Die Schwerpunkte von Travail.Suisse

Die Schwerpunkte der Arbeit von Travail.Suisse liegen vor allem in jenen Themenbereichen, welche für die Arbeitnehmenden von besonderer Wichtigkeit sind. Unter jedem der hier aufgeführten Themen finden Sie Stellungnahmen, fundierte Hintergrundpapiere, Argumentarien usw. dazu.

Initiative «6 Wochen Ferien» für alle: nötiger denn je

Die ersten bezahlten Ferientage gehen auf die 1930er-Jahre zurück, die geltenden 4 Wochen Ferien wurden 1984 im Obligationenrecht verankert. Auf 5 Wochen Ferien haben nur unter 20-Jährige und Lehrlinge einen gesetzlichen Anspruch. Die Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ verlangt 6 Wochen Ferien für alle, unabhängig von Alter, Branche und Ausbildung. 07.02.2012, Josiane Aubert, Vizepräsidentin Travail.Suisse

Weiterbildungsgesetz: Für mehr Chancengleichheit!

Der Bundesrat schickt endlich einen Vorentwurf für ein Bundesgesetz über die Weiterbildung in die Vernehmlassung. Nun müssen wir dafür sorgen, dass dieses Gesetz allen eine echte Chance bietet, sich sozial und beruflich zu integrieren! 05.12.2011, Josiane Aubert, Vizepräsidentin Travail.Suisse

Zukunft 2. Säule: Umfassende Ausgleichsmassnahmen statt Leistungskahlschlag

Travail.Suisse begrüsst die breite Auslegeordnung zur beruflichen Vorsorge, welche der Bundesrat im Bericht zur Zukunft der 2. Säule vornimmt. Im Kern geht es letztlich aber um die Höhe des Mindestumwandlungssatzes und damit um die Höhe der künftigen Renten. Für Travail.Suisse ist eine Senkung des Umwandlungssatzes nur diskutabel, wenn die Rentenhöhen mit substanziellen Ausgleichsmassnahmen gesichert werden. Zudem müssen die überrissenen Gewinne der Lebensversicherer in der 2. Säule gestoppt und die überhöhten Vermögensverwaltungskosten der Finanzindustrie gesenkt werden. 23.01.2012, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik

Mehr gute Arbeit als zentrales Thema für das Parlament

In den nächsten vier Jahren werden sich die Auswirkungen der Demografie auf dem Arbeitsmarkt akzentuieren. Der Arbeitskräftenotstand ist für Travail.Suisse die grösste Herausforderung der demografischen Entwicklung. Nur mit einer Stärkung der Arbeitnehmenden – mit mehr guter Arbeit also – wird die Schweiz Wohlstand und Lebensqualität erhalten können. Travail.Suisse erwartet von der BDP und der glp, dass sie ihre neue Verantwortung wahrnehmen und mithelfen, konstruktiven und mehrheitsfähigen Lösungen zum Durchbruch zu verhelfen. 07.11.2011, Martin Flügel

Der Mangel an Gesundheitspersonal zeigt, dass die Migrationspolitik an Bedingungen geknüpft werden muss

Das Manifest, das der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) und das Netzwerk Medicus Mundi Schweiz angesichts des Gesundheitspersonalmangels lanciert haben, zeigt hervorragend die Bedingungen auf, die auch Travail.Suisse für die Zulassungspolitik für Arbeitnehmende aus Drittstaaten fordert. 23.01.2012, Denis Torche, Leiter Ausländerpolitik

Mangelnde Anerkennung der Rolle der Arbeitnehmenden

Der neuen Strategie Nachhaltige Entwicklung 2012-2015 kommt besondere Bedeutung zu, denn sie ist ein wichtiger Beitrag der Schweiz zur UNO-Konferenz für nachhaltige Entwicklung, die im Juni 2012 in Rio de Janeiro stattfindet (Rio+20). In der Strategie werden der Wert der Arbeit und die Rolle der Sozialpartner für die Herbeiführung von nachhaltigeren Produktionsmethoden zu wenig berücksichtigt. 07.02.2012, Denis Torche, Leiter Umweltpolitik

Recht ohne Grenzen

International tätige Firmen sollen die Menschenrechte und die Umwelt weltweit respektieren. Das fordern über 50 Organisationen, darunter Travail.Suisse und Brücke • Le pont mit der Kampagne „Recht ohne Grenzen“. 07.02.2012, Brücke • Le pont