Beschäftigung und gute Löhne für alle

Travail.Suisse will Beschäftigung und gute Löhne für alle, weil Erwerbsarbeit mit einem anständigen Lohn einen wichtigen Beitrag zum Wohlstand für alle leistet, die Entscheidungsfreiheit des Einzelnen erhöht und der Integration in die und der Partizipation an der Gesellschaft förderlich ist. Travail.Suisse will gute Arbeitsbedingungen und genügend Ferien und Freizeit, weil die Arbeitsbedingungen, die Ferien und die Freizeit einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden leisten und genügend Freiräume zur eigenen Lebensgestaltung bieten sollen.

1:12 Initiative: Berechtigte Notbremse gegen unverschämte Abzockerei

Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden, ist klar: In Sachen Managerlöhne haben die Selbstregulierung der Wirtschaft und die Politik total versagt. Die 1:12 Initiative ist eine berechtigte Antwort auf die ungebrochene Selbstbedienungsmentalität in der Chefetage. Travail.Suisse ist über deren schroffe Ablehnung durch den Bundesrat enttäuscht. 18.01.2012, Susanne Blank

Der Scheinselbständigkeit einen Riegel schieben!

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden, ist besorgt. Um die schweizerischen Lohnbestimmungen zu umgehen, schicken viele ausländische Bauunternehmer ihre Angestellten als Scheinselbständige in die Schweiz. Diese Praktik ist gefährlich: Sie wirkt stark wettbewerbsverzerrend und kann das Lohngefüge der ganzen Branche untergraben. Travail.Suisse fordert deshalb griffige Massnahmen zur Bekämpfung der Scheinselbständigkeit, darunter die Möglichkeit eines sofortigen Arbeitsunterbruchs. 07.02.2012, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik

Mehr gute Arbeit als zentrales Thema für das Parlament

In den nächsten vier Jahren werden sich die Auswirkungen der Demografie auf dem Arbeitsmarkt akzentuieren. Der Arbeitskräftenotstand ist für Travail.Suisse die grösste Herausforderung der demografischen Entwicklung. Nur mit einer Stärkung der Arbeitnehmenden – mit mehr guter Arbeit also – wird die Schweiz Wohlstand und Lebensqualität erhalten können. Travail.Suisse erwartet von der BDP und der glp, dass sie ihre neue Verantwortung wahrnehmen und mithelfen, konstruktiven und mehrheitsfähigen Lösungen zum Durchbruch zu verhelfen. 07.11.2011, Martin Flügel

Initiative «6 Wochen Ferien» für alle: nötiger denn je

Die ersten bezahlten Ferientage gehen auf die 1930er-Jahre zurück, die geltenden 4 Wochen Ferien wurden 1984 im Obligationenrecht verankert. Auf 5 Wochen Ferien haben nur unter 20-Jährige und Lehrlinge einen gesetzlichen Anspruch. Die Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ verlangt 6 Wochen Ferien für alle, unabhängig von Alter, Branche und Ausbildung. 07.02.2012, Josiane Aubert, Vizepräsidentin Travail.Suisse

Mehr Ferien für eine gesündere Arbeitswelt

Hektik und Stress in der Arbeitswelt haben in den letzten 20 Jahren massiv zugenommen. Die Grenzen der Belastung sind erreicht oder überschritten. Viele Arbeitnehmende macht die Arbeit krank. Zudem belastet die Arbeit auch das Familienleben immer stärker. Damit sind angesichts der demografischen Entwicklung zentrale Faktoren einer zukunftsfähigen Schweiz betroffen. Mehr Ferien ermöglichen eine vollständige Erholung. So bleiben wir eher gesund. Mehr Ferien verbessern die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie und entsprechen einem starken Bedürfnis der Bevölkerung. Die Initiative ist heute der einzige Weg zu einer gesünderen Arbeitswelt. 23.01.2012, Martin Flügel, Präsident Travail.Suisse