Themen – Bildung – Höhere Berufsbildung

Die gesellschaftlichen Folgen der Ausbildungslosigkeit

Wenn nicht genügend Lehrstellen angeboten werden, hat dies langfristige gesellschaftliche Folgen, die in der aktuellen Diskussion zu wenig beachtet werden. Heute allen Jugendlichen eine berufliche Perspektive zu bieten, ist eine Investition in die Zukunft, die sich in mehrfacher Hinsicht auszahlt.

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PD Gessellschaftliche Folgen der Ausbildungslosigkeit.doc 44 KB

03. April 2006, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon

Nationale Bildungsstandards? – Ja, aber Abstimmung mit den Anforderungen der Berufsbildung notwendig

Im Rahmen eines Staatsvertrages (Harmos-Konkordat) wollen die Kantone untereinander national verbindliche Bildungsziele und Bildungsstandards schaffen. Travail.Suisse begrüsst diese Harmonisierungsbestrebungen der obligatorischen Schule. Die Dachorganisation der Arbeitnehmenden kritisiert aber, dass es bis jetzt verpasst wurde, die Anforderungen der obligatorischen Schule auch mit denjenigen der Berufsbildung abzustimmen.

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PD Nationale Bildungsstandards.doc 46 KB

27. Februar 2006, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon

Lehrstellenkampagne 2006: Es gibt viele gute Gründe, Lehrlinge auszubilden

Warum sollen Betriebe Lehrlinge ausbilden? An sich sind die Gründe allen bekannt. Und trotzdem müssen sie immer wieder genannt werden. Denn Lehrstellen sind dermassen wichtig für die jungen Menschen und für eine funktionierende Wirtschaft, dass immer wieder Werbung gemacht werden muss für das Erhalten und Schaffen von Ausbildungsplätzen in Betrieben. Gerade in diesem Jahr, in dem noch einmal mehr Jugendliche die Schule verlassen und eine Lehrstelle suchen werden, ist ein erhöhtes Engagement von Seiten der Unternehmen gefragt.

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PD Lehrstellenkampagne 2006.doc 37 KB

13. Februar 2006, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Reform des allgemein bildenden Unterrichts an Berufsfachschulen: Gesamtschweizerischer Rahmenlehrplan steht

Die neue Verordnung und der Rahmenlehrplan für die Allgemeinbildung in den Berufsfachschulen werden voraussichtlich im Frühling in Kraft treten. Travail. Suisse begrüsst, dass den persönlichkeitsbildenden und gesellschaftsbezogenen Aspekten sowie der sprachlichen Kompetenz darin hohes Gewicht eingeräumt wird. Bedauerlich ist indes, dass wichtige und aktuelle Aspekte wie die Bedeutung der Arbeit und der Arbeitslosigkeit nicht verankert wurden.

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PD Allgemeinbildung in der Berufsbildung.doc 42 KB

30. Januar 2006, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon

Netzwerk Berufsbildung der Arbeitnehmenden: Projektorganisation zur Umsetzung des neuen Berufsbildungsgesetzes

Travail.Suisse und der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) haben ein Projekt zur Umsetzung des neuen Berufsbildungsgesetzes in Angriff genommen. Die Projektorganisation ist aufgebaut und der Name steht: „Netzwerk Berufsbildung der Arbeitnehmenden mehr

Am 1. Januar 2004 ist das neue Berufsbildungsgesetz in Kraft getreten. Um die Ziele des neuen Gesetzes zu erreichen, fördert das BBT die gezielte Zusammenarbeit von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt. Vor diesem Hintergrund finanziert das BBT die Projektorganisation „Netzwerk Berufsbildung der Arbeitnehmenden“, welche von den Gewerkschafts-Dachverbänden Travail.Suisse und Schweizerischer Gewerkschaftsbund (SGB) getragen wird.

In der strategischen Leitung des Projekts nehmen je drei Mitglieder von Travail.Suisse und SGB Einsitz. Es sind dies Nationalrat Hugo Fasel, Anna Christen und Bruno Weber-Gobet (Travail.Suisse) sowie Nationalrat Paul Rechsteiner, Daniel Oesch und Peter Sigerist (SGB). Die strategische Leitung wird von Hugo Fasel (Travail.Suisse) präsidiert und hat eine Pro-jektleitungsgruppe eingesetzt, welche aus Peter Sigerist (Vorsitz; SGB), Bruno Weber-Gobet (Travail.Suisse), den Projektverantwortlichen Heinrich Summermatter (SGB) und Matthias Kuert Killer (Travail.Suisse) sowie Vertreter / innen weiterer interessierter Verbände besteht.

Das „Netzwerk Berufsbildung der Arbeitnehmenden“ nimmt eine Vermittlungsposition zwischen dem BBT und den Arbeitnehmenden-Verbänden ein. Es hat zum Ziel, Bildungs- und Informationsarbeit zu betreiben, welche die Verbände der Arbeitnehmenden über den Geist des neuen Gesetzes und die geltenden Regelungen (Gesetz, Verordnungen, Vorgaben, Projektabläufe, Entscheidungen, etc.) in Kenntnis setzen und sie dadurch befähigen, ihren Beitrag zu einer qualitativ hoch stehenden Berufsbildung zu leisten. Das Netzwerk unterstützt die Verbände bei spezifischen Fragestellungen und im Kontakt mit Bund und Kantonen, beispielsweise bei der Erarbeitung von Bildungsverodnungen und im Rahmen von Vernehmlassungen. Die Informations- und Beratungsdienstleistungen stehen nicht nur den Mitgliederverbänden der Dachorganisationen Travail.Suisse und SGB zur Verfügung, sondern allen Verbänden der Arbeitnehmenden, die in die Umsetzung des neuen Berufsbildungsgesetzes involviert sind.

Gemeinsam werden ein Internetauftritt (www.bildungsgewerkschaften.ch) erarbeitet, Öffentlichkeitsarbeit betrieben und Qualitätssicherungsaufgaben wahrgenommen. Daneben betreuen die beiden Projektleiter auch je eigene Teil-Projekte von Travail.Suisse und SGB, immer jedoch in Absprache und unter Nutzung von Synergien zwischen den Projektpartnern.

15. November 2005, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon