Credit Suisse: Lohnschere von 1:1812

Brady Dougan – CEO der Credit Suisse – sprengt in Bezug auf Gehalt und Lohnschere den Rahmen des bisher Gekannten. An der morgigen Generalversammlung der Credit Suisse wird über den Vergütungsbericht abgestimmt. Travail.Suisse erwartet ein Nein. 29.04.2010, Susanne Blank & Yvonne Debrunner

Swisscom: Managerlöhne reagieren auf Geschäftsgang

Die Managerlöhne der Swisscom reagieren auf den Geschäftsgang. Dies zeigen auch die Zahlen vom letzten Jahr. Über die lange Frist gesehen zeigt sich aber das übliche Bild: Die Entschädigungen der Teppichetagen steigen klar an. 27.04.2010, Susanne Blank & Yvonne Debrunner

ABB: Die Lohnschere schliesst sich

Der letztjährige Gewinner der „Travail.Suisse-Lohnschere“ hat den Kurs geändert: Nachdem sich die Lohnschere bei der ABB 2008 massiv geöffnet hatte, schliesst sie sich in diesem Jahr um fast 70 Prozent. Ein Teil des Rückgangs lässt sich durch die wegfallende Antrittsentschädigung von CEO Joe Hogan erklären. 26.04.2010, Susanne Blank & Yvonne Debrunner

Nestlé: Bulcke arbeitet für weniger Geld

Die Löhne der Nestlé-Konzernleitung stagnieren. Zusammen mit dem höheren Tiefstlohn, führt dies zu einer sich leicht schliessenden Lohnschere. Auffällig ist ausserdem, dass CEO Paul Bulcke für sein Amt deutlich weniger verdient als sein Vorgänger Peter Brabeck. Gute Führungskräfte sind also auch für etwas weniger Geld zu finden. 15.04.2010, Susanne Blank & Yvonne Debrunner

Mit Grübel öffnet sich die Lohnschere um 753 Prozent!

Erst vor gut einem Jahr musste die UBS mit Staatsgeldern gerettet werden. 2009 schrieb sie noch immer einen Verlust von 2.7 Mia. Die Geschäftsleitung aber bezieht längst wieder Millionenboni. Travail.Suisse erwartet, dass bei der Konsultativabstimmung an der morgigen Generalversammlung ein Zeichen gegen diese Entwicklung gesetzt wird. 13.04.2010, Susanne Blank & Yvonne Debrunner

Clariant: Massenentlassungen beim Personal – Millionen für Manager

Clariant schrieb im letzten Jahr 194 Mio. Franken Verlust. Von dieser Entwicklung betroffen sind einzig die Mitarbeitenden. Während sie um ihre Stellen fürchten, beziehen die Manager horrende Gehälter. So hat sich das Gehalt des CEO innerhalb des letzten Jahres um 125 Prozent auf 8.4 Mio. Franken erhöht. 29.03.2010, Susanne Blank & Yvonne Debrunner

Post: Konzernleitungslöhne bleiben konstant

Die Post hat trotz personellen Turbulenzen ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Die Löhne der Konzernleitung sind konstant geblieben. Der Mindestlohn stieg weiter an. Wie Travail.Suisse anerkennend feststellt, ist die Schere zwischen den Löhnen der Konzernleitungsmitglieder und den Tiefstlöhnen konstant geblieben. 24.03.2010, Susanne Blank & Yvonne Debrunner

Georg Fischer: Die Krise drückt die Managerlöhne

Der allgemeine Rückgang der Managerlöhne zeigt, dass diese bei Georg Fischer auf den Geschäftsgang reagieren und einen gewissen Bezug zur Realität haben. Trotzdem sind 1.2 Mio. Franken für den CEO sehr viel Geld, wenn der Konzern 238 Mio. Verlust schreibt und knapp 500 Stellen abbaut. 24.03.2010, Susanne Blank, Susanne Blank & Yvonne Debrunner

Schindler: Stellenabbau trotz Rekordergebnis

Travail.Suisse stellt fest, dass der Schindler-Konzern in Sachen Lohnpolitik einen Schritt in die richtige Richtung macht. Verglichen mit den Vorjahren hat sich das Drehen der Managerlohnspirale bei Schindler 2009 verlangsamt. Überaus stossend ist allerdings, dass Schindler im letzten Jahr Stellen abgebaut hat, gleichzeitig aber zum zweiten Mal in Folge ein Rekordergebnis schrieb. 15.03.2010, Susanne Blank & Yvonne Debrunner

Roche: Die Managerlöhne steigen weiter – auch wegen Tamiflu

Tamiflu verhalf Roche trotz Krise zu einem guten Geschäftsjahr 2009. Profitiert davon haben vor allem die Manager, deren Löhne immer weiter in märchenhafte Dimensionen ansteigen. 02.03.2010, Susanne Blank & Yvonne Debrunner