Gute Löhne

Travail.Suisse, Syna, Hotel & Gastro Union und Transfair präsentieren jeweils im Spätsommer ihre Lohnforderungen fürs folgende Jahr und ziehen im Winter Bilanz über die erreichten Resultate.

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege: Zeit, Geld und Infrastruktur als Voraussetzung

Die Delegierten von Travail.Suisse, der unabhängigen Dachorganisation von 170‘000 Arbeitnehmenden, fordern eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Angehörigenbetreuung. Das haben sie heute an ihrer Versammlung in Bern mit einer Resolution unterstrichen. Mit einer zweiten Resolution fordern sie das Parlament auf, die flankierenden Massnahmen zum freien Personenverkehr zu verschärfen und damit dem steigenden Druck auf die Löhne und Arbeitsbedingungen einen Riegel zu schieben. 11.05.2012, Therese Schmid

Mehr gute Arbeit ist die richtige Antwort auf die Krise

Mehr Schutz, mehr Lohn und mehr Rente – oder anders gesagt – mehr gute Arbeit: Das ist es, wofür wir dieses Jahr am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, auf die Strasse gegangen sind. Und das, unser Einsatz für mehr gute Arbeit, ist dringend notwendig. 07.05.2012, Martin Flügel, Präsident

Zum 1. Mai: Mehr gute Arbeit ist die richtige Antwort auf die Krise

Mehr Schutz, mehr Lohn und mehr Rente – oder anders gesagt – mehr gute Arbeit: Das ist es, wofür wir dieses Jahr am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, auf die Strasse gehen. Und das, unser Einsatz für mehr gute Arbeit, ist dringend notwendig. 30.04.2012, Martin Flügel

Flankierende Massnahmen: Wirksame Verbesserungen beschliessen!

In der Bevölkerung nimmt das Unbehagen gegenüber der Personenfreizügigkeit zu. Travail.Suisse begrüsst die Beschlüsse der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-NR), die flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit zu verschärfen. Besonders wichtig ist die Einführung der Solidarhaftung von General- gegenüber ihren Subunternehmen. Zusätzlich fordert Travail.Suisse eine markante Erhöhung der Bussen und mehr verbindliche Mindestlöhne in Tieflohnbranchen. 23.04.2012, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik

Die Bekämpfung von Lohndiskriminierung ist möglich!

Im Hinblick auf den Equal Pay Day, der in diesem Jahr am 7. März stattfinden wird, erinnert Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation von 170‘000 Arbeitnehmenden, daran, dass die Bekämpfung von Lohndiskriminierung für alle Unternehmen möglich ist. Das Beispiel der Tornos AG, einem im Jura tätigen Werkzeugmaschinenhersteller, sollte für alle KMU eine Aufforderung für eine Teilnahme am Lohngleichheitsdialog der Sozialpartner sein. Eine ausgezeichnete Art, die Sozialpartnerschaft umzusetzen und sich unerwarteter Ungleichheiten bewusst zu werden. 05.03.2012, Valérie Borioli Sandoz

1:12 Initiative: Berechtigte Notbremse gegen unverschämte Abzockerei

Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden, ist klar: In Sachen Managerlöhne haben die Selbstregulierung der Wirtschaft und die Politik total versagt. Die 1:12 Initiative ist eine berechtigte Antwort auf die ungebrochene Selbstbedienungsmentalität in der Chefetage. Travail.Suisse ist über deren schroffe Ablehnung durch den Bundesrat enttäuscht. 18.01.2012, Susanne Blank

Heterogene Lohnresultate in unsicheren Zeiten

Die Lohnverhandlungen 2011 spielten sich vor dem Hintergrund steigender wirtschaftlicher Unsicherheit ab. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, beurteilt die Ergebnisse der Lohnrunde als durchzogen. Die Löhne der Arbeitnehmenden steigen auf Anfang 2012 zwischen nominal 0.3 und 2.5 Prozent. 21.12.2011, Susanne Blank

Zuwanderung muss gesellschaftlichen Bedürfnissen dienen

Der Arbeitskräftemangel ist die zentrale demografische Herausforderung für die Schweiz. Der Stärkung und Förderung der Arbeitnehmenden in der Schweiz muss deshalb höchste Priorität zukommen. Ebenfalls wichtig sind der freie Personenverkehr und die Zulassungspolitik gegenüber Drittstaaten. In beiden Bereichen sind jedoch Massnahmen nötig, welche die Übereinstimmung der Zuwanderung mit den Interessen der Gesamtbevölkerung sicherstellen. Nur wenn Löhne, Bildung und Integration nicht unter die Räder kommen, kann auch die Akzeptanz der Migrationspolitik in breiten Bevölkerungskreisen erhalten werden. 19.12.2011, Martin Flügel, Präsident

Lohngleichheitsdialog: Allerletzte Chance

Die Zwischenbilanz des Lohngleichheitsdialogs fällt durchzogen aus. Die Anzahl der teilnehmenden Arbeitgeber ist klar unbefriedigend. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, steht zwar zu sozialpartnerschaftlichen Lösungen. Wenn aber die Arbeitgeber nicht mitmachen, dann muss der Staat gesetzliche Vorgaben umsetzen. Wie im Strassenverkehr, so auch bei der Lohngleichheit. Für die Arbeitgeber ist der Lohngleichheitsdialog also die allerletzte Chance. 14.11.2011, Martin Flügel

Mehr gute Arbeit als zentrales Thema für das Parlament

In den nächsten vier Jahren werden sich die Auswirkungen der Demografie auf dem Arbeitsmarkt akzentuieren. Der Arbeitskräftenotstand ist für Travail.Suisse die grösste Herausforderung der demografischen Entwicklung. Nur mit einer Stärkung der Arbeitnehmenden – mit mehr guter Arbeit also – wird die Schweiz Wohlstand und Lebensqualität erhalten können. Travail.Suisse erwartet von der BDP und der glp, dass sie ihre neue Verantwortung wahrnehmen und mithelfen, konstruktiven und mehrheitsfähigen Lösungen zum Durchbruch zu verhelfen. 07.11.2011, Martin Flügel