Ökologische Produktion und erneuerbare Energien

Die Wirtschaft muss ökologischer werden, denn hohe Umweltstandards garantieren den Erhalt unserer Lebensgrundlagen und fördern auch die Innovation in den Unternehmen, was sich positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit und die Schaffung neuer Arbeitsplätze auswirkt. Um gegen die Gefahren der Klimaerwärmung vorzugehen müssen drastische Energiesparmassnahmen getroffen und die erneuerbaren Energien stark gefördert werden.

Mangelnde Anerkennung der Rolle der Arbeitnehmenden

Der neuen Strategie Nachhaltige Entwicklung 2012-2015 kommt besondere Bedeutung zu, denn sie ist ein wichtiger Beitrag der Schweiz zur UNO-Konferenz für nachhaltige Entwicklung, die im Juni 2012 in Rio de Janeiro stattfindet (Rio+20). In der Strategie werden der Wert der Arbeit und die Rolle der Sozialpartner für die Herbeiführung von nachhaltigeren Produktionsmethoden zu wenig berücksichtigt. 07.02.2012, Denis Torche, Leiter Umweltpolitik

Recht ohne Grenzen

International tätige Firmen sollen die Menschenrechte und die Umwelt weltweit respektieren. Das fordern über 50 Organisationen, darunter Travail.Suisse und Brücke • Le pont mit der Kampagne „Recht ohne Grenzen“. 07.02.2012, Brücke • Le pont

Widersprüchliche Haltung des Bundesrates

Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation von 170'000 Arbeitnehmenden, bedauert, dass der Bundesrat mit der Cleantech-Initiative eine Initiative ablehnt, deren Ziele er eigentlich gutheisst. Tatsächlich will der Bundesrat mit seiner Energiestrategie 2050 die Ziele der Initiative mit einer zukunftsorientierten Energieversorgung weitgehend erfüllen. 25.01.2012, Denis Torche

Mehr gute Arbeit als zentrales Thema für das Parlament

In den nächsten vier Jahren werden sich die Auswirkungen der Demografie auf dem Arbeitsmarkt akzentuieren. Der Arbeitskräftenotstand ist für Travail.Suisse die grösste Herausforderung der demografischen Entwicklung. Nur mit einer Stärkung der Arbeitnehmenden – mit mehr guter Arbeit also – wird die Schweiz Wohlstand und Lebensqualität erhalten können. Travail.Suisse erwartet von der BDP und der glp, dass sie ihre neue Verantwortung wahrnehmen und mithelfen, konstruktiven und mehrheitsfähigen Lösungen zum Durchbruch zu verhelfen. 07.11.2011, Martin Flügel

Klimakonferenz in Durban vom 28.11 – 9.12. 2011: Für eine neue Verpflichtungsperiode und einen fairen Übergang

Die Klimakonferenz im südafrikanischen Durban ist wichtig, weil das Kyoto-Protokoll – das internationale Abkommen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen – nächstes Jahr ausläuft. Die Industriestaaten müssen die Grundlagen für eine neue Verpflichtungsperiode zur Reduktion der Treibhausgasemissionen nach 2020 schaffen. Ausserdem wird es immer dringlicher, dass sich auch Schwellenländer wie China oder Brasilien zu verbindlichen Zielen verpflichten. Fortschritte im Kampf gegen die Klimaerwärmung sind jedoch nur zu erzielen, wenn im Sinne eines fairen Übergangs auch die damit verbundenen Folgen für die Gesellschaft und die Beschäftigung berücksichtigt werden. 07.11.2011, Denis Torche

Mehr gute Arbeit dank sauberer Energie

Heute wird in Bern die Initiative „Neue Arbeitsplätze dank erneuerbarer Energien (Cleantech-Initiative)“ eingereicht. Travail.Suisse unterstützt diese Initiative und ist im Initiativkomitee vertreten. Der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden ist überzeugt, dass eine offensive Energiepolitik, wie sie von dieser Initiative gefordert wird, dem Werkplatz und Arbeitsmarkt Schweiz enorme Vorteile bringt. 06.09.2011, Denis Torche

Noch stärker auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien setzen

Der schwerwiegende Atomunfall in Japan wird der Entwicklung der sauberen Technologien weltweit zusätzlich Auftrieb verleihen. Damit die Schweizer Wirtschaft davon profitiert und neue Stellen entstehen, müssen wir für die Entwicklung erneuerbarer Energien in unserem Land wesentlich günstigere Rahmenbedingungen schaffen als bisher. Die Cleantech-Initiative ist dabei wegweisend. 28.03.2011, Denis Torche

Cleantech: mutloser Bundesrat

Mit den Massnahmen, die der Bundesrat zur Förderung der grünen Wirtschaft vorgesehen hat, wird es der Schweiz nicht gelingen, sich im Bereich der sauberen Technologien wieder unter den führenden Ländern zu positionieren. Umso wichtiger ist die Unterstützung für die Volksinitiative «Cleantech». Sie fördert die Innovation, den Industriestandort Schweiz und die Schaffung zukunftsträchtiger Arbeitsplätze. 25.10.2010, Denis Torche

CO2-Gesetz : mindestens eine positive Massnahme für die Beschäftigung

Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass der Nationalrat die Bedeutung einer Reduktion des Treibhausgasausstosses in der Schweiz erkannt hat. Die von der grossen Kammer verabschiedeten Massnahmen im Bereich des Strassenverkehrs sind indessen unerfreulich. 01.06.2010, Denis Torche