Travail.Suisse fordert vier Wochen Vaterschaftsurlaub

Soll die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit in den nächsten Jahren wirklich Fortschritte machen, muss jetzt endlich auch bei den Männern angesetzt werden. Als ersten wichtigen Schritt fordert Travail.Suisse die Einführung eines vierwöchigen Vaterschaftsurlaubs. 16.04.2007, Anna Christen

Gender: Handlungsbedarf an den Berufsschulen

Wenn auch nicht massenweise: Es gibt sie, die Polymechanikerin und den Fachmann Betreuung. Haben sich Jugendliche für einen so genannt geschlechtsatypischen Beruf entschieden, werden sie damit indes ziemlich alleine gelassen. Eine Erhebung von Travail.Suisse zeigt, dass auf der Ebene der Berufsschulen kaum Angebote existieren, um diese Lehrfrauen und Lehrlinge zu begleiten oder um das betroffene Umfeld zu sensibilisieren. 26.02.2007, Anna Christen, Matthias Kuert Killer

Zurück an den Herd: War die Emanzipation eine Verirrung?

Die von der deutschen TV-Moderatorin Eva Hermann neu aufgerollte Debatte über die weibliche Bestimmung zur Hausfrau und Mutter hat bei vielen Frauen – und Männern – einen empfindlichen Nerv getroffen. 27.11.2006, Anna Christen

Teilzeitarbeit – „Frauenarbeit“ mit Chancen und Risiken

Die Schweiz verfügt im europäischen Vergleich über ein sehr grosses Angebot an Teilzeitarbeit. Diese Arbeitsform hilft unter anderem mit, Familie und Erwerbsarbeit unter einen Hut zu bringen – leider fast nur für Frauen. Teilzeitarbeit ist einerseits nachgefragt und beliebt, andererseits birgt sie auch Risiken und Probleme. Travail.Suisse setzt sich dafür ein, dass Teilzeitarbeit eine Chance sein kann. 09.10.2006, Anna Christen

Umfassende Kinderbetreuung: Modelle für die Schweiz

Eine Tagung zum Thema Kinderbetreuung bestätigt, was wir schon lange wissen: Die familienexterne Kinderbetreuung muss dringend ausgebaut werden. Und ein Blick auf ein paar Musterbeispiele in der Schweiz und jenseits der Landesgrenzen zeigt Lösungsansätze. Travail.Suisse fordert die Parlamentarier/innen zur Schaffung von Grundlagen für Sofort- und längerfristige Massnahmen auf. 25.09.2006, Anna Christen

Mutterschaft und Erwerbsarbeit

Wenn Frauen ein Kind kriegen, stecken sie bei der Erwerbsarbeit zurück – mit langfristigen Folgen. Wenn Männer Väter werden, machen sie Karriere. Dies darf nicht so bleiben, fordert Travail.Suisse. 11.09.2006, Anna Christen

Vaterschaftsurlaub: ein neuer Trend?

Einige Unternehmen haben in diesem Jahr einen Vaterschaftsurlaub eingeführt. Travail.Suisse empfiehlt die unverzügliche Nachahmung. Denn im Vergleich mit skandinavischen Ländern hat die Schweiz in dieser Beziehung noch immer massiven Nachholbedarf. Aber: Vaterschaftsurlaube allein machen ein Unternehmen noch nicht familienfreundlich. 28.08.2006, Anna Christen

Familienpolitik: … und sie bewegt sich doch

Es zeigt sich Morgenröte in der Familienpolitik: Nachdem das Parlament einheitliche Kinderzulagen gutgeheissen hat, stehen auch die Chancen für eine mit angemessenen Mitteln ausgestattete zweite Phase des Impulsprogramms für familienergänzende Kinderbetreuungsplätze gut. Weiter hat der Nationalrat einen Massnahmenplan für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gutgeheissen. Dass die Morgenröte noch keine Garantie für eine gesellschaftliche Wende zugunsten der Familien ist, zeigen das Referendum gegen die Kinderzulagen und die durchzogene Bilanz der Einführung des einheitlichen Mutterschaftsurlaubs. 22.05.2006, Anna Christen

Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Positive Veränderungen und trotzdem weit entfernt vom Ziel

Trotz Veränderungen in den Erwerbsverläufen von Frauen mit Kindern ist die Schweiz noch weit entfernt von einer egalitären Rollenteilung der Geschlechter bezüglich der Erwerbs- und Familienarbeit. Das Gefühl der erreichten Gleichstellung ist trügerisch – Theorie und Praxis klaffen auseinander. Travail.Suisse fordert alle beteiligten Akteur/innen zum gemeinsamen Handeln auf. 08.05.2006, Anna Christen

Familie und Arbeit: Vereinbarkeit erfordert Taten

Für Männer und Frauen mit Kindern ist die Work-Life-Balance - also der Einklang der Erwerbssituation mit allen anderen Lebensbereichen wie unbezahlter Arbeit in Haus und Familie, Verein, Hobbies etc. – stark durch die Vereinbarkeit der Erwerbs- und Familienarbeit geprägt. Die diesbezüglichen Rahmenbedingungen und die heutige Situation der Familien in der Schweiz zeigen auf, wo Taten noch Not tun. 24.04.2006, Anna Christen