Themen – Arbeit – Arbeitsmarkt

Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse von Hochschulabsolvent/innen: Zunehmende «Praktikarisierung»

Ein Praktikum in der Bundesverwaltung, das auf zwei Jahre
verlängert wird; eine Praktikumsstelle nach abgeschlossenem Studium in einem Kunstmuseum für vier Monate gänzlich ohne Entlöhnung: Heute müssen sich Hochschulabsolventinnen und –absolventen ihren Einstieg ins Berufsleben unter prekären Bedingungen erkämpfen.

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PD Zunehmende Praktikarisierung.doc 38 KB

12. März 2007, Daniel Furter, Geschäftsführender Parteisekretär SP Drucker-icon

Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse von Hochschulabsolvent/innen: Zunehmende «Praktikarisierung»

Ein Praktikum in der Bundesverwaltung, das auf zwei Jahre
verlängert wird; eine Praktikumsstelle nach abgeschlossenem Studium in einem Kunstmuseum für vier Monate gänzlich ohne Entlöhnung: Heute müssen sich Hochschulabsolventinnen und –absolventen ihren Einstieg ins Berufsleben unter prekären Bedingungen erkämpfen.

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PD Zunehmende Praktikarisierung.doc 38 KB

12. März 2007, Daniel Furter, Geschäftsführender Parteisekretär SP Drucker-icon

Das Klima und die Beschäftigung sollen gewinnen – nicht die Energielobby

Travail.Suisse ist enttäuscht über die “neue” Energiepolitik des Bundesrates. Sie bleibt vage, ohne verpflichtende Ziele in Bezug auf die Energieeffizienz und die erneuerbaren Energien und setzt – wie zu erwarten war – weiterhin auf die Kernenergie. Bedauerlich ist, dass sich die Landesregierung keine Gedanken zur Verbindung zwischen Energie und Beschäftigung macht. mehr

Um die Energieversorgung der Schweiz auch in Zukunft sicher zu stellen, sollte der Bundesrat den Mut haben, auf die Kernkraft zu verzichten. Der schrittweise Ausstieg aus der Kernenergie würde uns veranlassen, schnell die nötigen Energiesparmassnahmen zu ergreifen und die erneuerbaren Energien nachdrücklich zu fördern. Nur eine solche Strategie ist geeignet, um wirkungsvoll gegen die Klimaerwärmung zu kämpfen und die nachhaltige Energieversorgung der Schweiz zu gewährleisten. Da es nicht möglich sein wird, in der erforderlichen Frist allen aus Kernenergie gewonnenen elektrischen Strom zu ersetzen, kann für eine Übergangsphase der Bau von Gaskraftwerken ins Auge gefasst werden, unter der Voraussetzung allerdings, dass diese ihren CO2-Ausstoss kompensieren.

Travail.Suisse bedauert ausserordentlich, dass der Bundesrat keine konkreten Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Förderung erneuerbarer Energien beschlossen hat und wartet nun mit Spannung auf die in Aussicht gestellten Vorschläge auf Gesetzes- und Verordnungsstufe. Travail.Suisse erwartet, dass:

- der Minergiestandard in der Schweiz obligatorisch wird. Die Sanierung des Schweizer Gebäudeparks würde viele Arbeitsplätze schaffen und erlauben, mehrere Hundert Millionen Franken, die eute für den Import von Gas und Heizöl ausgegeben werden, einzusparen.

- die Rahmenbedingungen (CO2-Abgabe, Ziele für erneuerbare Energien, Steueranreize usw.) grundlegend geändert werden im Hinblick auf die Verdoppelung des Angebots an erneuerbaren Energien in den nächsten Jahrzehnten. Dass dies möglich ist, zeigt eine kürzlich durchgeführte Studie der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften. Die Schweiz muss jetzt schnell und substanziell in saubere Energien (Sonnenkollektoren udn Photovoltaik, Holz, Biomasse usw.) investieren. Nur so kann sie den heutigen Rückstand gegenüber anderen europäischen Ländern aufholen und wirksam gegen die Klimaerwärmung kämpfen. Gleichzeitig wird sie mit diesem Vorgehen viele neue, qualifizierte und nachhaltige Arbeitsplätze schaffen.

22. Februar 2007, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon

Das Klima und die Beschäftigung sollen gewinnen – nicht die Energielobby

Travail.Suisse ist enttäuscht über die “neue” Energiepolitik des Bundesrates. Sie bleibt vage, ohne verpflichtende Ziele in Bezug auf die Energieeffizienz und die erneuerbaren Energien und setzt – wie zu erwarten war – weiterhin auf die Kernenergie. Bedauerlich ist, dass sich die Landesregierung keine Gedanken zur Verbindung zwischen Energie und Beschäftigung macht. mehr

Um die Energieversorgung der Schweiz auch in Zukunft sicher zu stellen, sollte der Bundesrat den Mut haben, auf die Kernkraft zu verzichten. Der schrittweise Ausstieg aus der Kernenergie würde uns veranlassen, schnell die nötigen Energiesparmassnahmen zu ergreifen und die erneuerbaren Energien nachdrücklich zu fördern. Nur eine solche Strategie ist geeignet, um wirkungsvoll gegen die Klimaerwärmung zu kämpfen und die nachhaltige Energieversorgung der Schweiz zu gewährleisten. Da es nicht möglich sein wird, in der erforderlichen Frist allen aus Kernenergie gewonnenen elektrischen Strom zu ersetzen, kann für eine Übergangsphase der Bau von Gaskraftwerken ins Auge gefasst werden, unter der Voraussetzung allerdings, dass diese ihren CO2-Ausstoss kompensieren.

