Medien – Medienkonferenzen

Für eine krisenfeste Arbeitslosenversicherung

Mit dem wirtschaftlichen Einbruch hat sich die Situation auf dem Schweizer Arbeitsmarkt innert kürzester Zeit massiv verschlechtert. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, will verhindern, dass die konjunkturelle Krise zu strukturellen Problemen auf dem Arbeitsmarkt führt. Als befristete Sofortmassnahmen sind die Kurzarbeit auszubauen und die Anzahl Taggelder auf 520 zu erhöhen. Zudem muss im Rahmen der 4. Revision des AVIG ein rascher Schuldenabbau erfolgen. mehr

Heute sind die Februar-Arbeitslosenzahlen erschienen und das Parlament wird über die zweite Stufe des Konjunkturpakets debattieren. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, nimmt diese Tagesaktualitäten zum Anlass, an einer Medienorientierung seine Forderungen bezüglich der Arbeitslosenversicherung zu präsentieren.

Sofortmassnahmen ergreifen
Für die Bewältigung der Krise sind zwei befristete Sofortmassnahmen einzuführen. Erstens sollen die Möglichkeiten der Kurzarbeit weiter ausgebaut und damit die Beschäftigung hochgehalten werden. Zweitens sollen die Anzahl Taggelder auf 520 erhöht und so Aussteuerungen inmitten einer tiefen Rezession verhindert werden. Zusätzlich sollen geeignete Weiterbildungsmassnahmen die Arbeitsmarktfähigkeit der betroffenen Personen erhalten. Entsprechende Vorstösse werden im Laufe dieser Session von Nationalrätin Josiane Aubert und Nationalrat Meinrado Robbiani (designierte/r Vizepräsident/in von Travail.Suisse) eingereicht.

Schulden innert des nächsten Aufschwungs abbauen
Für die Arbeitnehmenden in der Schweiz bildet eine solide Arbeitslosenversicherung das Gegenstück zum flexiblen Arbeitsmarkt. Mit der 4. Revision des AVIG wird dieses austarierte Gleichgewicht in Frage gestellt. Travail.Suisse wehrt sich gegen Leistungsabbau, der die ohnehin Schwachen auf dem Arbeitsmarkt noch weiter schwächt und fordert einen raschen Schuldenabbau innerhalb des nächsten Aufschwungs. Um die Arbeitslosenversicherung krisenfest zu machen, braucht es eine vorübergehende Beitragserhöhung auf drei Prozent plus zwei Solidaritätsprozente. Diese Beitragssätze sind nicht realitätsfremd, sondern haben sich bereits zwischen 1999 und 2003 für einen erfolgreichen Schuldenabbau bewährt.

Anhang Grösse

PK 090309 M. Flügel.doc 35 KB

PK 090309 M. Robbiani.doc 41 KB

PK 090309 S. Blank.doc 69 KB

PK 090309 Positionspapier 4 AVIG Revision März 2009.doc 129 KB

09. März 2009, Martin Flügel, Präsident und Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Angesichts der schwächelnden Konjunktur
zufriedenstellende Lohnerhöhungen

Die Verbände von Travail.Suisse beurteilen die Resultate von 2 bis 4 Prozent nominal je nach Branche als bescheiden bis zufriedenstellend. Die Lohnerhöhungen sind wichtig für die Schweizer Wirtschaft. Sie stützen den privaten Konsum und ermöglichen der sich abschwächenden Konjunktur eine sanfte Landung. Elementare Bedeutung für die Wirtschaft und die Arbeitnehmenden in der Schweiz hat die Abstimmung über die Personenfreizügigkeit vom nächsten Februar. mehr

Die hohe Teuerung, grosser Lohnnachholbedarf und Unternehmen, die in den letzten vier Jahren Hochkonjunktur sich ein Reservepolster aufbauen konnten, führten zur Forderung nach substantiellen Lohnerhöhungen. Doch im Soge der Finanzkrise schwächte sich die Weltkonjunktur innert kürzester Zeit stark ab und erschwerte die Lohnverhandlungen.

Lohnerhöhungen stützen den privaten Konsum und lassen Konjunktur sanft landen

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Umwälzungen sind die erzielten Resultate von 2 bis 4 Prozent Lohnerhöhung fürs nächste Jahr zufriedenstellend. Mit einer für 2009 erwarteten Teuerung von 1.4 Prozent bedeuten die Lohnabschlüsse für 2009 eine mehr oder weniger substantielle Reallohnerhöhung. Diese ist wichtig, sie stärkt den privaten Konsum und damit die Binnenkonjunktur. Positiv zu vermerken gilt, dass wieder vermehrt generelle Lohnerhöhungen und für tiefere Löhne Sockelbeiträge ausgehandelt werden konnten.

Ausblick 2009: Konjunkturabschwächung und Abstimmung Personenfreizügigkeit

Die Schweiz wird im nächsten Jahr mit einer Konjunkturabschwächung zu kämpfen haben. Aber wirtschaftlich einschneidender, weil nicht konjunktureller, sondern struktureller Natur ist die Abstimmung über die Personenfreizügigkeit vom 8. Februar 2009.

Für die Arbeitnehmenden sind die flankierenden Massnahmen besonders wichtig. Ein Wegfall der flankierenden Massnahmen wäre insbesondere bei einer Abkühlung der Kon-junktur katastrophal. Wissen wir doch alle, dass bei steigenden Arbeitslosenzahlen der Druck auf die Arbeitsbedingungen steigt. Ohne Kontroll- und Sanktionsmöglichkeiten müssten wir einer Verwilderung der Arbeitsbedingungen tatenlos zusehen.

