
Seit Jahrzehnten herrscht in der Schweizer Politik das Primat des Kapitals. Immer wenn Politikerinnen und Politiker von guten Rahmenbedingungen reden, meinen sie möglichst hohe Gewinne der Unternehmen. Und nie die guten Arbeitsbedingungen für die Arbeitnehmenden. Und das hat sich auch in der Krise nicht geändert. Was sich seit Wochen und Monaten im Bundeshaus abspielt, zeugt von Respektlosigkeit. Respektlosigkeit gegenüber der zuverlässigen und soliden Arbeit.
Anstatt eine Politik zu machen, die den hohen Wert der Arbeit respektiert, kuschen Bundesrat und Parlament weiterhin vor den Banken und Bankern, die in ihrer blinden Gier Milliarden in den Sand gesetzt haben und die uns mit ihren Spekulationen in diese Wirtschaftskrise geführt haben.
Anstatt eine Politik zu machen, die die solide Arbeit schätzt und respektiert, sind Bundesrat und Parlament weiterhin dagegen, Managersaläre und Boni zu beschränken oder ein wirksames Konjunkturpaket zu lancieren. Gleichzeitig sind sie aber dafür, die Arbeitslosenversicherung, die AHV, die Renten der Beruflichen Vorsorge und die IV abzubauen.
Das akzeptieren wir nicht. Wir fordern von Bundesrat und Parlament: Macht endlich eine Politik für uns! Eine Politik für alle, die mit ehrlicher und mit zuverlässiger Arbeit ihren Lohn verdienen! Eine Politik für alle, die ihre Arbeit verlieren, weil die Banker Mist gebaut haben.
Wir fordernWir fordern Arbeit, Lohn und soziale Sicherheit. Wir fordern Respekt für unsere Arbeit!
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