Themen – Arbeit – Managerlöhne

Aktienrechtsrevision: Strengere Regelungen

Aktienrechtsrevision: Strengere Regelungen Im Moment ist im Parlament die Revision des Aktienrechts am Laufen. Im Rahmen dieser Revision sollen die Kontrollmöglichkeiten der Aktionäre gegenüber dem Verwaltungsrat verbessert werden. Die diesbezüglichen Vorschläge gehen Travail.Suisse aber noch zu wenig weit. mehr

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PD Aktienrechtrechtsrevision - strengere Regelungen.doc 38 KB

09. Dezember 2008, Matthias Humbel, transfair Drucker-icon

Aktienrechtsrevision: Strengere Regelungen

Aktienrechtsrevision: Strengere Regelungen Im Moment ist im Parlament die Revision des Aktienrechts am Laufen. Im Rahmen dieser Revision sollen die Kontrollmöglichkeiten der Aktionäre gegenüber dem Verwaltungsrat verbessert werden. Die diesbezüglichen Vorschläge gehen Travail.Suisse aber noch zu wenig weit. mehr

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09. Dezember 2008, Matthias Humbel, transfair Drucker-icon

Managerlöhne: Es braucht mehr Regulierung!

Travail.Suisse ist enttäuscht, dass der Bundesrat die sich ihm bietende Chance zu einer Verschärfung des Aktienrechts nicht genutzt hat. Daher unterstützt Travail.Suisse auch weiterhin die Abzockerinitiative und stellt weitere Forderungen im Hinblick auf die Eindämmung der Lohnexzesse im Topmanagement. mehr

Durch die Finanzkrise sind die Managerlöhne verstärkt in die öffentliche Aufmerksamkeit gelangt. Solche Lohnexzesse sind jedoch kein neues Phänomen, bereits seit Jahren bedienen sich diese Manager schamlos selbst. Die Folge ist eine sich immer weiter und immer stärker öffnende Lohnschere zwischen den Löhnen im Topmanagement und denjenigen der einfachen Angestellten. Travail.Suisse weist in der eigenen Managerlohnstudie bereits seit Jahren auf diesen Missstand hin und fordert die Aufnahme von stärkeren Kontrollmechanismen in die laufende Aktienrechtsrevision.

Abzockerinitiative – Griffige Kontrollmechanismen
Aus diesem Grund unterstützt Travail.Suisse auch die Forderungen der Abzockerinitiative. Diese bietet eine Reihe von guten Massnahmen zur Eindämmung der Lohnexzesse an der Unternehmensspitze. Dazu gehört die Forderung, dass sowohl die Löhne der Verwaltungsräte wie auch jene der Geschäftsleitungsmitglieder zwingend vor die Generalversammlung gehören und von dieser genehmigt werden müssen. Ebenfalls richtig ist die Forderung nach einem Verbot von jeglichen Abgangsentschädigungen und ähnlichen Zahlungen wie auch von Sonderprämien beim Stellenantritt.

Aktienrechtsrevision – zu wenig Biss
Zuwenig weit geht hingegen die laufende Revision des Aktienrechtes. So ist etwa nur die zwingende Abstimmung der Generalversammlung über die Löhne der Verwaltungsräte vorgesehen, die weitaus höheren Saläre der Geschäftsleitungsmitglieder kommen ungeschoren davon. Dies ist so nicht akzeptabel, es braucht dringend stärkere Kontrollmechanismen, um dieser Bonus-Gier entschlossen entgegentreten zu können. Deshalb fordert Travail.Suisse den Einsitz von Arbeitnehmervertretern in den Verwaltungsrat sowie eine gesetzliche Regelung, die den gleichen Lohnzuwachs auf allen Stufen einer Unternehmung garantiert.

05. Dezember 2008, José Balmer, Brücke-Le pont und Matthias Humbel, transfair Drucker-icon

Managerlöhne: Es braucht mehr Regulierung!

Travail.Suisse ist enttäuscht, dass der Bundesrat die sich ihm bietende Chance zu einer Verschärfung des Aktienrechts nicht genutzt hat. Daher unterstützt Travail.Suisse auch weiterhin die Abzockerinitiative und stellt weitere Forderungen im Hinblick auf die Eindämmung der Lohnexzesse im Topmanagement. mehr

Durch die Finanzkrise sind die Managerlöhne verstärkt in die öffentliche Aufmerksamkeit gelangt. Solche Lohnexzesse sind jedoch kein neues Phänomen, bereits seit Jahren bedienen sich diese Manager schamlos selbst. Die Folge ist eine sich immer weiter und immer stärker öffnende Lohnschere zwischen den Löhnen im Topmanagement und denjenigen der einfachen Angestellten. Travail.Suisse weist in der eigenen Managerlohnstudie bereits seit Jahren auf diesen Missstand hin und fordert die Aufnahme von stärkeren Kontrollmechanismen in die laufende Aktienrechtsrevision.

Abzockerinitiative – Griffige Kontrollmechanismen
Aus diesem Grund unterstützt Travail.Suisse auch die Forderungen der Abzockerinitiative. Diese bietet eine Reihe von guten Massnahmen zur Eindämmung der Lohnexzesse an der Unternehmensspitze. Dazu gehört die Forderung, dass sowohl die Löhne der Verwaltungsräte wie auch jene der Geschäftsleitungsmitglieder zwingend vor die Generalversammlung gehören und von dieser genehmigt werden müssen. Ebenfalls richtig ist die Forderung nach einem Verbot von jeglichen Abgangsentschädigungen und ähnlichen Zahlungen wie auch von Sonderprämien beim Stellenantritt.

Aktienrechtsrevision – zu wenig Biss
Zuwenig weit geht hingegen die laufende Revision des Aktienrechtes. So ist etwa nur die zwingende Abstimmung der Generalversammlung über die Löhne der Verwaltungsräte vorgesehen, die weitaus höheren Saläre der Geschäftsleitungsmitglieder kommen ungeschoren davon. Dies ist so nicht akzeptabel, es braucht dringend stärkere Kontrollmechanismen, um dieser Bonus-Gier entschlossen entgegentreten zu können. Deshalb fordert Travail.Suisse den Einsitz von Arbeitnehmervertretern in den Verwaltungsrat sowie eine gesetzliche Regelung, die den gleichen Lohnzuwachs auf allen Stufen einer Unternehmung garantiert.

05. Dezember 2008, José Balmer, Brücke-Le pont und Matthias Humbel, transfair Drucker-icon

Managerlöhne: Es ist höchste Zeit für stärkere Regulierungen

Seit einiger Zeit ist die globale Wirtschaft in den Klauen der Finanzkrise gefangen. Einer der wichtigsten Auslöser für diese Krise ist das Entschädigungssystem für Manager. Ein System, dass die Gier einer Managerklasse bedient und durch falsche Anreize Bonusmaximierungen gefördert hat. Doch diese Lohnexzesse sind bei weitem kein neues Phänomen. Bereits seit 2004 prangert Travail.Suisse die Lohnexzesse der Topmanager an. Und anzuprangern gibt es einiges, stiegen doch die Löhne der Konzernleitungsmitglieder innerhalb der letzten sechs Jahre um 89 Prozent an.

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PD Managerlöhne und Finanzkrise.doc 110 KB

10. November 2008, Matthias Humbel, transfair Drucker-icon