Themen – Arbeit – Arbeitsmarkt

Prekäre Arbeitsverhältnisse – die Schattenseite der Flexibilisierung

Jedes zehnte Arbeitsverhältnis in der Schweiz ist potentiell prekär. Die häufigste Ausprägung davon ist Arbeit auf Abruf. Die Arbeitgeber wälzen ihr Unternehmerrisiko auf die Arbeitnehmenden ab. Prekäre Arbeitsverhältnisse haben eine Signalwirkung auf die Arbeitnehmenden in einem regulären Arbeitsverhältnis. Für die Betroffenen bedeuten prekäre Arbeitsverhälnisse Stress und Sorgen und führen zur sozialen Desintegration. Die Erosionskraft von prekären Arbeitsverhältnissen auf die Arbeitsbedingungen in unserer Volkswirtschaft muss gestoppt werden.

Anhang Grösse

PD Prekäre Arbeitsverhältnisse.doc 48 KB

25. April 2007, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Prekäre Arbeitsverhältnisse – die Schattenseite der Flexibilisierung

Jedes zehnte Arbeitsverhältnis in der Schweiz ist potentiell prekär. Die häufigste Ausprägung davon ist Arbeit auf Abruf. Die Arbeitgeber wälzen ihr Unternehmerrisiko auf die Arbeitnehmenden ab. Prekäre Arbeitsverhältnisse haben eine Signalwirkung auf die Arbeitnehmenden in einem regulären Arbeitsverhältnis. Für die Betroffenen bedeuten prekäre Arbeitsverhälnisse Stress und Sorgen und führen zur sozialen Desintegration. Die Erosionskraft von prekären Arbeitsverhältnissen auf die Arbeitsbedingungen in unserer Volkswirtschaft muss gestoppt werden.

Anhang Grösse

PD Prekäre Arbeitsverhältnisse.doc 48 KB

25. April 2007, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse von Hochschulabsolvent/innen: Zunehmende «Praktikarisierung»

Ein Praktikum in der Bundesverwaltung, das auf zwei Jahre
verlängert wird; eine Praktikumsstelle nach abgeschlossenem Studium in einem Kunstmuseum für vier Monate gänzlich ohne Entlöhnung: Heute müssen sich Hochschulabsolventinnen und –absolventen ihren Einstieg ins Berufsleben unter prekären Bedingungen erkämpfen.

Anhang Grösse

PD Zunehmende Praktikarisierung.doc 38 KB

12. März 2007, Daniel Furter, Geschäftsführender Parteisekretär SP Drucker-icon

Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse von Hochschulabsolvent/innen: Zunehmende «Praktikarisierung»

Ein Praktikum in der Bundesverwaltung, das auf zwei Jahre
verlängert wird; eine Praktikumsstelle nach abgeschlossenem Studium in einem Kunstmuseum für vier Monate gänzlich ohne Entlöhnung: Heute müssen sich Hochschulabsolventinnen und –absolventen ihren Einstieg ins Berufsleben unter prekären Bedingungen erkämpfen.

Anhang Grösse

PD Zunehmende Praktikarisierung.doc 38 KB

12. März 2007, Daniel Furter, Geschäftsführender Parteisekretär SP Drucker-icon

Das Klima und die Beschäftigung sollen gewinnen – nicht die Energielobby

Travail.Suisse ist enttäuscht über die “neue” Energiepolitik des Bundesrates. Sie bleibt vage, ohne verpflichtende Ziele in Bezug auf die Energieeffizienz und die erneuerbaren Energien und setzt – wie zu erwarten war – weiterhin auf die Kernenergie. Bedauerlich ist, dass sich die Landesregierung keine Gedanken zur Verbindung zwischen Energie und Beschäftigung macht. mehr

Um die Energieversorgung der Schweiz auch in Zukunft sicher zu stellen, sollte der Bundesrat den Mut haben, auf die Kernkraft zu verzichten. Der schrittweise Ausstieg aus der Kernenergie würde uns veranlassen, schnell die nötigen Energiesparmassnahmen zu ergreifen und die erneuerbaren Energien nachdrücklich zu fördern. Nur eine solche Strategie ist geeignet, um wirkungsvoll gegen die Klimaerwärmung zu kämpfen und die nachhaltige Energieversorgung der Schweiz zu gewährleisten. Da es nicht möglich sein wird, in der erforderlichen Frist allen aus Kernenergie gewonnenen elektrischen Strom zu ersetzen, kann für eine Übergangsphase der Bau von Gaskraftwerken ins Auge gefasst werden, unter der Voraussetzung allerdings, dass diese ihren CO2-Ausstoss kompensieren.

Travail.Suisse bedauert ausserordentlich, dass der Bundesrat keine konkreten Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Förderung erneuerbarer Energien beschlossen hat und wartet nun mit Spannung auf die in Aussicht gestellten Vorschläge auf Gesetzes- und Verordnungsstufe. Travail.Suisse erwartet, dass:

- der Minergiestandard in der Schweiz obligatorisch wird. Die Sanierung des Schweizer Gebäudeparks würde viele Arbeitsplätze schaffen und erlauben, mehrere Hundert Millionen Franken, die eute für den Import von Gas und Heizöl ausgegeben werden, einzusparen.

- die Rahmenbedingungen (CO2-Abgabe, Ziele für erneuerbare Energien, Steueranreize usw.) grundlegend geändert werden im Hinblick auf die Verdoppelung des Angebots an erneuerbaren Energien in den nächsten Jahrzehnten. Dass dies möglich ist, zeigt eine kürzlich durchgeführte Studie der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften. Die Schweiz muss jetzt schnell und substanziell in saubere Energien (Sonnenkollektoren udn Photovoltaik, Holz, Biomasse usw.) investieren. Nur so kann sie den heutigen Rückstand gegenüber anderen europäischen Ländern aufholen und wirksam gegen die Klimaerwärmung kämpfen. Gleichzeitig wird sie mit diesem Vorgehen viele neue, qualifizierte und nachhaltige Arbeitsplätze schaffen.

22. Februar 2007, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon