Jetzt nicht mit unangebrachten Steuersenkungen übers Ziel hinaus schiessen!

Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation von 170‘000 Arbeitnehmenden, begrüsst, dass der Nationalrat 500 Millionen Franken an die Kurzarbeitsentschädigung zugunsten des Erhalts von Arbeitsplätzen gesprochen hat. Der Bundesrat muss jetzt den versprochenen zweiten Teil des Massnahmenpakets zur gezielten Stützung des Schweizer Werkplatzes ausarbeiten. Nicht darin enthalten sein dürfen unnötige Steuersenkungen nach dem Giesskannenprinzip, wie heute vom Nationalrat in einer Motion angenommen. 21.09.2011, Susanne Blank

1. April 2011: Aussteuerungswelle

Die 4. Revision der Arbeitslosenversicherung tritt am 1. April in Kraft. Rund 16'000 Erwerbslose verlieren auf einen Schlag ihren Anspruch auf Leistungen und werden ausgesteuert. 28.03.2011, Susanne Blank

Arbeitslosenversicherung: Aussteuerungswelle vermeiden

Die gesamtschweizerische Arbeitslosenquote blieb im Oktober auf 3.5 Prozent. Am 1. April 2011 wird die 4. Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes eingeführt. Die damit verbundenen Leistungskürzungen werden auf einen Schlag bei rund 8 Prozent der bei den RAV’s eingetragenen Erwerbslosen zu einem Verlust der Anspruchsberechtigung führen. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden fordert Übergangsfristen für die bisher Erwerbslosen. 08.11.2010, Susanne Blank

Arbeitslosenzahlen im September 2010: Schneider-Ammann muss Übergangsfristen für die bisher Erwerbslosen einführen

Die Arbeitslosenquote ist im September um 0.1 Prozent auf 3.5 Prozent zurückgegangen. Demgegenüber verharrt die durchschnittliche Arbeitslosenquote in der Romandie und im Tessin auf hohen 5.1 Prozent. Zudem steigt die Zahl der Langzeitarbeitslosen weiter an. Die Einführung der 4. Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes auf den 1. April 2011 wird auf einen Schlag Tausende von Personen aussteuern. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert den neuen Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements auf, Übergangsfristen für die bereits erwerbslosen Personen einzuführen. 08.10.2010, Susanne Blank

4. AVIG-Revision: Verfrühte Inkraftsetzung

Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation von 170'000 Arbeitnehmenden, erachtet die Inkraftsetzung des revidierten Arbeitslosenversicherungsgesetzes auf Anfang April 2011 als verfrüht. Es ist fraglich, ob sich der Arbeitsmarkt bis zu diesem Zeitpunkt in der ganzen Schweiz nachhaltig erholt hat. 01.10.2010, Therese Schmid

Weiterer Leistungsabbau ausgeschlossen – Konjunkturpakete notwendig

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170’000 Arbeitnehmenden, ist enttäuscht über die Annahme der 4. AVIG-Revision. Die Angstmacherei mit höheren Lohnabzügen scheint gewirkt zu haben. Nun dauert die heute vom Volk bestätigte Schuldensanierung 18 Jahre. Travail.Suissse nimmt die Befürworter beim Wort und fordert, dass während dieser Zeit keine Leistungen abgebaut werden. Zudem sind ab heute in jeder grösseren Rezession Konjunkturpakete notwendig, weil die Arbeitslosenversicherung nicht mehr krisentauglich ist. 26.09.2010, Martin Flügel, Susanne Blank

Finanzierung der Arbeitslosenversicherung: Ungenügend und ungerecht

Die in der 4. Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes vorgesehene Finanzierung und Sanierung der Arbeitslosenversicherung ist ungenügend und ungerecht. Ungenügend, weil sie mit einer Sanierungsdauer von über 18 Jahren einem weiteren Leistungsabbau Tür und Tor öffnet. Ungerecht, weil auf den hohen Einkommen keine Beitragspflicht besteht. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, sagt Nein zur 4. Revision am 26. September 2010. Eine Ablehnung dieser unseriösen Vorlage hinterlässt keinen Scherbenhaufen, sondern eröffnet im Gegenteil eine neue Chance für eine fairere Finanzierung. 20.09.2010, Susanne Blank

Gegen den unseriösen Schuldenabbau und die reine Kostenverschiebung

Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden, ist die Arbeitslosenversicherung das Gegenstück zum flexiblen Arbeitsmarkt in der Schweiz. Damit die Arbeitslosenversicherung diese Rolle übernehmen kann, muss sie gute Leistungen bieten und solid finanziert sein. Mit der 4. AVIG-Revision werden aber die Schulden unseriös abgebaut und ein grosser Teil der Kosten wird nur auf die Kantone und die Gemeinden abschoben. 23.08.2010, Martin Flügel

Gegen den unseriösen Schuldenabbau und die reine Kostenverschiebung in der Arbeitslosenversicherung

Die Flexibilität des Arbeitsmarktes und die guten Leistungen einer solid finanzierten Arbeitslosenversicherung stellen ein sorgfältig austariertes Gleichgewicht dar. Die 4. AVIG-Revision zerstört dieses Gleichgewicht durch einen mutwilligen Leistungsabbau und die Gefährdung der finanziellen Sicherheit. Dazu kommt, dass ein grosser Teil der vermeintlich erzielten Einsparungen als Kosten bei den Kantonen und Gemeinden anfallen. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, lehnt die 4. AVIG-Revision deshalb entschieden ab. 17.08.2010, Martin Flügel