
Die Belastung und der Zeitdruck am Arbeitsplatz haben in den letzten Jahren massiv zugenommen. Von den Arbeitnehmenden wird heute höchste Flexibilität und Anpassungsbereitschaft verlangt. Fast die Hälfte der Erwerbstätigen leidet am Arbeitsplatz unter Stress. Die Folgen des zunehmenden Arbeitsdrucks kosten die Schweizer Volkswirtschaft jährlich mehrere Milliarden Franken.
Um die langfristige Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmenden zu erhalten, ist ein Ausgleich in Form von mehr Ferien nötig. Mit mehr Ferien haben die Arbeitnehmenden die Möglichkeit, für beschränkte Zeit aus der Belastung und der Hektik des Arbeitsalltags auszusteigen und sich zu erholen.
Deshalb haben Travail.Suisse und die angeschlossenen Verbände die Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ lanciert. Ziel der Initiative ist es, den gesetzlichen Mindestanspruch auf Ferien von 4 Wochen auf 6 Wochen zu erhöhen.
Heute (14.30 Uhr) reichen die Initianten das Volksbegehren bei der Bundeskanzlei ein. Mehr als 126‘000 Personen haben die Initiative unterschrieben, fast 108‘000 gültige Unterschriften können der Bundeskanzlei übergeben werden. Damit kommen die Themen Arbeitsbelastung und Erholung endlich auf die politische Agenda.
| Anhang | Größe |
|---|---|
| EI_260609_Redetexte.doc | 244 KB |
| EI_260609_Unterschriftenzahlen.doc | 237.5 KB |
| EI_260609_Ferienregelungen_GAV.doc | 109 KB |
| Argumentarium Ferien definitiv_d.doc | 534.5 KB |
| 9_Argumente_def_de.doc | 215.5 KB |
| Martin Flügel.jpg | 31.18 KB |
| Rede Kurt Regotz.jpg | 25.95 KB |
| Rede Meinrado Robbiani.jpg | 28.14 KB |
| Rede Bertrand Zufferey.jpg | 32.75 KB |
| Rede Benno Vogler.jpg | 31.87 KB |
| Rede Peter Heiri.jpg | 30.09 KB |
| Rede Max Hofmann.jpg | 30.91 KB |
| Martin Flügel Waage.jpg | 80.26 KB |
| Übergabe der Unterschriften.jpg | 102.83 KB |
| Waage1.jpg | 66.54 KB |