Mehr Respekt für unsere Arbeit!

Wir alle sind heute hier, um von den Politikerinnen und Politikern mehr Respekt einzufordern, und zwar mehr Respekt für unsere Arbeit. Mehr Respekt für die zuverlässige, präzise und ehrliche Arbeit, die wir in der Schweiz leisten, die der Schweiz Wohlstand gebracht hat und die den guten Ruf der Schweiz in der Welt begründet.

Seit Jahrzehnten herrscht in der Schweizer Politik das Primat des Kapitals. Immer wenn Politikerinnen und Politiker von guten Rahmenbedingungen reden, meinen sie möglichst hohe Gewinne der Unternehmen. Und nie die guten Arbeitsbedingungen für die Arbeitnehmenden. Und das hat sich auch in der Krise nicht geändert. Was sich seit Wochen und Monaten im Bundeshaus abspielt, zeugt von Respektlosigkeit. Respektlosigkeit gegenüber der zuverlässigen und soliden Arbeit.

Anstatt eine Politik zu machen, die den hohen Wert der Arbeit respektiert, kuschen Bundesrat und Parlament weiterhin vor den Banken und Bankern, die in ihrer blinden Gier Milliarden in den Sand gesetzt haben und die uns mit ihren Spekulationen in diese Wirtschaftskrise geführt haben.

Anstatt eine Politik zu machen, die die solide Arbeit schätzt und respektiert, sind Bundesrat und Parlament weiterhin dagegen, Managersaläre und Boni zu beschränken oder ein wirksames Konjunkturpaket zu lancieren. Gleichzeitig sind sie aber dafür, die Arbeitslosenversicherung, die AHV, die Renten der Beruflichen Vorsorge und die IV abzubauen.

Das akzeptieren wir nicht. Wir fordern von Bundesrat und Parlament: Macht endlich eine Politik für uns! Eine Politik für alle, die mit ehrlicher und mit zuverlässiger Arbeit ihren Lohn verdienen! Eine Politik für alle, die ihre Arbeit verlieren, weil die Banker Mist gebaut haben.

Wir fordern
  • eine Politik, die Arbeitsplätze schafft!
  • eine Politik, die dafür sorgt, dass alle genug Geld im Portemonnaie haben!
  • eine Politik, die die Arbeitslosenversicherung und die AHV ausbaut anstatt abbaut!

Wir fordern Arbeit, Lohn und soziale Sicherheit. Wir fordern Respekt für unsere Arbeit!

 

Die Bilder im Anhang können gratis mit der Qellenangabe ©Medienbüro Selezione genutzt werden. Für noch mehr Fotos klicken Sie bitte hier

21.09.2009, Martin Flügel