3 Tage obligatorischer Weiterbildungsurlaub für alle

In Zeiten des raschen Wandels ist Weiterbildung der zentrale Faktor zur Stärkung aller Arbeitnehmenden, aber auch Voraussetzung für einen starken Wirtschaftsstandort Schweiz. Wer heute Weiterbildung machen will, muss zahlreiche zeitliche, finanzielle und organisatorische Hürden überwinden. Oft werden Weiterbildungstage und Beiträge nur den bereits gut Ausgebildeten gewährt, obwohl das lebenslange Lernen für alle propagiert wird. Travail.Suisse will optimale Weiterbildungs-Rahmenbedingungen für alle. Sie fordert daher drei Tage obligatorische Weiterbildung für alle.

Weiterbildungsgesetz: Für mehr Chancengleichheit!

Der Bundesrat schickt endlich einen Vorentwurf für ein Bundesgesetz über die Weiterbildung in die Vernehmlassung. Nun müssen wir dafür sorgen, dass dieses Gesetz allen eine echte Chance bietet, sich sozial und beruflich zu integrieren! 05.12.2011, Josiane Aubert, Vizepräsidentin Travail.Suisse

„Mehr gute Arbeit“: Avenir Suisse zur Zukunft der Arbeit

In der neuesten Ausgabe von Avenirsuisse Aktuell argumentiert Gerhard Schwarz gegen die „Dreiteilung“ des Lebens (Ausbildung, Erwerbsarbeit, Pension) und plädiert folgerichtig für mehr Freizeit und Ausbildung in den mittleren Lebensjahren. Werden seine Schlussfolgerungen konkretisiert, ergibt sich eine hohe Übereinstimmung mit den Forderungen von Travail.Suisse für „Mehr gute Arbeit“ (Kongress 2011). 21.11.2011, Martin Flügel

Problem des Zugangs zur Weiterbildung bleibt ungelöst

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, begrüsst, dass der Bundesrat endlich einen Vorschlag zu einem Weiterbildungsgesetz unterbreitet. Einige Probleme könnten mit diesem Gesetzesvorschlag sicher gelöst werden. Ob der Gesetzesvorschlag das grundlegende Problem des Zugangs zur Weiterbildung für Weiterbildungsferne zu lösen vermag, bleibt allerdings fraglich. 09.11.2011, Bruno Weber-Gobet

Mehr gute Arbeit als zentrales Thema für das Parlament

In den nächsten vier Jahren werden sich die Auswirkungen der Demografie auf dem Arbeitsmarkt akzentuieren. Der Arbeitskräftenotstand ist für Travail.Suisse die grösste Herausforderung der demografischen Entwicklung. Nur mit einer Stärkung der Arbeitnehmenden – mit mehr guter Arbeit also – wird die Schweiz Wohlstand und Lebensqualität erhalten können. Travail.Suisse erwartet von der BDP und der glp, dass sie ihre neue Verantwortung wahrnehmen und mithelfen, konstruktiven und mehrheitsfähigen Lösungen zum Durchbruch zu verhelfen. 07.11.2011, Martin Flügel

Obligatorische Weiterbildung: Chance oder Problem? (Zweiter Teil)

Im Rahmen eines Hearings der Expertenkommission zur Ausarbeitung eines eidgenössischen Weiterbildungsgesetzes hat Professor Uschi Backes-Gellner eine Bewertung von Instrumenten zur Förderung der Weiterbildungsbeteiligung vorgenommen . Dabei hat sie auch das Weiterbildungsobligatorium einer kritischen Wertung unterzogen. Nachdem wir im letzten Pressedienst auf den ersten Teil ihrer Überlegungen reagiert haben, so möchten wir heute auf den zweiten Teil eingehen. Es geht dabei vor allem um die Frage der Durchsetzung eines Obligatoriums. 28.03.2011, Bruno Weber-Gobet

Obligatorische Weiterbildung: Chance oder Problem?

Im Rahmen eines Hearings der Expertenkommission zur Ausarbeitung eines eidgenössischen Weiterbildungsgesetzes hat Professor Uschi Backes-Gellner eine Bewertung von Instrumenten zur Förderung der Weiterbildungsbeteili-gung vorgenommen . Dabei hat sie auch das Weiterbildungsobligatorium einer kritischen Wertung unterzogen. Travail.Suisse ist sehr dankbar für diese Stellungnahme. Es ist die erste Kritik, die sich auf eine inhaltliche Auseinandersetzung einlässt. Bisher begnügten sich die Kritiker mit einer grundsätzlichen Ablehnung, was vertiefte Diskussionen verunmöglicht. 07.03.2011, Bruno Weber-Gobet

Der Wert des Obligatoriums

Am 12. Januar 2011 fand in der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) des Nationalrates eine Anhörung und Diskussion zur parlamentarischen Initiative Fasel „Obligatorische Weiterbildung“ statt. Hinter der Idee des Obligatoriums steht das Anliegen, allen Arbeitnehmenden den Zugang zur Weiterbildung zu ermöglichen. Travail.Suisse ist überzeugt, dass das Obligatorium das beste Instrument darstellt, um das Paradox der Weiterbildung abzuschwächen. 17.01.2011, Bruno Weber-Gobet

Minimales Obligatorium als Basis für eine zukunftsgerichtete Weiterbildungspolitik

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) des Nationalrates wird sich Anfang des neuen Jahres mit der parlamentarischen Initiative Fasel „Obligatorische Weiterbildung (07.459)“ auseinandersetzen. Für Travail.Suisse sind die geforderten drei Tage obligatorische Weiterbildung pro Jahr, finanziert durch die Arbeitgeber, die notwendige minimale Basis für eine zukunftsgerichtete Weiterbildungspolitik der Schweiz. 13.12.2010, Bruno Weber-Gobet

Es fehlen quantitative Ziele

Die vom Bundesrat eingesetzte Expertenkommission hat begonnen, das Weiterbildungsgesetz zu entwickeln. Ein erstes Hearing mit den interessierten und betroffenen Kreisen hat stattgefunden. Travail.Suisse hat festgestellt, dass zwar viele Ziele vorliegen, aber kein einziges davon ist quantitativer Natur. 04.10.2010, Bruno Weber-Gobet

Lernfestival: Anstoss zur politischen Diskussion

Am 10./11. September 2010 findet zum sechsten Mal das Lernfestival in der Schweiz statt. Es ist ein wichtiger Promotionsanlass für die Weiterbildung. Travail.Suisse gratuliert den Veranstaltern für ihr langjähriges und konsequentes Engagement zugunsten der Weiterbildung. Das Lernfestival kann allerdings nicht die innovative, politische Arbeit im Weiterbildungsbereich ersetzen, welche die Schweiz braucht. 06.09.2010, Bruno Weber-Gobet