Themen – Arbeit – Arbeitsmarkt

Für eine beschäftigungsfördernde Energiepolitik

Travail.Suisse fordert massive Investitionen in Energiesparmassnahmen und in die die Förderung erneuerbarer Energien. Die Delegierten haben an ihrer heutigen Versammlung in Bern eine entsprechende Resolution verabschiedet. mehr

An ihrer Versammlung in Bern haben sich die Delegierten von Travail.Suisse mit dem Thema „Mehr Arbeitsplätze mit einer fortschrittlichen Energiepolitik“ auseinandergesetzt und Forderungen im Hinblick auf eine beschäftigungsfördernde Energiepolitik ausformuliert.

Konkret fordert Travail.Suisse:

- die Umsetzung der 2000-Watt-Gesellschaft durch massive Investitionen in die Energiesparmassnahmen und die Förderung erneuerbarer Energien;

- die rasche Einführung der CO2-Abgabe, auch auf Treibstoffen;

- ein nationales Programm zur Energiesanierung von Gebäuden und obligatorischer Minergie-Standard für Neubauten in der ganzen Schweiz. So werden Tausende neuer Arbeitsplätze geschaffen und gleichzeitig die durch den Import fossiler Energien entstehenden Energiekosten deutlich gesenkt;

- eine richtige Technologiepolitik zur Förderung der erneuerbaren Energien. In der Schweiz sind die Bereiche Solarenergie (thermische Kollektoren, Photovoltaik), Biomasse, Holzkette und (längerfristig) Erdwärme besonders viel versprechend.

Der Energieverbrauch in der Schweiz liegt derzeit bei etwa 5000 Watt pro Einwohner. Der Bundesrat verfolgt das strategische Ziel einer 2000-Watt-Gesellschaft. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, sind erhebliche Energieeinsparungen und eine massive Förderung der sauberen Energien erforderlich, was auch eine bedeutende Zahl neuer Arbeitsplätze schafft.

Die Schweiz ist nicht mehr, wie in den 1990er Jahren, führend im Bereich der sauberen Energien. Damals produzierte unser Land so viel «grünen» Strom wie Deutschland! Dank eines besseren gesetzlichen Rahmens (z. B. den Stromlieferanten auferlegter Einkaufstarif) schuf die deutsche Solarindustrie bereits Zehntausende qualifizierter Arbeitsplätze.

Es ist äusserst wichtig, dass die Schweiz wieder zu ihrer Pionierrolle im Energiebereich zurückfindet, denn so gelingt es uns, eine dauerhafte Energieversorgung mit positiver Wirkung auf die Wirtschaft und die Beschäftigung zu gewährleisten.

27. April 2007, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon

Arbeit auf Abruf fair geregelt

Jedes zehnte Arbeitsverhältnis in der Schweiz ist potentiell prekär. Die häufigste Ausprägung davon ist Arbeit auf Abruf. Arbeit auf Abruf ist aus Sicht der Arbeitnehmenden eine äusserst problematische und mit vielen Nachteilen verbundene Arbeitsform. Es ist deshalb besonders wichtig, dass Personen, die Arbeit auf Abruf leisten, ihre Rechte kennen und wissen, worauf sie von Gesetzes wegen Anspruch haben. In der Broschüre „Arbeit auf Abruf fair geregelt“ aus der Reihe CLEVER finden die Betroffenen die nötigen Informationen.

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PD CLEVER Arbeit auf Abruf fair geregelt.doc 31 KB

25. April 2007, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Arbeit auf Abruf fair geregelt

Jedes zehnte Arbeitsverhältnis in der Schweiz ist potentiell prekär. Die häufigste Ausprägung davon ist Arbeit auf Abruf. Arbeit auf Abruf ist aus Sicht der Arbeitnehmenden eine äusserst problematische und mit vielen Nachteilen verbundene Arbeitsform. Es ist deshalb besonders wichtig, dass Personen, die Arbeit auf Abruf leisten, ihre Rechte kennen und wissen, worauf sie von Gesetzes wegen Anspruch haben. In der Broschüre „Arbeit auf Abruf fair geregelt“ aus der Reihe CLEVER finden die Betroffenen die nötigen Informationen.

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PD CLEVER Arbeit auf Abruf fair geregelt.doc 31 KB

25. April 2007, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Prekäre Arbeitsverhältnisse – die Schattenseite der Flexibilisierung

Jedes zehnte Arbeitsverhältnis in der Schweiz ist potentiell prekär. Die häufigste Ausprägung davon ist Arbeit auf Abruf. Die Arbeitgeber wälzen ihr Unternehmerrisiko auf die Arbeitnehmenden ab. Prekäre Arbeitsverhältnisse haben eine Signalwirkung auf die Arbeitnehmenden in einem regulären Arbeitsverhältnis. Für die Betroffenen bedeuten prekäre Arbeitsverhälnisse Stress und Sorgen und führen zur sozialen Desintegration. Die Erosionskraft von prekären Arbeitsverhältnissen auf die Arbeitsbedingungen in unserer Volkswirtschaft muss gestoppt werden.

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PD Prekäre Arbeitsverhältnisse.doc 48 KB

25. April 2007, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Prekäre Arbeitsverhältnisse – die Schattenseite der Flexibilisierung

Jedes zehnte Arbeitsverhältnis in der Schweiz ist potentiell prekär. Die häufigste Ausprägung davon ist Arbeit auf Abruf. Die Arbeitgeber wälzen ihr Unternehmerrisiko auf die Arbeitnehmenden ab. Prekäre Arbeitsverhältnisse haben eine Signalwirkung auf die Arbeitnehmenden in einem regulären Arbeitsverhältnis. Für die Betroffenen bedeuten prekäre Arbeitsverhälnisse Stress und Sorgen und führen zur sozialen Desintegration. Die Erosionskraft von prekären Arbeitsverhältnissen auf die Arbeitsbedingungen in unserer Volkswirtschaft muss gestoppt werden.

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PD Prekäre Arbeitsverhältnisse.doc 48 KB

25. April 2007, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon