Familienpolitik: Es braucht einen zusätzlichen Effort für die Familien

Trotz punktueller Erfolge in der Familienpolitik besteht nach wie vor grosser Handlungsbedarf bei der finanziellen Unterstützung und Entlastung von Familien in der Schweiz. Die Krise setzt den Familien mit kleinen und mittleren Einkommen als Erste zu und verstärkt die Notwendigkeit, politisch mehr für die Familien in der Schweiz zu tun. Für Travail.Suisse haben die Bekämpfung der Familienarmut mittels Ergänzungsleistungen sowie der Erhalt der Kaufkraft der Familien oberste Priorität. 25.05.2009, Matthias Kuert Killer

Travail.Suisse sagt Ja zur Zusatzfinanzierung der IV

Der Vorstand von Travail.Suisse, der unabhängigen Dachorganisation der Arbeitnehmenden, hat sich an seiner gestrigen Sitzung in Bern einstimmig für die Zusatzfinanzierung der Invalidenversicherung mittels einer befristeten Erhöhung der Mehrwertsteuer ausgesprochen. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger werden am 27. September 2009 über die IV-Zusatzfinanzierung befinden. 07.05.2009, Matthias Kuert Killer

Familienzulagen: „Ein Kind, eine Zulage“ rückt näher

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, ist erfreut darüber, dass die Sozialkommission des Nationalrates an ihrer gestrigen Sitzung einer Unterstellung der Selbständigerwerbenden unter das neue Familienzulagengesetz zugestimmt hat. Damit ist ein grosser Schritt zur Verwirklichung des Grundsatzes „ein Kind, eine Zulage“ getan. 05.05.2009, Matthias Kuert Killer

Weniger Diskriminierung in der Berufsbildung

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, ist erfreut, dass der Nationalrat heute die Motion Glanzmann „Antidiskriminierungskampagne“ angenommen hat. Für Jugendliche ausländischer Herkunft ist viel gewonnen, wenn sich die Lehrlingsselektion an den Kompetenzen der Bewerbenden orientiert und nicht an Kriterien wie Nationalität und Familiennamen. 29.04.2009, Matthias Kuert Killer

11. AHV-Revision: Es braucht keine Alibiübung, sondern ein echtes flexibles Rentenalter

Die Sozialkommission des Ständerats will die Abbauvorlage 11. AHV-Revision mit einem Zückerchen namens „befristete differenzierte Kürzung“ schmackhaft machen. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, sieht darin keinen substanziellen sozialen Ausgleich. Wenn eine solche Lösung im Parlament Bestand hat, scheint das Referendum so gut wie sicher. 20.04.2009, Matthias Kuert Killer

Steigende Arbeitslosigkeit – Es braucht Sofortmassnahmen

Der Bundesrat muss angesichts der unablässig steigenden Arbeitslosenzahlen und der rabenschwarzen Aussichten auf dem Arbeitsmarkt endlich handeln. Er muss unverzüglich eine dritte Stufe des Konjunkturpakets vorlegen, welche den Arbeitsmarkt fokussiert. Travail.Suisse fordert, dass die Möglichkeit der Kurzarbeit auf 24 Monate ausgebaut und die Anzahl Taggelder auf 520 erhöht werden. 09.04.2009, Matthias Kuert Killer

Überstürzte Kürzung der Renten untergräbt das Vertrauen in die zweite Säule

Travail.Suisse sagt Nein zu einer weiteren Senkung des Umwandlungssatzes, weil sie überstürzt ist. Weder die Lebenserwartung noch die Renditeerwartungen vermögen Zeitpunkt, Tempo und Ausmass der Rentenkürzungen zu rechtfertigen. Mit leichtfertigen Rentenkürzungen wird das Vertrauen der Arbeitnehmenden in eine planbare zweite Säule untergraben. 08.04.2009, Matthias Kuert Killer

2. Säule: Augenmass behalten und Sanierungslasten gerecht verteilen

Travail.Suisse anerkennt, dass auf Grund der angespannten finanziellen Situation bei etlichen Pensionskassen Sanierungsbedarf besteht. Der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden setzt sich dafür ein, dass die Sanierungslasten gerecht verteilt werden. Insbesondere muss eine zu einseitige Belastung der Arbeitnehmenden vermieden werden. 06.04.2009, Matthias Kuert Killer

Swiss Life: Die berufliche Vorsorge ist eine Sozialversicherung und kein Selbstbedienungsladen

Auch die Swiss Life, welche 80 Prozent ihres Prämienvolumens in der beruflichen Vorsorge erzielt, spürt die Finanzkrise. Noch immer schöpft aber die Swiss Life Überschüsse aus der zweiten Säule, welche allein den Versicherten zustehen, unrechtmässig ab und verteilt diese an Aktionäre und eigene Manager. Travail.Suisse fordert, dass, bevor allfällige Konzessionen bei Bewertungsvorschriften und Deckungsgrad der Lebensversicherer gemacht werden, endlich eine korrekte Handhabung der Überschussverteilung sichergestellt wird. 24.03.2009, Matthias Kuert Killer

Parlamentarischer Vorstoss für einen chancengleichen Zugang von Jugendlichen ausländischer Herkunft zu einer Lehrstelle

Nationalrätin Josiane Aubert, designierte Vize-Präsidentin von Travail.Suisse, hat diese Woche unter dem Titel „Zukunft statt Herkunft“ ein Postulat eingereicht. Sie und die über 30 Mitunterzeichnenden fordern, dass der Bundesrat die Situation von Jugendlichen ausländischer Herkunft bezüglich Chancengleichheit bei der Lehrstellensuche aufarbeitet und Massnahmen für die Verbesserung des Zugangs dieser Gruppe zum Lehrstellenmarkt prüft. 19.03.2009, Josiane Aubert, Matthias Kuert Killer