Themen – Bildung – Weiterbildung

Es soll vorwärts gehen, aber man möchte sich nicht bewegen

Die Weiterbildungspolitik hat es schwer in der Schweiz. Zwar wird im neuen Wachstumsbericht des Bundesrates die Wichtigkeit einer „fortwährenden berufsorientierten Weiterbildung“ betont, aber gleichzeitig werden Denkbarrieren aufgebaut, die es beinahe unmöglich machen, eine Weiterbildungspolitik zu entwickeln. Travail.Suisse fordert daher den Bundesrat auf, die Probleme einer fehlenden Weiterbildungspolitik wirklich ernst zu nehmen und ein neues Denken in der Weiterbildungspolitik zuzulassen.

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PD Wachstumspolitik und Weiterbildung.doc 40 KB

14. April 2008, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Weiterbildungsgesetz: Beginnt eine Odyssee ohne Ende?

Der Bundesrat hat die Erarbeitung einer Analyse zur Weiterbildung in Auftrag gegeben. Für Aussenstehende ist nur schwer ersichtlich, ob hinter diesem Auftrag der ernsthafte Wille des Bundesrates steht, den Verfassungsauftrag zur Schaffung eines Weiterbildungsgesetzes zu erfüllen. Oder ob nicht im Gegenteil dieser Auftrag der Versuch ist, das Weiterbildungsgesetz auf die lange Bank zu schieben. Travail.Suisse befürchtet, dass es der Beginn einer Odyssee ohne Ende ist.

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PD Weiterbildungsgesetz Odyssee.doc 42 KB

25. Februar 2008, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Weiterbildungsgesetz: Beginnt eine Odyssee ohne Ende?

Der Bundesrat hat die Erarbeitung einer Analyse zur Weiterbildung in Auftrag gegeben. Für Aussenstehende ist nur schwer ersichtlich, ob hinter diesem Auftrag der ernsthafte Wille des Bundesrates steht, den Verfassungsauftrag zur Schaffung eines Weiterbildungsgesetzes zu erfüllen. Oder ob nicht im Gegenteil dieser Auftrag der Versuch ist, das Weiterbildungsgesetz auf die lange Bank zu schieben. Travail.Suisse befürchtet, dass es der Beginn einer Odyssee ohne Ende ist.

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25. Februar 2008, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Weiterbildung: Nur Obligatorium schafft mehr Chancengleichheit

Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, begrüsst es, dass der Bundesrat im Bereich der Weiterbildung endlich aktiv wird und ein entsprechendes Rahmengesetz erarbeiten will. Travail.Suisse erwartet von diesem Gesetz allerdings mehr als die Verbesserung der Koordination der Angebote, der Qualitätssicherung und der Transparenz. Das neue Weiterbildungsgesetz muss dafür sorgen, dass möglichst alle Arbeitnehmenden Zugang zur Weiterbildung erhalten. Travail.Suisse fordert den Bundesrat deshalb auf, mindestens drei Tage obligatorische Weiterbildung pro Jahr für alle im Gesetz zu verankern. mehr

Die Bedeutung der berufsorientierten Weiterbildung sowohl für die Arbeitnehmenden wie für die Wirtschaft wird kaum bestritten. Die Chancen der Arbeitnehmenden, von Weiterbildungsleistungen zu profitieren, sind indes sehr unterschiedlich. Bezüglich Weiterbildung ist die Schweiz ein gespaltenes Land. Vor allem gut ausgebildete Männer in guten Positionen profitieren vom heutigen System. Sie werden gezielt gefördert und werden vor allem finanziell und zeitlich stark unterstützt. Weniger Qualifizierte, Angestellte in kleinen Betrieben, Personen in unteren Chargen und Frauen sind in der Weiterbildung massiv untervertreten. Das neue Weiterbildungsgesetz muss hier Gegensteuer geben und mehr Chancengleichheit schaffen.

Selbstverantwortung genügt nicht

Travail.Suisse fordert daher, dass im neuen Weiterbildungsgesetz ein Obligatorium von mindestens drei Tagen Weiterbildung pro Jahr für alle Arbeitnehmenden – finanziert durch die Arbeitgeber – festgeschrieben wird. Nur ein solches Obligatorium kann gewährleisten, dass tatsächlich alle Arbeitnehmenden regelmässig ihre Fähigkeiten und Kompetenzen ergänzen und vertiefen. Travail.Suisse-Präsident und Nationalrat Hugo Fasel (CSP/FR) hat im Parlament eine entsprechende parlamentarische Initiative eingereicht.

Selbstverantwortung allein genügt im Bereich der Weiterbildung nicht. Es gibt zu viele Personen, die im System der Selbstverantwortung den Zugang zur Weiterbildung nicht finden.

31. Januar 2008, Hugo Fasel, Präsident Travail.Suisse bis 2008 Drucker-icon

Weiterbildung: Nur Obligatorium schafft mehr Chancengleichheit

Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, begrüsst es, dass der Bundesrat im Bereich der Weiterbildung endlich aktiv wird und ein entsprechendes Rahmengesetz erarbeiten will. Travail.Suisse erwartet von diesem Gesetz allerdings mehr als die Verbesserung der Koordination der Angebote, der Qualitätssicherung und der Transparenz. Das neue Weiterbildungsgesetz muss dafür sorgen, dass möglichst alle Arbeitnehmenden Zugang zur Weiterbildung erhalten. Travail.Suisse fordert den Bundesrat deshalb auf, mindestens drei Tage obligatorische Weiterbildung pro Jahr für alle im Gesetz zu verankern. mehr

Die Bedeutung der berufsorientierten Weiterbildung sowohl für die Arbeitnehmenden wie für die Wirtschaft wird kaum bestritten. Die Chancen der Arbeitnehmenden, von Weiterbildungsleistungen zu profitieren, sind indes sehr unterschiedlich. Bezüglich Weiterbildung ist die Schweiz ein gespaltenes Land. Vor allem gut ausgebildete Männer in guten Positionen profitieren vom heutigen System. Sie werden gezielt gefördert und werden vor allem finanziell und zeitlich stark unterstützt. Weniger Qualifizierte, Angestellte in kleinen Betrieben, Personen in unteren Chargen und Frauen sind in der Weiterbildung massiv untervertreten. Das neue Weiterbildungsgesetz muss hier Gegensteuer geben und mehr Chancengleichheit schaffen.

Selbstverantwortung genügt nicht

Travail.Suisse fordert daher, dass im neuen Weiterbildungsgesetz ein Obligatorium von mindestens drei Tagen Weiterbildung pro Jahr für alle Arbeitnehmenden – finanziert durch die Arbeitgeber – festgeschrieben wird. Nur ein solches Obligatorium kann gewährleisten, dass tatsächlich alle Arbeitnehmenden regelmässig ihre Fähigkeiten und Kompetenzen ergänzen und vertiefen. Travail.Suisse-Präsident und Nationalrat Hugo Fasel (CSP/FR) hat im Parlament eine entsprechende parlamentarische Initiative eingereicht.

Selbstverantwortung allein genügt im Bereich der Weiterbildung nicht. Es gibt zu viele Personen, die im System der Selbstverantwortung den Zugang zur Weiterbildung nicht finden.

31. Januar 2008, Hugo Fasel, Präsident Travail.Suisse bis 2008 Drucker-icon