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 <title>Travail.Suisse - Abstimmungen</title>
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 <title>Druck am Arbeitsplatz bestätigt – Kampagne läuft erst an</title>
 <link>http://www.travailsuisse.ch/de/node/3075</link>
 <description>Bereits seit Wochen fahren die Gegner der Initiative „6 Wochen Ferien“ mit Plakaten und Inseraten ihre Kampagne. Dabei drohen sie mit Arbeitsplatzabbau und betreiben mit viel Geld pure Angstmacherei. Dank der Übergangsfrist von sechs Jahren betragen die jährlichen Mehrkosten nämlich nur 0.3 Lohnprozent. Dieser moderate Anstieg bis 2018 wird durch die steigende Produktivität längstens wettgemacht und führt zu keinem Abbau von Arbeitsplätzen. Das Argument ist also schlicht ökonomisch falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar bestätigt wird durch die Umfrage hingegen, dass die Arbeitnehmenden in der Schweiz massiv unter Druck stehen. Die Kosten der zu hohen Arbeitsbelastung betragen 10 Mia. Franken jährlich. Das ist belegt und eindeutig zu viel. Angesichts der grossen Bedeutung erholter und motivierter Arbeitnehmender für die Schweizer Wirtschaft ist die Erhöhung des Ferienanpruchs eine ökonomisch notwendige und sinnvolle Investition in einen zentralen Standortfaktor der Schweizer Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Travail.Suisse steht zusammen mit allen angeschlossenen Verbänden und unterstützenden Organisationen erst am Anfang der Kampagne. In den Wochen bis zur Abstimmung werden wir vor allem mit vielen Aktionen auf der Strasse Präsenz markieren. Wir sind überzeugt, dass wir mit unseren guten Argumenten und im persönlichen Kontakte viele Menschen mobilisieren können und so das Ruder herumreissen werden. 
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 <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 17:20:17 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Maja Tanner</dc:creator>
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 <title>Ferientage in der Schweiz: Ungerecht und ungenügend </title>
 <link>http://www.travailsuisse.ch/de/node/3073</link>
 <description>Auch im Jahr 2010 haben schweizerischen Durchschnitt alle Arbeitnehmenden unverändert fünf Wochen Ferien im Jahr. Beim näheren Hinschauen stechen Ungerechtigkeiten ins Auge. &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
Kader und Gutverdienende haben mehr Ferien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Leute in Kaderpositionen und Akademiker haben mehr Ferien als normale Angestellte. Dasselbe wiederholt sich bei den Einkommensklassen: Wer viel verdient hat viele Ferien. Oftmals wird argumentiert, dass Arbeitnehmende, die kaum Überstunden kompensieren dafür mehr Ferientage erhalten, als diejenigen, die Überstunden kompensieren. Diese Behauptung stimmt nicht. Unabhängig davon, ob Überstunden kompensiert werden oder nicht, gibt es kaum Unterschiede bei den Ferientagen. Viel gearbeitet wird also überall – in allen Berufen, Positionen, Branchen und Einkommensklassen – mehr Ferien haben aber nur Kader und Leute mit hohen Einkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ferienalarm bei der mittleren Altersgruppe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Auffallend ist, dass 40 Prozent der mittleren Altersgruppe (20-49 Jährigen) weniger als fünf Wochen Ferien haben. Bei diesen Arbeitnehmenden ist die Problematik der langfristigen Leistungsfähigkeit und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie am dringlichsten. Ist es doch genau diese Altersgruppe, die am stärksten dem steigenden Termin- und Flexibilisierungsdruck ausgesetzt ist. Die seco-Stressstudie zeigt, dass in dieser Alterskategorie der Stress überdurchschnittlich zunimmt. Allein aus demografischen Gründen ist es aber absolut notwendig, zu diesen Arbeitnehmenden Sorge zu tragen und ihre Leistungsfähigkeit und Motivation auch für die nächsten zehn bis zwanzig Jahre zu erhalten. Dazu brauchen auch sie regelmässige längere Ruhepausen zur Regeneration und mehr frei verfügbare Zeit zur Vereinbarkeit der verschiedenen Lebensbereiche Beruf und Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ beseitigt die vorhandenen Ungerechtigkeiten und erlaubt den Arbeitnehmenden ihre Leistungsfähigkeit und Motivation bis zur Pensionierung zu erhalten.