Anhang Grösse

PK 081208 Text. S. Blank.doc 35 KB

PK 081208 Text A. Kerst.doc 110 KB

PK 081208 Text S. Studer.doc 160 KB

PK 081208 Text E. Dubuis.doc 938 KB

PK 081208 Text H. Hofer.doc 88 KB

PK 081208 Tabelle Lohnergebnisse.doc 126 KB

08. Dezember 2008, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Angesichts der schwächelnden Konjunktur
zufriedenstellende Lohnerhöhungen

Die Verbände von Travail.Suisse beurteilen die Resultate von 2 bis 4 Prozent nominal je nach Branche als bescheiden bis zufriedenstellend. Die Lohnerhöhungen sind wichtig für die Schweizer Wirtschaft. Sie stützen den privaten Konsum und ermöglichen der sich abschwächenden Konjunktur eine sanfte Landung. Elementare Bedeutung für die Wirtschaft und die Arbeitnehmenden in der Schweiz hat die Abstimmung über die Personenfreizügigkeit vom nächsten Februar. mehr

Die hohe Teuerung, grosser Lohnnachholbedarf und Unternehmen, die in den letzten vier Jahren Hochkonjunktur sich ein Reservepolster aufbauen konnten, führten zur Forderung nach substantiellen Lohnerhöhungen. Doch im Soge der Finanzkrise schwächte sich die Weltkonjunktur innert kürzester Zeit stark ab und erschwerte die Lohnverhandlungen.

Lohnerhöhungen stützen den privaten Konsum und lassen Konjunktur sanft landen

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Umwälzungen sind die erzielten Resultate von 2 bis 4 Prozent Lohnerhöhung fürs nächste Jahr zufriedenstellend. Mit einer für 2009 erwarteten Teuerung von 1.4 Prozent bedeuten die Lohnabschlüsse für 2009 eine mehr oder weniger substantielle Reallohnerhöhung. Diese ist wichtig, sie stärkt den privaten Konsum und damit die Binnenkonjunktur. Positiv zu vermerken gilt, dass wieder vermehrt generelle Lohnerhöhungen und für tiefere Löhne Sockelbeiträge ausgehandelt werden konnten.

Ausblick 2009: Konjunkturabschwächung und Abstimmung Personenfreizügigkeit

Die Schweiz wird im nächsten Jahr mit einer Konjunkturabschwächung zu kämpfen haben. Aber wirtschaftlich einschneidender, weil nicht konjunktureller, sondern struktureller Natur ist die Abstimmung über die Personenfreizügigkeit vom 8. Februar 2009.

Für die Arbeitnehmenden sind die flankierenden Massnahmen besonders wichtig. Ein Wegfall der flankierenden Massnahmen wäre insbesondere bei einer Abkühlung der Kon-junktur katastrophal. Wissen wir doch alle, dass bei steigenden Arbeitslosenzahlen der Druck auf die Arbeitsbedingungen steigt. Ohne Kontroll- und Sanktionsmöglichkeiten müssten wir einer Verwilderung der Arbeitsbedingungen tatenlos zusehen.

Anhang Grösse

PK 081208 Text. S. Blank.doc 35 KB

PK 081208 Text A. Kerst.doc 110 KB

PK 081208 Text S. Studer.doc 160 KB

PK 081208 Text E. Dubuis.doc 938 KB

PK 081208 Text H. Hofer.doc 88 KB

PK 081208 Tabelle Lohnergebnisse.doc 126 KB

08. Dezember 2008, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Zukunft statt Herkunft!

Travail.Suisse und KV Schweiz haben mit www.zukunftstattherkunft.ch ein neues Instrument entwickelt, mit dem jeder Lehrbetrieb einfach und mit wenig Aufwand sicherstellen kann, dass er Jugendliche ausländischer Herkunft bei der Lehrlingsselektion nicht diskriminiert. Anlässlich einer Medienkonferenz in Bern haben Travail.Suisse und KV Schweiz dieses Projekt heute der Öffentlichkeit vorgestellt.

Anhang Grösse

PK 201108 Communiqué.doc 95 KB

PK 201108 Text M. Flügel.doc 44 KB

PK 201108 Text M. Kuert.doc 37 KB

PK 201108 Text R. Halbright.doc 126 KB

Referat ARU gelayoutet.pdf 104 KB

Referat PKY gelayoutet.pdf 112 KB

20. November 2008, Martin Flügel, Präsident und Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon

Zukunft statt Herkunft!

Travail.Suisse und KV Schweiz haben mit www.zukunftstattherkunft.ch ein neues Instrument entwickelt, mit dem jeder Lehrbetrieb einfach und mit wenig Aufwand sicherstellen kann, dass er Jugendliche ausländischer Herkunft bei der Lehrlingsselektion nicht diskriminiert. Anlässlich einer Medienkonferenz in Bern haben Travail.Suisse und KV Schweiz dieses Projekt heute der Öffentlichkeit vorgestellt.

Anhang Grösse

PK 201108 Communiqué.doc 95 KB

PK 201108 Text M. Flügel.doc 44 KB

PK 201108 Text M. Kuert.doc 37 KB

PK 201108 Text R. Halbright.doc 126 KB

Referat ARU gelayoutet.pdf 104 KB

Referat PKY gelayoutet.pdf 112 KB

20. November 2008, Martin Flügel, Präsident und Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon