Flankierende Massnahmen: Wirksame Verbesserungen beschliessen!

In der Bevölkerung nimmt das Unbehagen gegenüber der Personenfreizügigkeit zu. Travail.Suisse begrüsst die Beschlüsse der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-NR), die flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit zu verschärfen. Besonders wichtig ist die Einführung der Solidarhaftung von General- gegenüber ihren Subunternehmen. Zusätzlich fordert Travail.Suisse eine markante Erhöhung der Bussen und mehr verbindliche Mindestlöhne in Tieflohnbranchen. 23.04.2012, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik

Verstärkung der flankierenden Massnahmen beschliessen!

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden, erachtet die Anrufung der Ventilklausel als wenig wirksam. Zentral sind die Einführung einer wirksamen Solidarhaftung sowie die Erhöhung der Verwaltungsbussen. Zudem braucht es flächendeckende regionale oder branchenweite Mindestlöhne. 18.04.2012, Susanne Blank

Gleiche Rechte für alle legal in der Schweiz zugelassenen Ausländerinnen und Ausländer

Die Revision des Ausländergesetzes sieht mehr Mittel für die Integration vor. Das ist positiv. Abzulehnen sind hingegen die neuen Anforderungen, die Integration und Aufenthaltsrecht miteinander verknüpfen, denn sie verschärfen die Ungleichheiten zwischen den Angehörigen von EU-Ländern und jenen von Drittstaaten und wirken eher strafend als ermutigend. 05.03.2012, Denis Torche, Leiter Migrationspolitik

Der Mangel an Gesundheitspersonal zeigt, dass die Migrationspolitik an Bedingungen geknüpft werden muss

Das Manifest, das der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) und das Netzwerk Medicus Mundi Schweiz angesichts des Gesundheitspersonalmangels lanciert haben, zeigt hervorragend die Bedingungen auf, die auch Travail.Suisse für die Zulassungspolitik für Arbeitnehmende aus Drittstaaten fordert. 23.01.2012, Denis Torche, Leiter Ausländerpolitik

Zuwanderung muss gesellschaftlichen Bedürfnissen dienen

Der Arbeitskräftemangel ist die zentrale demografische Herausforderung für die Schweiz. Der Stärkung und Förderung der Arbeitnehmenden in der Schweiz muss deshalb höchste Priorität zukommen. Ebenfalls wichtig sind der freie Personenverkehr und die Zulassungspolitik gegenüber Drittstaaten. In beiden Bereichen sind jedoch Massnahmen nötig, welche die Übereinstimmung der Zuwanderung mit den Interessen der Gesamtbevölkerung sicherstellen. Nur wenn Löhne, Bildung und Integration nicht unter die Räder kommen, kann auch die Akzeptanz der Migrationspolitik in breiten Bevölkerungskreisen erhalten werden. 19.12.2011, Martin Flügel, Präsident

Zuwanderung aus Drittstaaten: Vertiefte Debatte über die Zulassungspolitik im Jahr 2012

Die Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens zum neuen Ausländer- und Integrationsgesetz hat die Festlegung von Kontingenten für Ausländerinnen und Ausländer aus Drittstaaten für 2012 in den Hintergrund gedrängt. Diese Thematik verdient jedoch, dass man sich schon jetzt damit befasst, denn der Bundesrat hat für nächstes Jahr eine vertiefte Debatte dazu angekündigt. 05.12.2011, Denis Torche

Integrationsbericht: Wenig Konkretes im Kampf gegen die Diskriminierung

Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation von 170'000 Arbeitnehmenden, nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass die Umsetzung der Integrationsmassnahmen Fortschritte macht. Es fehlen allerdings Massnahmen gegen die Diskriminierung von Migrantinnen und Migranten. 16.02.2011, Denis Torche

Die Fragen, die 2011 im Zentrum der Diskussionen stehen müssen

Die Initiative der SVP zur Ausschaffung «krimineller» Ausländer hat die wichtigste Frage, die sich die Schweiz im Bereich der Migration in den kommenden Jahren stellen muss, völlig in den Hintergrund gedrängt: Die Frage, wie die künftige Zulassungspolitik aussehen soll, damit es durch die Alterung der Bevölkerung nicht zu einem Mangel an qualifiziertem, aber auch an weniger qualifiziertem Personal kommt. 13.12.2010, Denis Torche

Bundesrat macht vor allem Kosmetik

Im Hinblick auf die Sondersession „Einwanderung“ im März präsentiert der Bundesrat ein Massnahmenpaket gegen Missbräuche im Rahmen der Personenfreizügigkeit. Die Massnahmen sind vor allem kosmetischer Art. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert vom Bundesrat, dass er auf die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt mit einer aktiven Arbeitsmarktpolitik und einer weiteren Verbesserung des Schutzinstrumentariums für die hiesigen Arbeitsbedingungen reagiert. 24.02.2010, Susanne Blank