

Medienkonferenz: Breite Unterstützung für das Familienzulagengesetz

Am Samstag, 7. Oktober 2006 startet das Nationale Komitee „Ja zum Familienzulagengesetz“ die JA-Kampagne für die Abstimmung vom kommenden 26. November. Im Komitee vereinigen sich über 60 familienpolitische Organisationen, Parteien, Gewerkschaften und Angestelltenverbände, weit über 100 eidgenössiche Parlamentarier/innen und zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Kultur. Mit einem Fest für die Kinder zeigen alle Beteiligten ihre Entschlossenheit, die mit dem Familienzulagengesetz erreichten Verbesserungen für die Eltern und Kinder in der Schweiz auch in der Volksabstimmung zum Erfolg zu führen.* mehr

Das Familienzulagengesetz bringt mehr Ordnung in den heutigen kantonalen Wirrwarr der Kinderzulagen. Im Nationalen Komitee „Ja zum Familienzulagengesetz“ haben sich eine Vielzahl von Organisationen und Persönlichkeiten zusammengeschlossen, weil für sie die Unterstützung und Anerkennung der Familien wichtige Anliegen sind.

Mit Karussell, Hüpfburg, Streetball und einem Ballonkünstler wird dafür gesorgt, dass Eltern und Kinder das Fest geniessen können. Höhepunkte sind die Auftritte von Marius und Ratz Fatz, Zaubereien mit Charismo, die Stuntcomedy mit Antonio Superbuffo Caradonna und Kinderlieder mit Bruno Hächler, Sandra Merk und Remo Signer (alle im Komitee dabei).

Daneben werden einige Personen aus dem Nationalen Komitee zu den Eltern und Kindern sprechen. Für Christophe Darbellay (CVP-Präsident, Nationalrat, VS) sind Kinderzulagen eine Investition in die Zukunft, weil die Ausbildung der heutigen Kinder und Jugendlichen für die Zukunft unseres Landes entscheidend ist. Jacqueline Fehr (Nationalrätin SP/ZH) spricht von einem „Dankeschön der gesamten Gesellschaft für den Einsatz der Familien“. Christine Egerszegi (Nationalrätin FDP/AG) zeigt auf, dass da neue Gesetz viele „Verbesserungen, Vereinfachungen und weniger Bürokratie“ bringt. Hugo Fasel (Nationalrat CSP/FR, Präsident Travail.Suisse) betont, dass „Kinderzulagen eine gute Unterstützung der Familien sind“ und Franziska Teuscher (Nationalrätin, Grüne/BE) macht klar, dass „Kinder kein Armutsrisiko sein dürfen.“ Für Liliane Maury Pasquier (Nationalrätin SP/GE) geht es darum, dass ein Traum Realität wird und Walter Donzé (Nationalrat EVP/BE) spricht von gut angelegtem Geld, „weil von den Leistungen der Familien alle profitieren“.

07. Oktober 2006, Daniel Furter, Geschäftsführender Parteisekretär SP

Referendum Familienzulagen-Gesetz: Mit falschen Zahlen ins Abseits?

Der Gewerbeverband bekundet offenbar grosse Mühe, die Unterschriften für das Referendum zum Familienzulagen-Gesetz zusammenzubringen. Kein Wunder, denn auch die vorgebrachten Argumente zielen ins Leere. Die aktuellen Zahlen zu den Mehrkosten lassen das Referendum noch unverständlicher erscheinen. Sollte dieses bereits im Sammelstadium scheitern, wäre dies ein riesiger Erfolg für Travail.Suisse und alle, die sich in den letzten 15 Jahren für bessere Kinderzulagen eingesetzt haben.

26. Juni 2006, Daniel Furter, Geschäftsführender Parteisekretär SP

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