Beschäftigung und gute Löhne für alle

Travail.Suisse will Beschäftigung und gute Löhne für alle, weil Erwerbsarbeit mit einem anständigen Lohn einen wichtigen Beitrag zum Wohlstand für alle leistet, die Entscheidungsfreiheit des Einzelnen erhöht und der Integration in die und der Partizipation an der Gesellschaft förderlich ist. Travail.Suisse will gute Arbeitsbedingungen und genügend Ferien und Freizeit, weil die Arbeitsbedingungen, die Ferien und die Freizeit einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden leisten und genügend Freiräume zur eigenen Lebensgestaltung bieten sollen.

Gegen Lohnungleichheit und Lohndiskriminierung

Der Monat März steht dieses Jahr im Zeichen verschiedener Events zum Thema Gleichstellung von Frau und Mann. Zwei Fragen stehen dabei im Zentrum: die Lohngleichheit und die Lohndiskriminierung. Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, erachtet Lohnungleichheiten als inakzeptabel, auch wenn sie zum Teil erklärbar sind. Lohndiskriminierungen bekämpft Travail.Suisse mit dem «Lohngleichheitsdialog». 08.03.2010, Valérie Borioli Sandoz

Voraussetzungen für eine bessere Zukunft schaffen

Der Schweizer Arbeitsmarkt befindet sich in einer tiefen Krise, die noch länger dauern wird. Um die katastrophalen Folgen abzuwenden, die Arbeitslosigkeit und Aussteuerung für die Betroffenen und die gesamte Gesellschaft mit sich bringen, fordert Travail.Suisse Sofortmassnahmen in der Arbeitslosenversicherung. Gleichzeitig bietet die Krise auch die Gelegenheit, auf dem Arbeitsmarkt strukturelle Verbesserungen zu erzielen. Diese Chance will Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden nutzen, um den Schweizer Arbeitsmarkt fit für die Zukunft zu machen. 08.03.2010, Martin Flügel

Roche: Die Managerlöhne steigen weiter – auch wegen Tamiflu

Tamiflu verhalf Roche trotz Krise zu einem guten Geschäftsjahr 2009. Profitiert davon haben vor allem die Manager, deren Löhne immer weiter in märchenhafte Dimensionen ansteigen. 02.03.2010, Susanne Blank & Yvonne Debrunner

Mehr als 125'000 Unterschriften für die Initiative "6 Wochen Ferien für alle"

Die Volksinitiative "6 Wochen Ferien für alle" ist zustande gekommen und wird am 26. Juni 2009 bei der Bundeskanzlei eingereicht. Mit der Initiative kämpfen Travail.Suisse und die angeschlossenen Mitgliedsverbände für die Erhöhung des gesetzlichen Mindestferienanspruchs von vier auf sechs Wochen pro Jahr. Mehr als 125'000 gesammelte Unterschriften verdeutlichen, dass für eine breite Bevölkerung Erholung als Ausgleich zur steigenden Arbeitsbelastung ein notwendiges Bedürfnis ist. 26.05.2009, Eva Linder