Das System der Berufsbildung verdient grosse Sorgfalt

Gemäss Bundesrat soll das finanzielle Engagement des Bundes im Bildungsbereich in den Jahren 2008 – 2011 jährlich um 4,5 Prozent wachsen. Trotz Steigerung ist es letztlich ein Abbauszenario. Allein in der Berufsbildung würde diese Entscheidung zu einem Fehlbetrag bei den Kantonen von 800 Millionen bis 1 Milliarde Franken führen. Für Travail.Suisse zeichnet sich darin eine überaus problematische Entwicklung ab. Die Aufbauarbeit von vielen Jahren wird damit gefährdet. Vier Thesen, warum Sparen in der Berufsbildung gefährlich ist. 11.09.2006, Bruno Weber-Gobet

Medienkonferenz: Es braucht mehr Lehrstellen für die geburtenstarken Jahrgänge - 5000 Franken für jede zusätzliche Lehrstelle!

Die Anzahl Schulabgängerinnen und Schulabgänger befindet sich 2006 auf einem Höhepunkt. Vier Monate vor Beginn des Lehrjahres waren noch 27'000 interessierte Jugendliche ohne Lehrvertrag. Travail.Suisse, die Dachorganisation der Arbeitnehmenden, fordert, dass bewährte Betriebe, die kurzfristig eine zusätzliche Lehrstelle anbieten, während den Lehrbeginnsjahren 2006 bis 2009 mit 5000 Franken pro Ausbildungsjahr unterstützt werden. 06.07.2006, Bruno Weber-Gobet

Kein dringender Reformbedarf für Erfolgsmodell Berufsmatura

Zur Zeit wird die Reform der Berufsmatura vorbereitet. Travail.Suisse sieht keinen Anlass, grundlegende Änderungen am Erfolgsmodell Berufsmatura vorzunehmen. Die Dachorganisation der Arbeitnehmenden hat ihre Position in 10 Thesen formuliert. 26.06.2006, Bruno Weber-Gobet

Arbeitnehmende mit Kindern: Neues Clever

Die neuste Ausgabe (Nr. 13) der Broschürenreihe CLEVER steht unter dem Titel „Arbeitnehmende mit Kindern“. Sie enthält eine Übersicht über die besonderen Rechte, welche Arbeitnehmenden mit Kindern am Arbeitsplatz zustehen. 26.06.2006, Bruno Weber-Gobet

Zu wenig Lehrstellen: Dringende Massnahmen gefordert

Rund 4 Monate vor Lehrbeginn haben 27'000 Jugendliche, welche eine Lehrstelle suchen, noch keinen Lehrvertrag. In dieser angespannten Situation ist es besonders enttäuschend, dass die Anzahl Unternehmen, die Lehrlinge ausbildet, abgenommen hat. Nun sind von Bund und Kantonen dringend Massnahmen gefordert. 08.06.2006, Bruno Weber-Gobet

Junge Erwachsene ohne Berufsausbildung: Eine zweite Chance gewähren

Die erste gesamtschweizerische Sozialhilfestatistik zeigt, dass junge Erwachsene ohne beruflichen Ausbildungsabschluss ein besonders hohes Sozialhilferisiko haben. Für Travail.Suisse ist das ein ernstzunehmender Hinweis dafür, dass die Nachholbildung für Erwachsene ohne Berufsabschluss gefördert werden muss. 22.05.2006, Bruno Weber-Gobet

Travail.Suisse zur Sozialhilfestatistik: Nachholbildung muss gefördert werden

Die erste gesamtschweizerische Sozialhilfestatistik zeigt, dass junge Erwachsene ohne beruflichen Ausbildungsabschluss ein besonders hohes Sozialhilferisiko haben. Für Travail.Suisse ist das ein ernstzunehmender Hinweis dafür, dass die Nachholbildung gefördert werden muss. 15.05.2006, Bruno Weber-Gobet

Weiterbildung tut Not

Weiterbildung muss je länger, je mehr ein zentrales Thema der schweizerischen Wirtschaftspolitik werden. Dies ist wichtig für die Arbeitnehmenden, die Betriebe wie auch für die Gesellschaft und den Staat. Eine ungenügende staatliche und betriebliche Weiterbildungspolitik führt auf dem Arbeitsmarkt zu einem Ungleichgewicht zwischen den angebotenen und den nachgefragten Qualifikationen und damit zu wirtschaftlichen und sozialen Problemen. 24.04.2006, Bruno Weber-Gobet

Bildungsverfassung: Die Qualität zeigt sich erst bei den neuen Gesetzen

In der neuen Bildungsverfassung werden die Grundlagen zu einem kohärenten, durchlässigen und qualitativ guten Bildungsraum Schweiz gelegt. Travail.Suisse unterstützt die neue Bildungsverfassung, welche am 21. Mai 2006 zur Abstimmung gelangt. Die neue Bildungsverfassung bietet Möglichkeiten, die aber auch genutzt werden müssen. Travail.Suisse fordert, dass rasch Gesetze erarbeitet werden, welche die Chancengleichheit im Zugang zu Bildung und Weiterbildung verbessern. Ausserdem muss für den Hochschulbereich in der Gesetzgebung sicher gestellt werden, dass das Erfolgsmodell Fachhochschule seine Anbindung an die Berufsbildung beibehalten kann. 13.03.2006, Bruno Weber-Gobet

Lehrstellenkampagne 2006: Es gibt viele gute Gründe, Lehrlinge auszubilden

Warum sollen Betriebe Lehrlinge ausbilden? An sich sind die Gründe allen bekannt. Und trotzdem müssen sie immer wieder genannt werden. Denn Lehrstellen sind dermassen wichtig für die jungen Menschen und für eine funktionierende Wirtschaft, dass immer wieder Werbung gemacht werden muss für das Erhalten und Schaffen von Ausbildungsplätzen in Betrieben. Gerade in diesem Jahr, in dem noch einmal mehr Jugendliche die Schule verlassen und eine Lehrstelle suchen werden, ist ein erhöhtes Engagement von Seiten der Unternehmen gefragt. 13.02.2006, Bruno Weber-Gobet