Projekte stärken die Berufsbildung

Kürzungen im Bildungsbereich werden üblicherweise mit dem Argument bekämpft, dass Bildungsausgaben Investitionen sind. Wer im Bildungsbereich den Rotstift ansetzt, schwächt die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit wie auch das Wachstum einer Wirtschaft und gefährdet damit die eigene Zukunft. Es gibt allerdings noch einen zweiten Grund, bei Kürzungen im Bildungsbereich vorsichtig zu sein: Kürzungen treffen meistens Projekte zugunsten von benachteiligten Gruppen oder Neuentwicklungen. 24.04.2005, Bruno Weber-Gobet

Hochschulpolitik: Subsidiarität statt Autonomie

In der aktuellen Hochschuldiskussion spielt das Schlagwort „Autonomie der Hochschulen“ eine zentrale Rolle. Allerdings hat das Wort „Autonomie“ bisher statt zur Stärkung der Hochschullandschaft zu vielen Frustrationen auf allen Ebenen geführt. Die damit verbundenen Erwartungen und die erfahrene Realität widersprechen sich grundsätzlich. Für Travail.Suisse stellt sich deshalb die Frage, ob die viel beschworene Autonomie“ überhaupt tauglich ist, drängende Fragen der Hochschulpolitik zu klären und einer Lösung näher zu bringen. Würde nicht die konsequente Anwendung des Subsidiaritätsprinzipes hier mehr Klärung und Hilfe schaffen? 11.04.2005, Bruno Weber-Gobet

Die 10 Thesen zur Lehrstellenproblematik

Auch diesen Sommer werden einige Tausend Jugendliche keine Lehrstelle antreten können. Sie werden in eine Warteschlange (Übergangsjahr, Brückenan-gebot, 10. Schuljahr) abgedrängt. In dieser Warteschlange befinden sich heute schon rund 22'000 Jugendliche. Zu Recht stellen sich die Partner der Berufsbildung (Bund, Kantone, Organisationen der Arbeitswelt), aber auch die sensibilisierten Bewohner/innen unseres Landes die Frage, was zur Verbesserung der Situation unternommen werden kann und muss. Die Meinung von Travail.Suisse zu diesem Themenbereich sei hier in zehn Thesen kurz zusammengefasst. 07.03.2005, Bruno Weber-Gobet

Broschüre zur Teilzeitarbeit: Den neuen gesetzlichen Regelungen angepasst

Travail.Suisse hat die erfolgreiche Broschüre „Teilzeitarbeit: Was Sie unbedingt wissen müssen“ aus der Reihe CLEVER den neuen gesetzlichen Regelungen angepasst. Damit ist sie wieder topaktuell. 07.03.2005, Bruno Weber-Gobet

Jugend ohne Arbeit: jetzt handeln!

Die Jugendlichen sind von der Arbeitslosigkeit am härtesten betroffen. Nach wie vor sind rund 30'000 Jugendliche als erwerbslos registriert, zusätzlich befinden sich 10'000 in arbeitsmarktlichen Massnahmen. In Tat und Wahrheit suchen über 60'000 Jugendliche eine Lehrstelle oder einen Job. Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert ein rasches Handeln. 07.03.2005, Bruno Weber-Gobet