Themen – Arbeit – Löhne

Wundermittel Leistungslohn mit gefährlichen Nebenwirkungen

In letzter Zeit kommt das Wunderrezept des Leistungslohns immer öfter zur Anwendung. Doch die möglichen Nebenwirkungen sind beträchtlich. Es besteht die Gefahr, dass durch das System des Leistungslohnes die eigentliche Motivation der Mitarbeitenden für ihre Arbeit ersetzt wird und eine Fokussierung auf rein materielle Anreize stattfindet. Der Leistungslohn kann zu prekären Arbeitsformen führen, eine Neidkultur erzeugen sowie das Betriebsklima vergiften. Er ist nicht zuletzt mit verantwortlich, dass sich die Lohnschere in den Unternehmen immer weiter öffnet.

Anhang Grösse

PD Wundermittel Leistungslohn mit gefährlichen Nebenwirkungen.doc 38 KB

30. April 2007, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Wundermittel Leistungslohn mit gefährlichen Nebenwirkungen

In letzter Zeit kommt das Wunderrezept des Leistungslohns immer öfter zur Anwendung. Doch die möglichen Nebenwirkungen sind beträchtlich. Es besteht die Gefahr, dass durch das System des Leistungslohnes die eigentliche Motivation der Mitarbeitenden für ihre Arbeit ersetzt wird und eine Fokussierung auf rein materielle Anreize stattfindet. Der Leistungslohn kann zu prekären Arbeitsformen führen, eine Neidkultur erzeugen sowie das Betriebsklima vergiften. Er ist nicht zuletzt mit verantwortlich, dass sich die Lohnschere in den Unternehmen immer weiter öffnet.

Anhang Grösse

PD Wundermittel Leistungslohn mit gefährlichen Nebenwirkungen.doc 38 KB

30. April 2007, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Endlich mehr Lohn für Arbeitnehmende

Laut den heute veröffentlichten Berechnungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) ist der Reallohn im letzten Jahr um gerade mal 0.1 Prozent gestiegen. Dies obwohl die Firmengewinne sprudeln und die Löhne in den Chefetagen rasant steigen. Viele Unternehmen verdienen sich auf Kosten der hart arbeitenden Angestellten eine goldene Nase. Travail.Suisse verlangt, dass die Produktivitätsgewinne der letzten Jahre endlich den Weg ins Lohnköfferchen der Arbeitnehmenden finden. mehr

Vom wirtschaftlichen Aufschwung scheinen heute vor allem zwei Gruppen zu profitieren: die Manager und die Aktionäre. Die Aktionäre profitieren von der gesteigerten Rentabilität der Unternehmen und erhalten Rekorddividenden ausbezahlt. Die Teppichetage der grossen schweizerischen Unternehmen ihrerseits gönnt sich exorbitante Lohnerhöhungen. So stieg beispielsweise die Durchschnittsentlöhnung für ein Geschäftsleitungsmitglied bei der Lonza im letzten Geschäftsjahr um sage und schreibe 133 Prozent! Dies ist beileibe kein Einzelfall. Lohnerhöhungen in zweistelligen Prozentbereich scheinen in vielen Unternehmen zum guten Ton zu gehören. Auch die ehemaligen Staatsbetriebe machen davor keinen Halt. Die Postgeschäftsleitungsmitglieder kriegen durchschnittlich 11 Prozent mehr Lohn, bei der Ruag sind es gar 13 Prozent.

Lohnschere öffnet sich weiter
Von Lohnsteigerungen in dieser Grössenordnung können die Arbeitnehmenden, wie die Berechnungen des BFS und auch Daten von Travail.Suisse beweisen, nur träumen. Obwohl die Produktivität massiv gesteigert werden konnte und auch die Zukunftsaussichten gut sind, stagnieren die Löhne. Dies hat zur Folge, dass die Lohnschere in den Unternehmen immer weiter auseinanderdriftet. Der Präsident von Travail.Suisse, Nationalrat Hugo Fasel, fordert deshalb: “Jetzt muss die ausgezeichnete Gewinnsituation der Wirtschaft in massiv höhere Löhne für die Angestellten umschlagen; jetzt sind endlich die Arbeitnehmenden dran!”.

30. April 2007, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Endlich mehr Lohn für Arbeitnehmende

Laut den heute veröffentlichten Berechnungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) ist der Reallohn im letzten Jahr um gerade mal 0.1 Prozent gestiegen. Dies obwohl die Firmengewinne sprudeln und die Löhne in den Chefetagen rasant steigen. Viele Unternehmen verdienen sich auf Kosten der hart arbeitenden Angestellten eine goldene Nase. Travail.Suisse verlangt, dass die Produktivitätsgewinne der letzten Jahre endlich den Weg ins Lohnköfferchen der Arbeitnehmenden finden. mehr

Vom wirtschaftlichen Aufschwung scheinen heute vor allem zwei Gruppen zu profitieren: die Manager und die Aktionäre. Die Aktionäre profitieren von der gesteigerten Rentabilität der Unternehmen und erhalten Rekorddividenden ausbezahlt. Die Teppichetage der grossen schweizerischen Unternehmen ihrerseits gönnt sich exorbitante Lohnerhöhungen. So stieg beispielsweise die Durchschnittsentlöhnung für ein Geschäftsleitungsmitglied bei der Lonza im letzten Geschäftsjahr um sage und schreibe 133 Prozent! Dies ist beileibe kein Einzelfall. Lohnerhöhungen in zweistelligen Prozentbereich scheinen in vielen Unternehmen zum guten Ton zu gehören. Auch die ehemaligen Staatsbetriebe machen davor keinen Halt. Die Postgeschäftsleitungsmitglieder kriegen durchschnittlich 11 Prozent mehr Lohn, bei der Ruag sind es gar 13 Prozent.

Lohnschere öffnet sich weiter
Von Lohnsteigerungen in dieser Grössenordnung können die Arbeitnehmenden, wie die Berechnungen des BFS und auch Daten von Travail.Suisse beweisen, nur träumen. Obwohl die Produktivität massiv gesteigert werden konnte und auch die Zukunftsaussichten gut sind, stagnieren die Löhne. Dies hat zur Folge, dass die Lohnschere in den Unternehmen immer weiter auseinanderdriftet. Der Präsident von Travail.Suisse, Nationalrat Hugo Fasel, fordert deshalb: “Jetzt muss die ausgezeichnete Gewinnsituation der Wirtschaft in massiv höhere Löhne für die Angestellten umschlagen; jetzt sind endlich die Arbeitnehmenden dran!”.

30. April 2007, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Der Aufschwung gehört auch uns!

Die Wirtschaft läuft so gut wie seit Jahren nicht mehr. Es ist an der Zeit, dass die Arbeitnehmenden entschieden und mit neuem Selbstbewusstsein auftreten und ihren Anteil am wachsenden Wirtschaftskuchen einfordern. Jetzt müssen klare Verbesserungen bei den Löhnen, bei den Ferien, in der Weiterbildung und in der Zweiten Säule durchgesetzt werden.

Anhang Grösse

PD Der Aufschwung gehört auch uns.doc 36 KB

25. April 2007, Hugo Fasel, Präsident Travail.Suisse bis 2008 Drucker-icon