Kontrollierte und verantwortungsvolle Öffnung

In der Schweiz ist jede fünfte Person, jede/r vierte Erwerbstätige Ausländer/in. Deshalb gehören die Einwanderungspolitik und die Integrationspolitik zu den Schwerpunkten der Arbeit von Travail.Suisse. Travail.Suisse setzt sich für eine offene und nicht diskriminierende Einwanderungspolitik ein, welche die Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft fördert. Eine menschliche Asylpolitik sowie die Suche nach Lösungen für die Papierlosen sind weitere zentrale Anliegen von Travail.Suisse.

Flankierende Massnahmen: Wirksame Verbesserungen beschliessen!

In der Bevölkerung nimmt das Unbehagen gegenüber der Personenfreizügigkeit zu. Travail.Suisse begrüsst die Beschlüsse der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-NR), die flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit zu verschärfen. Besonders wichtig ist die Einführung der Solidarhaftung von General- gegenüber ihren Subunternehmen. Zusätzlich fordert Travail.Suisse eine markante Erhöhung der Bussen und mehr verbindliche Mindestlöhne in Tieflohnbranchen. 23.04.2012, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik

Gleiche Rechte für alle legal in der Schweiz zugelassenen Ausländerinnen und Ausländer

Die Revision des Ausländergesetzes sieht mehr Mittel für die Integration vor. Das ist positiv. Abzulehnen sind hingegen die neuen Anforderungen, die Integration und Aufenthaltsrecht miteinander verknüpfen, denn sie verschärfen die Ungleichheiten zwischen den Angehörigen von EU-Ländern und jenen von Drittstaaten und wirken eher strafend als ermutigend. 05.03.2012, Denis Torche, Leiter Migrationspolitik