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 <pubDate>Fri, 27 Jan 2012 13:22:19 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Maja Tanner</dc:creator>
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 <title>Mehr Ferien für eine gesündere Arbeitswelt</title>
 <link>http://www.travailsuisse.ch/de/node/3068</link>
 <description>Ein Erwerbsleben dauert in der Schweiz vom Einstieg bis zur Pensionierung 40 bis 50 Jahre. Wer einen Marathon überstehen und gesund ins Ziel kommen will, der muss haushälterisch umgehen mit seinen Kräften. Genau darum geht es bei der Initiative „6 Wochen Ferien für alle“: um den haushälterischen, sprich ökonomischen Einsatz der Kräfte. Und zwar der Arbeitskräfte, also der Menschen aus Fleisch und Blut. Der gesunde und faire Umgang mit den Menschen in unserer Arbeitswelt ist das zentrale Thema der Initiative „6 Wochen Ferien für alle“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Grenzen der Belastbarkeit sind überschritten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Umgang der Wirtschaft mit den Arbeitnehmenden weder ökonomisch noch gesund:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Hohe Arbeitsbelastung macht krank und kostet 10 Mia. Franken pro Jahr: &lt;/strong&gt;Eine Umfrage des Schweizer Fernsehens hat Anfang Jahr gezeigt, dass der grösste Teil der Arbeitnehmenden in der Schweiz zufrieden sind mit ihrer Arbeit. Das ist wunderbar. Die gleiche Umfrage hat aber auch gezeigt, dass ein Drittel der Arbeitnehmenden am Arbeitsplatz unter zu hohem Druck leidet. Dieses Ergebnis stimmt präzise überein mit der Stressstudie des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco). Dort steht auch, dass sogar 80 Prozent der Erwerbstätigen durchgehend unter Termindruck arbeiten. Dieser Anteil ist allein in den letzten zehn Jahren um zehn Prozent gestiegen. Diese Belastung hat gesundheitliche und finanzielle Folgen. Verschleisserscheinungen wie Schlafprobleme, chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Probleme nehmen zu. Die Kosten der hohen Arbeitsbelastung beziffert das Seco auf zehn Milliarden Franken pro Jahr. Die Suva bezeichnet in ihrer Zukunftsstudie den Stress sogar als grösstes Arbeitsplatzrisiko der Zukunft.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Hohe Arbeitsbelastung verdrängt Familienleben und soziales Engagement: &lt;/strong&gt;Bei vielen Arbeitnehmenden wird das ganze Leben von der Arbeit dominiert. Flexible Arbeitszeiten und Überstunden greifen immer tiefer in das Privatleben hinein. Wegen der fehlenden Abgrenzung von der Arbeit wurde das Jahr 2012 bereits als „Jahr des Burnouts“ bezeichnet. Klar ist, dass es immer schwieriger wird, Arbeitsleben und Familienleben unter einen Hut zu bringen. Die Belastung am Arbeitsplatz wird in die Familie getragen, mit allen negativen Folgen für die Partnerschaft und die Kinder. Zudem fehlt die Zeit, um neben der Arbeit auch soziale Engagements wahrzunehmen, z.B. als Eltern, im Dorf oder im Quartierleben, in einem Sportverein etc. Diese Aktivitäten sind aber gesellschaftlich mindestens so wichtig wie die Wirtschaft.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Hohe Arbeitsbelastung verkürzt das Arbeitsleben:&lt;/strong&gt; Wegen der steigenden Belastung am Arbeitsplatz können bereits heute immer weniger Menschen bis zur Pensionierung arbeiten. Mit 63 Jahren ist nur noch die Hälfte der Menschen erwerbstätig. Ungefähr 20 Prozent der Männer vor der Pensionierung beziehen eine IV-Rente. Rund 40 Prozent der vorzeitigen Pensionierungen erfolgen aus gesundheitlichen Gründen. Diesen „Verschleiss“ von Arbeitskräften können wir uns nicht mehr leisten. In den nächsten Jahren wächst aus demografischen Gründen nur noch die Zahl der älteren Arbeitnehmenden. Wir müssen also Sorge tragen zu den Arbeitskräften, und zwar jetzt, nicht erst dann, wenn es zu spät ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mehr Ferien: Ein wichtiger Schritt zu einer gesünderen Arbeitswelt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ werden diese Probleme nicht alle auf einen Schlag gelöst. Mehr Ferien tragen aber zu einer besseren Balance zwischen Belastung und Erholung, zwischen Arbeit und Freizeit bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Mehr Ferien sind positiv für Gesundheit und langfristige Leistungsfähigkeit: &lt;/strong&gt;Die Arbeitsmedizin hat schon lange nachgewiesen, dass nur längere Arbeitsunterbrüche von zwei bis drei Wochen eine vollständige Erholung ermöglichen. Mit dem heutigen gesetzlichen Ferienanspruch von vier Wochen ist das eine Illusion. Eine regelmässige, vollständige Erholung verhindert langjährige Überbelastungen und chronische Krankheiten, die gerade bei älteren Arbeitnehmenden oft zu Arbeitsunfähigkeit führen. Wer Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Alter verbessern will,  wer will, dass die Menschen im Marathon ans Ziel kommen, der muss auf dem ganzen Weg die nötigen Pausen bereit stellen.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Mehr Ferien verbessern Vereinbarkeit mit Familienleben und sozialem Engagement: &lt;/strong&gt;Eltern brauchen viel Zeit für ihre wichtige Aufgabe. Schulkinder haben 13 Wochen Ferien. Dazu kommen Arzt- und andere Termine der Kinder, für die die Eltern freie Zeit einsetzen müssen. Mehr Ferien bringen eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Arbeit und Familie und reduzieren damit auch den Stress in der Partnerschaft. Darüber hinaus ermöglicht mehr freie Zeit mehr freiwilliges Engagement, zum Beispiel in der Schule, im Quartier, im Verein etc. Wie der Glücksforscher und Ökonomieprofessor Bruno S. Frey gezeigt hat, ist genug Zeit für Familie, Freunde und Freiwilligenarbeit zentral für das Glück der Menschen. Mehr Ferien heisst deshalb auch mehr Glück.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Mehr Ferien sind zeitgemäss und bedürfnisgerecht: &lt;/strong&gt;Die Belastung bei der Arbeit ist in den letzten 25 Jahren nicht nur gestiegen, sie hat sich auch verändert. Heute und in Zukunft stehen vor allem die gestiegenen psychischen Anforderungen im Vordergrund. Zeitdruck, Hektik und hohe Flexibilität sind die Herausforderungen. Egal ob im Büro, auf dem Bau oder in der Industrie. Tägliche oder wöchentliche Arbeitszeitreduktionen sind in dieser neuen Arbeitswelt kaum noch zielführend. Das gilt sowohl für die Erholung der Arbeitnehmenden als auch für die Unternehmen, die sich Flexibilität wünschen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Gemäss einer repräsentativen Umfrage von Travail.Suisse ist der Bevölkerung der Zusammenhang zwischen Ferien und Gesundheit klar und der Wunsch nach mehr Ferien gross: Über 80 Prozent der Erwerbstätigen sind der Meinung, dass mehr Ferien zu ihrer Gesundheit beitragen, und fast 90 Prozent der Erwerbstätigen halten mehr als vier Wochen Ferien für angemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Ferien sind eine wirksame, eine gezielte und eine moderne Antwort auf die hohen Belastungen in der Arbeitswelt von heute und morgen. Nachdem das Parlament alle anderen Vorschläge für mehr Erholung und Ausgleich für die Arbeitnehmenden abgelehnt hat, ist die Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ der einzige Weg zu einer gesünderen Arbeitswelt mit leistungsfähigeren und glücklicheren Menschen. &lt;br /&gt;
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 <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 10:43:31 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Therese Schmid</dc:creator>
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<item>
 <title>6 Wochen Ferien für alle: einzige Möglichkeit für besseren Ausgleich und mehr Erholung</title>
 <link>http://www.travailsuisse.ch/de/node/3060</link>
 <description>&lt;p&gt;
Bundesrätin Sommaruga weiss, dass die Belastung am Arbeitsplatz in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen hat. Sie anerkennt, dass nur gesunde und leistungsfähige Arbeitnehmende gute Leistungen erbringen können. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Bundesrat stellt dennoch die zusätzlichen Lohnkosten und die zusätzliche Belastung der Arbeitnehmenden in den Vordergrund. Dabei darf nicht vergessen werden, 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
• dass sich die jährlichen Kosten des Stresses jährlich auf 10 Milliarden Franken belaufen. Diese werden von der Gesellschaft getragen. Das können wir uns nicht leisten. Mehr Zeit für Erholung ist dringend notwendig. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
• dass die Arbeitsproduktivität in den vergangenen Jahren um rund 20 Prozent zugenommen hat. Die Löhne sind im gleichen Zeitraum um gerade mal 4 Prozent gestiegen. Eine gerechte Beteiligung am Produktivitätsfortschritt in Form von mehr Ferien ist längstens verdient. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
• dass eine Übergangsfrist von 6 Jahren vorgesehen ist. Eine zusätzliche Ferienwoche bedeutet pro Jahr eine Erhöhung der Lohnsumme um knapp 0.4 Prozent – das ist wirtschaftlich verkraftbar. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
• dass der Stress am Arbeitsplatz in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird. Mehr Ferien bieten die Möglichkeit, immerhin einen gewissen Ausgleich zu erreichen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
• dass die Anzahl der Ferientage nichts mit der internationalen Konkurrenzfähigkeit zu tun hat. Sowohl in der wettbewerbsfähigen Exportindustrie als auch in der Binnenwirtschaft gibt es bereits heute fortschrittliche Ferienregelungen. Es ist eine Frage des Willens, gute Arbeitsbedingungen zu gewähren. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
• dass nur rund 40 Prozent der Arbeitnehmenden Gesamtarbeitsverträgen unterstehen. Das Thema der Erholung und der Leistungsfähigkeit darf aber nicht nur für eine Minderheit auf Ebene der Sozialpartnerschaft gelöst werden. Es braucht für alle eine Verbesserungen des minimalen Ferienanspruchs. 
&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Tue, 17 Jan 2012 14:02:09 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Maja Tanner</dc:creator>
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</item>
<item>
 <title>Mehr Ferien für eine gesündere Arbeitswelt</title>
 <link>http://www.travailsuisse.ch/de/node/3053</link>
 <description>&lt;p&gt;
Der Druck am Arbeitsplatz hat stark zugenommen. 80 Prozent der Arbeitnehmenden stehen unter Stress. Die Work-Life Balance gerät in Schieflage. Immer mehr Arbeitnehmende werden krank, brennen aus und sind nicht in der Lage, bis zum ordentlichen Pensionsalter zu arbeiten. Die Kosten der hohen Arbeitsbelastung betragen zehn Milliarden Franken pro Jahr. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Grenzen der Belastbarkeit sind erreicht. Die Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ trägt zu einer besseren Balance zwischen Belastung und Erholung, zwischen Arbeit und Freizeit bei.
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Mehr Ferien sind positiv für Gesundheit und langfristige Leistungsfähigkeit: &lt;br /&gt;
	&lt;/strong&gt;Die Arbeitsmedizin hat nachgewiesen, dass nur längere Arbeitsunterbrüche von zwei bis drei Wochen eine vollständige Erholung ermöglichen. Mit dem heutigen gesetzlichen Ferienanspruch von vier Wochen ist das eine Illusion. Eine regelmässige, vollständige Erholung verhindert langjährige Überbelastungen und chronische Krankheiten, die gerade bei älteren Arbeitnehmenden oft zu Arbeitsunfähigkeit führen. Wer will, dass die Menschen im Marathon ans Ziel kommen, der muss auf dem ganzen Weg die nötigen Pausen bereit stellen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Mehr&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Ferien&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;verbessern&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Vereinbarkeit&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;mit&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Familienleben&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;und&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;sozialem&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Engagement&lt;/strong&gt;: Mehr frei verfügbare Zeit bringt eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Arbeit und Familie und reduziert damit auch den Stress in der Partnerschaft. Darüber hinaus ermöglicht mehr freie Zeit mehr freiwilliges Engagement, zum Beispiel in Vereinen oder in der Wohngemeinde. &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Mehr&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Ferien&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;sind&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;verdient&lt;/strong&gt;: &lt;br /&gt;
	Zwischen 1992 und 2007 ist die Arbeitsproduktivität der Arbeitnehmenden in der Schweiz um mehr als 21 Prozent gestiegen, die Reallöhne haben aber nur um gut vier Prozent zugelegt. Die Differenz von über 17 Prozent zeigt, dass die Arbeitnehmenden in der Schweiz heute für den gleichen Lohn viel mehr leisten als vor 15 Jahren. Mehr Ferien, ist eine faire Beteiligung am starken wirtschaftlichen Fortschritt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
Die Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ wurde Ende 2007 von den Verbänden von Travail.Suisse Syna, Angestellte Schweiz, Hotel&amp;amp;Gastro Union, transfair, SCIV, OCST, fh-ch, ARLD, Angestellte Drogisten Suisse, PV fedpol und Vucas sowie dem VSPB  lanciert und Mitte 2009 eingereicht. Nachdem das Parlament alle anderen Vorschläge für mehr Erholung und Ausgleich für die Arbeitnehmenden abgelehnt hat, ist sie der einzige Weg zu einer gesünderen Arbeitswelt mit leistungsfähigeren und glücklicheren Menschen.
&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Fri, 13 Jan 2012 10:07:55 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Maja Tanner</dc:creator>
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</item>
<item>
 <title>Umfrage: Bevölkerung wünscht mehr Ferien</title>
 <link>http://www.travailsuisse.ch/de/node/3045</link>
 <description>Am 11. März entscheidet die Stimmbevölkerung an der Urne über die Initiative „6 Wochen Ferien für alle“. Trotz wirtschaftlichen Hiobsbotschaften und Eurokrise liegt die Zustimmung zu dieser Initiative stabil bei ungefähr 60 Prozent. Vor allem die Erwerbstätigen (60%), die Familien mit Kindern (66%) und die Jungen (77%) sagen deutlich Ja zu mehr Ferien.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
Brisanter Generationenkonflikt kündigt sich an&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Erwerbstätigen aller Alterskategorien der Initiative zustimmen, hat sie bei den Pensionierten keine Ja-Mehrheit (39% Ja, 49% Nein). Wenn jene, die nicht mehr arbeiten müssen, den Erwerbstätigen die wohl verdienten Ferien verweigern, dann kündigt sich ein brisanter Generationenkonflikt an.&lt;br /&gt;
</description>
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 <pubDate>Sun, 08 Jan 2012 14:10:23 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Therese Schmid</dc:creator>
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 <title>Weniger Ferien bis 40, mehr Ferien ab 60</title>
 <link>http://www.travailsuisse.ch/de/node/3042</link>
 <description>&lt;p&gt;
Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170&#039;000 Arbeitnehmenden, hat bereits 2010 die Ferienregelungen vieler Gesamtarbeitsverträge und Personalreglemente der öffentlichen Hand analysiert und die Ergebnisse unter www.ferienrechner.ch publiziert. Jetzt ist die Analyse aktualisiert worden (vgl. einige ausgewählte Beispiele im Anhang). Zusammen mit der Aktualisierung wurden die Veränderungen analysiert. Die Ergebnisse sind ernüchternd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
Insgesamt wenige Veränderungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten analysierten GAV oder Personalverordnungen haben keine Veränderungen stattgefunden. So zum Beispiel bei den meisten Kantonen und Städten, aber auch in den GAV von Coop und Migros, der Bankangestellten Schweiz oder der Maschinenindustrie. Ausnahmen sind der Landes-GAV des Gastgewerbes, der neu 5 Wochen Ferien für alle Arbeitnehmenden vorsieht, sowie der GAV der SBB-Cargo mit einer bescheidenen Erhöhung von 25 auf 26 Tage. Im GAV des Bauhauptgewerbes gibt es eine Verbesserung für die älteren Arbeitnehmenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weniger Ferien bis 40 Jahre&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen GAV und Kantonen sind die Ferienansprüche sogar teilweise gesenkt worden. So zum Beispiel im L-GAV Metallgewerbe von 25 auf 22 Tage für alle Arbeitnehmenden, im Maschinenbau von 25 auf 22 Tage für die 20- bis 30-Jährigen resp. 23 Tage für die 30- bis 40- Jährigen oder im GAV der Möbelindustrie Schweiz von 25 auf 20 Tage für die 20- bis 40-Jährigen resp. 21 Tage für die 40- bis 50-Jährigen. Der Kanton Aargau hat den Ferienanspruch der 20 bis 40-Jährigen von 25 auf 22 Tage gesenkt, der Kanton Appenzell Innerrhoden sogar für alle 20- bis 50-Jährigen von 25 auf 20 Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Etwas mehr Ferien für ältere Arbeitnehmende&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige wenige Verbesserungen sind für ältere Arbeitnehmende feststellbar. So steigt der Ferienanspruch im GAV der Zürcher Handelsfirmen neu ab 60 Jahren jedes Jahr um einen Tag. Einer Erhöhung von 25 auf 30 Tage gab es ab 60 Jahren bei der Swisscom, in der grafischen Industrie und in der Gebäudetechnik und ab 50 Jahren im GAV Gerüstbau Schweiz sowie im Landesmantelvertrag des Bauhauptgewerbes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Verbesserungen für ältere Arbeitnehmende sind zwar zu begrüssen und zeigen, dass der Erholungseffekt auch von den Arbeitgebern anerkannt wird. Wenn aber präventiv chronische Überbelastungen verhindert und damit die Gesundheit geschützt werden soll, kommen sie zu spät und sind nicht mehr wirkungsvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
Nur ca. 40 Prozent der Arbeitnehmenden unterstehen GAV&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Ferienansprüchen gemäss Gesamtarbeitsverträgen ist zu beachten, dass nur gut 40 Prozent der Arbeitnehmenden in der Schweiz einem GAV unterstehen. Für alle anderen sind nur die vier Wochen gesetzlicher Ferienanspruch garantiert. Alles, was darüber hinaus geht, beruht auf dem Goodwill des Arbeitgebers und kann von diesem jederzeit gestrichen werden. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
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&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Die vollständigen
Ergebnisse zu 220 Gesamtarbeitsverträgen sowie den Personalreglementen aller
Kantone und vieler grösserer Städte sind ab dem 11. Januar 2012  auf &lt;a href=&quot;/&quot;&gt;www.travailsuisse.ch&lt;/a&gt; verfügbar.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 11:20:29 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Therese Schmid</dc:creator>
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 <title>Liebe Hoteliers: Ferien schaffen Arbeit!</title>
 <link>http://www.travailsuisse.ch/de/node/3038</link>
 <description>&lt;p&gt;
Anlässlich einer Einladung der Parlamentarierinnen und Parlamentarier hat hotelleriesuisse heute Frau Nationalrätin Barbara Schmid-Federer zur „tourismusfreundlichsten“ Parlamentarierin gewählt. Begründet wird diese Wahl unter anderem damit, dass Frau Schmid-Federer die Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ abgelehnt habe, die am 11. März 2012 zur Abstimmung kommt. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das ist doch eine erstaunliche Stellungnahme für einen Berufsstand, der von den Ferien der anderen lebt. Kommt hinzu, dass hotelleriesuisse im gleichen Atemzug Ausgleichsmassnahmen für den starken Franken fordert. Dabei sind Schweizer Gäste wohl die beste solche Massnahme. Mehr Ferien in der Schweiz vergrössern das Potenzial an wechselkursresistenten Kunden. Oder kurz gesagt: Mehr Ferien schaffen Arbeit.
&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Tue, 20 Dec 2011 13:59:15 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Maja Tanner</dc:creator>
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<item>
 <title>Ja zur Buchpreisbindung, Nein zur Bauspar-Initiative</title>
 <link>http://www.travailsuisse.ch/de/node/3025</link>
 <description>&lt;p&gt;
An seiner Sitzung vom 7. Dezember 2011 hat sich der Vorstand von Travail.Suisse mit den Vorlagen, die am 11. März 2012 neben der eigenen Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ zur Abstimmung kommen werden, befasst. Er hat beschlossen, das Bundesgesetz über die Buchpreisbindung zur Annahme zu empfehlen. Die Buchpreisbindung gewährleistet ein vielfältiges Büchersortiment zu guten Preisen. Die Erfahrungen in anderen Ländern zeigen, dass der Wegfall der Buchpreisbindung zwar einige wenige Bücher verbilligt (Bestseller), alle anderen Bücher aber verteuert, was über kurz oder lang zu einer Ausdünnung des Sortiments führt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die sogenannte Bauspar-Initiative empfiehlt der Vorstand von Travail.Suisse zur Ablehnung. Von steuerlich abzugsfähigen Bauspareinlagen würden vor allem die Besserverdienenden profitieren, die auch ohne diese Einlagen bauen können. Steuerausfälle hingegen fallen überall an und müssen kompensiert werden. Zudem bestehen mit den Vorbezugsmöglichkeiten aus der beruflichen und der gebundenen Vorsorge (2. Säule und Säule 3a) bereits steuerlich privilegierte Instrumente zur Förderung von Wohneigentum. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Zum Bundesbeschluss über die Volksinitiative „Für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls“ und zur Volksinitiative „Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen“ fasst Travail.Suisse keine Parole.
&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Thu, 08 Dec 2011 16:25:39 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Maja Tanner</dc:creator>
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 <title>Travail.Suisse sagt JA zur Waffenschutzinitiative</title>
 <link>http://www.travailsuisse.ch/de/node/2621</link>
 <description>Die Volksinitiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“ fordert, dass nur noch Personen, die einen Nachweis zur Notwendigkeit mitbringen und die erforderliche Fähigkeit zum Umgang mit Waffen besitzen, eine Waffe erwerben, besitzen, tragen und gebrauchen dürfen. Zudem soll der Bund ein eidgenössisches Register für Schusswaffen führen. Ausserhalb des Militärdienstes dürfen die Waffen ausschliesslich in gesicherten Räumen der Armee aufbewahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bestimmungen können nach Meinung des Vorstandes von Travail.Suisse massgeblich dazu beitragen, den Schutz der Bevölkerung vor Waffenmissbrauch zu erhöhen. Waffen werden nicht nur benutzt, um zu töten und zu verletzen; sie werden auch dazu verwendet, Menschen zu bedrohen und einzuschüchtern. Insbesondere im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt, die sich vor allem gegen Frauen richtet und damit auch viele Kinder in Mitleidenschaft zieht, spielen Waffen nach wie vor eine grosse Rolle. Es ist deshalb unabdingbar, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, mit denen der verantwortungsvolle Umgang mit Waffen sichergestellt und der Waffenmissbrauch wirkungsvoll eingedämmt werden kann. In diesem Sinne empfiehlt der Vorstand die Initiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“ zur Annahme.
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 <pubDate>Wed, 15 Dec 2010 16:03:08 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Maja Tanner</dc:creator>
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