Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden, ist besorgt. Um die schweizerischen Lohnbestimmungen zu umgehen, schicken viele ausländische Bauunternehmer ihre Angestellten als Scheinselbständige in die Schweiz. Diese Praktik ist gefährlich: Sie wirkt stark wettbewerbsverzerrend und kann das Lohngefüge der ganzen Branche untergraben. Travail.Suisse fordert deshalb griffige Massnahmen zur Bekämpfung der Scheinselbständigkeit, darunter die Möglichkeit eines sofortigen Arbeitsunterbruchs.
07.02.2012, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik