Themen – Arbeit – Arbeitsmarkt

Personenfreizügigkeit: Sicherheit schaffen

Travail.Suisse, die Dachorganisation der Arbeitnehmenden, ist erleichtert, dass der Nationalrat die Weiterführung und die Erweiterung der Personenfreizügigkeit nicht miteinander verknüpft und darauf verzichtet, den bewährten bilateralen Weg der Schweizer Europapolitik zu gefährden. Travail.Suisse wird beide Vorlagen unterstützen. mehr

Die Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union ist ein zentrales Geschäft für die Arbeitnehmenden in der Schweiz. Sie tangiert direkt die Arbeitsbedingungen und Löhne. Travail.Suisse ist erleichtert, dass der Nationalrat in diesem wichtigen Geschäft mit der nötigen Sachlichkeit und dem nötigen politischen Gespür entschieden hat. Travail.Suisse will den bewährten bilateralen Weg fortfahren und wird beide Vorlagen unterstützen.

Sicherheit schaffen – Arbeitslosenversicherung rasch sanieren

Bei beiden Vorlagen wird für die Annahme die Sicherheit der Arbeitnehmenden auf dem Arbeitsmarkt entscheidend sein. Zentral ist dabei die rigorose Umsetzung der flankierenden Massnahmen. Travail.Suisse begrüsst deshalb auch, dass der Nationalrat dem Antrag zugestimmt hat, wonach das Volk in ein paar Jahren nochmals über die Weiterführung der Personenfreizügigkeit befinden kann. Zudem muss für Travail.Suisse die Arbeitslosenversicherung rasch mit den nötigen Einnahmen saniert werden. Denn nur eine starke Arbeitslosenversicherung bietet den Arbeitnehmenden auch in schlechteren konjunkturellen Zeiten die nötige Sicherheit, um der Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union zuzustimmen.

28. Mai 2008, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Personenfreizügigkeit: Riskante Entscheide im Zeichen der konjunkturellen Schönwetterlage

Der Observatoriumsbericht zur Personenfreizügigkeit zeichnet ein idyllisches Bild. Das veranlasst den Bundesrat, auf die Anwendung der Ventilklausel zu verzichten. Für Travail.Suisse, den Dachverband der Arbeitnehmenden, ist klar: Die Situation ist nicht so rosig wie im Bericht beschrieben, und die flankierenden Massnahmen müssen unverzüglich vervollständigt werden. Der Nationalrat muss bei den flankierenden Massnahmen vom minimalistischen Kurs des Bundesrates abweichen und die Vorlagen über die Weiterführung und Erweiterung der Personenfreizügigkeit wieder aufknüpfen. mehr

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PD Riskante Entscheide im Zeichen der konjunkturellen Schönwetterlage.doc 44 KB

19. Mai 2008, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Personenfreizügigkeit: Riskante Entscheide im Zeichen der konjunkturellen Schönwetterlage

Der Observatoriumsbericht zur Personenfreizügigkeit zeichnet ein idyllisches Bild. Das veranlasst den Bundesrat, auf die Anwendung der Ventilklausel zu verzichten. Für Travail.Suisse, den Dachverband der Arbeitnehmenden, ist klar: Die Situation ist nicht so rosig wie im Bericht beschrieben, und die flankierenden Massnahmen müssen unverzüglich vervollständigt werden. Der Nationalrat muss bei den flankierenden Massnahmen vom minimalistischen Kurs des Bundesrates abweichen und die Vorlagen über die Weiterführung und Erweiterung der Personenfreizügigkeit wieder aufknüpfen. mehr

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19. Mai 2008, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Personfreizügigkeit: Nationalrat muss europapolitisches Himmelfahrtskommando verhindern

Der Entscheid des Ständerates, die Weiterführung der bisherigen Personenfreizügigkeit mit der EU mit deren Erweiterung auf Rumänien und Bulgarien zu verknüpfen, kommt für Travail.Suisse einem europapolitischen Himmelfahrtskommando gleich. Damit gefährdet der Ständerat fahrlässig den bewährten bilateralen Weg der Schweizer Europapolitik. Der Nationalrat muss diesen Entscheid korrigieren.

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PD Europapolitisches Himmelfahrtskommando.doc 37 KB

19. Mai 2008, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

Personfreizügigkeit: Nationalrat muss europapolitisches Himmelfahrtskommando verhindern

Der Entscheid des Ständerates, die Weiterführung der bisherigen Personenfreizügigkeit mit der EU mit deren Erweiterung auf Rumänien und Bulgarien zu verknüpfen, kommt für Travail.Suisse einem europapolitischen Himmelfahrtskommando gleich. Damit gefährdet der Ständerat fahrlässig den bewährten bilateralen Weg der Schweizer Europapolitik. Der Nationalrat muss diesen Entscheid korrigieren.

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PD Europapolitisches Himmelfahrtskommando.doc 37 KB

19. Mai 2008, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon