Obligatorische Weiterbildung: Chance oder Problem? (Zweiter Teil)
Im Rahmen eines Hearings der Expertenkommission zur Ausarbeitung eines eidgenössischen Weiterbildungsgesetzes hat Professor Uschi Backes-Gellner eine Bewertung von Instrumenten zur Förderung der Weiterbildungsbeteiligung vorgenommen . Dabei hat sie auch das Weiterbildungsobligatorium einer kritischen Wertung unterzogen. Nachdem wir im letzten Pressedienst auf den ersten Teil ihrer Überlegungen reagiert haben, so möchten wir heute auf den zweiten Teil eingehen. Es geht dabei vor allem um die Frage der Durchsetzung eines Obligatoriums.
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Obligatorische Weiterbildung: Chance oder Problem?
Im Rahmen eines Hearings der Expertenkommission zur Ausarbeitung eines eidgenössischen Weiterbildungsgesetzes hat Professor Uschi Backes-Gellner eine Bewertung von Instrumenten zur Förderung der Weiterbildungsbeteili-gung vorgenommen . Dabei hat sie auch das Weiterbildungsobligatorium einer kritischen Wertung unterzogen. Travail.Suisse ist sehr dankbar für diese Stellungnahme. Es ist die erste Kritik, die sich auf eine inhaltliche Auseinandersetzung einlässt. Bisher begnügten sich die Kritiker mit einer grundsätzlichen Ablehnung, was vertiefte Diskussionen verunmöglicht.
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Der Wert des Obligatoriums
Am 12. Januar 2011 fand in der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) des Nationalrates eine Anhörung und Diskussion zur parlamentarischen Initiative Fasel „Obligatorische Weiterbildung“ statt. Hinter der Idee des Obligatoriums steht das Anliegen, allen Arbeitnehmenden den Zugang zur Weiterbildung zu ermöglichen. Travail.Suisse ist überzeugt, dass das Obligatorium das beste Instrument darstellt, um das Paradox der Weiterbildung abzuschwächen.
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Minimales Obligatorium als Basis für eine zukunftsgerichtete Weiterbildungspolitik
Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) des Nationalrates wird sich Anfang des neuen Jahres mit der parlamentarischen Initiative Fasel „Obligatorische Weiterbildung (07.459)“ auseinandersetzen. Für Travail.Suisse sind die geforderten drei Tage obligatorische Weiterbildung pro Jahr, finanziert durch die Arbeitgeber, die notwendige minimale Basis für eine zukunftsgerichtete Weiterbildungspolitik der Schweiz.
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PD Minimales Obligatorium als Basis für eine zukunftsgerichtete Weiterbildungspolitik.doc 38 KB
Es fehlen quantitative Ziele
Die vom Bundesrat eingesetzte Expertenkommission hat begonnen, das Weiterbildungsgesetz zu entwickeln. Ein erstes Hearing mit den interessierten und betroffenen Kreisen hat stattgefunden. Travail.Suisse hat festgestellt, dass zwar viele Ziele vorliegen, aber kein einziges davon ist quantitativer Natur.
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