Travail.Suisse bedauert ausserordentlich, dass der Bundesrat keine konkreten Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Förderung erneuerbarer Energien beschlossen hat und wartet nun mit Spannung auf die in Aussicht gestellten Vorschläge auf Gesetzes- und Verordnungsstufe. Travail.Suisse erwartet, dass:

- der Minergiestandard in der Schweiz obligatorisch wird. Die Sanierung des Schweizer Gebäudeparks würde viele Arbeitsplätze schaffen und erlauben, mehrere Hundert Millionen Franken, die eute für den Import von Gas und Heizöl ausgegeben werden, einzusparen.

- die Rahmenbedingungen (CO2-Abgabe, Ziele für erneuerbare Energien, Steueranreize usw.) grundlegend geändert werden im Hinblick auf die Verdoppelung des Angebots an erneuerbaren Energien in den nächsten Jahrzehnten. Dass dies möglich ist, zeigt eine kürzlich durchgeführte Studie der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften. Die Schweiz muss jetzt schnell und substanziell in saubere Energien (Sonnenkollektoren udn Photovoltaik, Holz, Biomasse usw.) investieren. Nur so kann sie den heutigen Rückstand gegenüber anderen europäischen Ländern aufholen und wirksam gegen die Klimaerwärmung kämpfen. Gleichzeitig wird sie mit diesem Vorgehen viele neue, qualifizierte und nachhaltige Arbeitsplätze schaffen.

22. Februar 2007, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon

Ein neues Kernkraftwerk? Unnötig und nicht im Interesse der Arbeitsplätze

Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung über die energiepolitische Zukunft der Schweiz diskutiert und in Aussicht gestellt, dass er nächstens die entsprechenden Entscheide fassen wird. Travail.Suisse ist gegen den Bau eines neuen Kernkraftwerkes. Die Energieversorgung kann durch die Senkung des Energieverbrauchs und die Förderung erneuerbarer Energien gewährleistet werden. mehr

In rund 20 Jahren müssen die Kernkraftwerke, die 40 Prozent des elektrischen Stroms produzieren, abgeschaltet werden. Die Schweiz muss deshalb möglichst rasch darüber entscheiden, mit welcher Energie sie sich in Zukunft versorgen will.

Travail.Suisse lehnt den Vorschlag, die Betriebsdauer von bereits bestehenden Kernkraftwerken zu verlängern, aus Sicherheitsgründen ab und ist auch gegen den Bau eines neuen Kernkraftwerkes. Gaskraftwerke sind ebenfalls keine nachhaltige Lösung, da sie sehr viel CO2 ausstossen, was einer glaubwürdigen Klimapolitik widerspricht. Sie können deshalb höchstens als Übergangslösung ins Auge gefasst werden.

Die schrittweise Stilllegung der Kernkraftwerke ist als Chance zu betrachten für eine Entwicklung in Richtung einer 2000-Watt-Gesellschaft, in der drei Viertel der erforderlichen Energie aus erneuerbaren Quellen kommt.

In den nächsten 20 Jahren werden wir die 2000-Watt-Gesellschaft noch nicht erreichen. Mit dem entsprechenden politischen Willen und wenn man die Aufgabe sofort anpackt, ist es aber möglich, den Grossteil des aus Kernenergie gewonnenen Stroms durch eine Senkung des Energieverbrauchs einerseits und die Förderung erneuerbarer Energien andererseits zu ersetzen. Der Energieverbrauch kann gesenkt werden, indem die Elektrospeicherheizungen verboten, eine effiziente Beleuchtung benutzt und nur noch jene Haushaltsgeräte, die am wenigsten Energie brauchen (Klasse A+ und A), verkauft werden. Die Entwicklung der erneuerbaren Energien erfolgt vor allem über die Wärmekraftkoppelung, den Import von Windenergie und die Photovoltaik.

Die Beschäftigung ins Zentrum der Energiedebatte stellen
Die Debatte über die Energiezukunft der Schweiz muss unbedingt die Beschäftigung einbeziehen. Vor jeder Entscheidung, namentlich jener des Baus eines neuen Kernkraftwerks oder des Baus von Gaskraftwerken, muss der Bundesrat eine externe und neutrale Untersuchung erstellen lassen, welche die Auswirkungen aufzeigt, die der Bau von neuen Kraftwerken einerseits und die Senkung des Energieverbrauchs und die Förderung erneuerbarer Energien andererseits auf die Beschäftigung hätten. Travail.Suisse ist überzeugt, dass der Weg des Energiesparens und der Entwicklung erneuerbarer Energien nicht nur die Umwelt und die Gesundheit schützt, sondern auch für die Beschäftigung und die Schweizer Wirtschaft weitaus am viel versprechendsten ist.

31. Januar 2007, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon