Themen – Familie – Familie und Arbeit

Familienpolitik: … und sie bewegt sich doch

Es zeigt sich Morgenröte in der Familienpolitik: Nachdem das Parlament einheitliche Kinderzulagen gutgeheissen hat, stehen auch die Chancen für eine mit angemessenen Mitteln ausgestattete zweite Phase des Impulsprogramms für familienergänzende Kinderbetreuungsplätze gut. Weiter hat der Nationalrat einen Massnahmenplan für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gutgeheissen. Dass die Morgenröte noch keine Garantie für eine gesellschaftliche Wende zugunsten der Familien ist, zeigen das Referendum gegen die Kinderzulagen und die durchzogene Bilanz der Einführung des einheitlichen Mutterschaftsurlaubs.

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22. Mai 2006, Anna Christen, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon

Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Positive Veränderungen und trotzdem weit entfernt vom Ziel

Trotz Veränderungen in den Erwerbsverläufen von Frauen mit Kindern ist die Schweiz noch weit entfernt von einer egalitären Rollenteilung der Geschlechter bezüglich der Erwerbs- und Familienarbeit. Das Gefühl der erreichten Gleichstellung ist trügerisch – Theorie und Praxis klaffen auseinander. Travail.Suisse fordert alle beteiligten Akteur/innen zum gemeinsamen Handeln auf.

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08. Mai 2006, Anna Christen, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon

Familie und Arbeit: Vereinbarkeit erfordert Taten

Für Männer und Frauen mit Kindern ist die Work-Life-Balance – also der Einklang der Erwerbssituation mit allen anderen Lebensbereichen wie unbezahlter Arbeit in Haus und Familie, Verein, Hobbies etc. – stark durch die Vereinbarkeit der Erwerbs- und Familienarbeit geprägt. Die diesbezüglichen Rahmenbedingungen und die heutige Situation der Familien in der Schweiz zeigen auf, wo Taten noch Not tun.

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24. April 2006, Anna Christen, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon

Jetzt keine Sparmassnahmen! Ausbau von Krippenplätzen und Mittagstischen muss weitergehen

Die erste vierjährige Etappe des Impulsprogramms des Bundes für familienexterne Betreuungsangebote läuft Anfang nächstes Jahr aus. In Anbetracht der Situation verlangt auch die zweite Etappe noch einmal das volle Engagement. Für Travail.Suisse ist der Kreditantrag des Bundesrates ans Parlament ein familienpolitisches Armutszeugnis. Nun liegt es an den Parlamentarier/innen, ihre Verantwortung wahrzunehmen.

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13. März 2006, Anna Christen, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon

Jetzt keine Sparmassnahmen! Ausbau von Krippenplätzen und Mittagstischen muss weitergehen

Die erste vierjährige Etappe des Impulsprogramms des Bundes für familienexterne Betreuungsangebote läuft Anfang nächstes Jahr aus. In Anbetracht der Situation verlangt auch die zweite Etappe noch einmal das volle Engagement. Für Travail.Suisse ist der heute vom Bundesrat beschlossene Kreditantrag von 60 Millionen Franken ans Parlament ein familienpolitisches Armutszeugnis. Nun liegt es an den Parlamentarier/innen, ihre Verantwortung wahrzunehmen! mehr

Vor drei Jahren haben die eidgenössischen Räte ihre Zustimmung für eine achtjährige Anstossfinanzierung für Krippenplätze und Mittagstische gegeben. Die erste vierjährige Etappe mit einem Verpflichtungskredit von 200 Millionen Franken läuft bald aus. Ausgeschöpft werden voraussichtlich rund 110 Millionen Franken. Dem Ziel eines flächendeckenden, genügenden Angebots mit hochgerechnet 13’400 neu geschaffenen Plätzen ist man damit zwar einen Schritt näher gerückt. Der Nachfrageüberhang beträgt indes nach wie vor zwischen 50 und 100 Prozent.

Bundesrat setzt verheerendes Signal für die Familienpolitik
Der Bundesrat beantragt für die folgenden vier Jahre des Impulsprogramms gerade mal 60 Millionen Franken und setzt damit ein verheerendes Zeichen für die Familienpolitik. Er schlägt zudem alle Verbesserungsvorschläge der zwei von ihm in Auftrag gegebenen Evaluationen in den Wind.

Travail.Suisse verlangt volles Engagement!
Travail.Suisse verlangt für die zweite Vierjahresetappe den Einbezug von Erfolg versprechenden Verbesserungen der Anstossfinanzierung. Damit diese auch umgesetzt werden können, ist ein nochmaliger Verpflichtungskredit von 200 Millionen Franken nötig!

Travail.Suisse erachtet es über den Zeithorizont des Impulsprogramms hinaus als unabdingbar, die Schaffung von Kinderbetreuungseinrichtungen grundlegend und nachhaltig im Gesetz zu verankern und zu einer normalen Aufgabe des Gemeinwesens zu machen. Nur so kann die Schweiz endlich den Bedürfnissen der Zeit gerecht werden, ein der Nachfrage angepasstes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen bereitstellen und damit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein grosses Stück näher kommen!

13. März 2006, Anna Christen, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon