Eine gerechtere Globalisierung

Die Schweiz muss sich in den internationalen Institutionen wie der Welthandelsorganisation (WTO), dem Internationalen Währungsfond (IMF) oder der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) für mehr Kohärenz zwischen der Handelsliberalisierung, den grundlegenden Arbeitsnormen und dem Umweltschutz einsetzen. So kann das Ziel einer stabileren und gerechteren Welt erreicht werden, in welcher nicht nur eine Minderheit, sondern eine Mehrheit von den Vorteilen der Globalisierung profitiert.

Der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit muss höchste Priorität haben

Der G20-Gipfel von Pittsburgh ist ein zusätzlicher Schritt in Richtung einer willkommenen stärkeren Lenkung der Wirtschaft und der Finanzen. Das Streben der G20-Länder, ihre öffentlichen Ausgaben bis zum Eintritt eines dauerhaften Aufschwungs anzukurbeln, ist die Grundvoraussetzung für Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt und im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. 05.10.2009, Denis Torche

Der Abbau der Arbeitnehmerrechte in der EU betrifft auch uns!

Am 16. Dezember 2008 wird in Strassburg eine Kundgebung des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB) stattfinden. Das Europäische Parlament wird damit dazu aufgerufen, die in der Revision der Arbeitszeitrichtlinie vorgesehenen Verschlechterungen abzulehnen. Travail.Suisse ist über die Gewerkschaft Syna mit einer Delegation von etwa fünfzig Demonstrantinnen und Demonstranten in Strassburg vertreten. 09.12.2008, Denis Torche

Bilaterale Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und den Schwellenländern: Die sozialen Aspekte und die Arbeit einbeziehen

Travail.Suisse fordert Bundesrätin Doris Leuthard auf, die sozialen Aspekte und die Arbeit in die bilateralen Freihandelsabkommen einzubeziehen, welche die Schweiz derzeit aushandelt. 03.12.2007, Denis Torche

Bilaterale Freihandelsabkommen CH – Schwellen- und Entwicklungsländer

Weil die multilateralen Handelsverhandlungen in der WTO blockiert sind, gibt es immer mehr bilaterale Freihandelsabkommen. Travail.Suisse verlangt, dass auch Arbeits- und Umweltfragen in diese Abkommen einbezogen werden. 12.11.2007, Denis Torche

Internationale Arbeitskonferenz 2006: Kinderarbeit - Ende in Sicht?

In einem für die Internationale Arbeitskonferenz erstellten Bericht vertritt das Internationale Arbeitsamt (IAA) die Ansicht, dass das Ende der Kinderarbeit in greifbare Nähe gerückt ist. 26.06.2006, Denis Torche

Welthandelsgespräche bei der WTO: Die Verhandlungen unter Druck abschliessen wäre kontraproduktiv!

Eine weitere Liberalisierung des Welthandels setzt zwei Bedingungen voraus: erstens die aktive Suche nach Lösungen zur Bekämpfung der negativen Auswirkungen der Liberalisierung auf die Beschäftigungslage und die Arbeitsbedingungen; zweitens müssten die reichen Länder ihre Märkte ernsthaft für die Entwicklungsländer öffnen. 24.04.2006, Denis Torche

Die weltweite Jugendbeschäftigung: Eines der dringendsten Probleme auf dieser Welt

Vom 31. Mai bis zum 16. Juni 2005 wird an der Internationalen Arbeitskonferenz die dramatische Lage der Jugendbeschäftigung auf der ganzen Welt besprochen. Wenn das Potenzial der Jugend verschwendet wird, hat die Gesellschaft als Ganzes keine Aussicht auf eine gute Zukunft. 06.06.2005, Denis Torche

Was es für eine Erfolg versprechende Wachstumspolitik braucht

Nach wir vor dauert das Gerangel um ein glaubwürdiges und wirksames Konzept zur Steigerung des Wirtschaftswachstums an. Lange redete man von Produktivitätsförderung, merkte jedoch bald einmal, dass damit allein – trotz grosser eigener Anstrengungen – keine befriedigenden Ergebnisse zu erwarten sind. Eine Steigerung der Produktivität, so notwendig sie auch sein mag, ist nun einmal mit wachsender Arbeitslosigkeit und einem Stagnieren oder gar Absinken des Konsums verbunden. 14.02.2005, Bruno Gruber

Neue Strategie für die Schweizer Aussenwirtschaftspolitik: Zu sehr auf die Interessen der Exportwirtschaft ausgerichtet

Der Bundesrat hat im Rahmen des Aussenwirtschaftsberichts 2004 die neue Strategie für die Schweizer Aussenwirtschaftspolitik verabschiedet. Diese Strategie, die vor allem die Interessen unserer Exporteure vertritt, misst der sozialen Verantwortung der multinationalen Unternehmen und den Auswirkungen der Marktöffnung auf die Beschäftigung nicht genügend Bedeutung bei. 24.01.2005, Denis Torche